
Nur noch Stunden bleiben für die Evakuierung von Schutzsuchenden aus Afghanistan. Doch statt unbürokratisch jetzt die Menschen zu retten, hält die Bundesregierung weiter an irrsinnigen Regeln und zeitliche Einschränkungen fest. Damit liefert sie Tausende den Taliban aus. Die interessiert das deutsche Arbeitsrecht nicht im Geringsten. Bitte unterschreibt und teilt diese Eil-Petition hier!
Die Initiative “Luftbrücke Afghanistan” unterstützt viele Menschen in Afghanistan, die jetzt um ihr Leben bangen, die beispielsweise für die GIZ, also die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit gearbeitet haben, viele von ihnen werden derzeit nicht evakuiert. Sie bleiben in Lebensgefahr. Stattdessen gilt für sie: wer in den letzten zwei Jahren nicht für die GIZ gearbeitet hat, hat keine Chance rausgeflogen zu werden. Dabei ist klar, dass die Taliban keinen Unterschied machen wird, ob man vor einem oder vor drei Jahren für die GIZ gearbeitet hat – eine Lebensgefahr besteht für jede Person, die mal für die für deutsche Organisationen oder ihre Subunternehmen, als Frauenrechtler:in oder Journalist:in gearbeitet haben. Die Diskussion um “Bleibe-Prämien” (vgl. Spiegel-Bericht dazu) zeigt einmal mehr, dass die Aufnahme aller Menschen, die für deutsche Organisationen gearbeitet haben, gerade nicht im Fokus der Bundesregierung steht.
Um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen fordert die “Luftbrücke Afghanistan” sofortigen Schutz für alle, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit uns massiv gefährdet sind:
- Ortskräfte aller Ressorts und ihrer nachgeordneten Organisationen ohne zeitliche Einschränkung;
- Ortskräfte internationaler Organisationen wie EU, EUPOL, NATO, UN;
- Mitarbeitende deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen;
- Journalist:innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben;
- Wissenschaftler:innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben;
- Andere besonders Gefährdete wie etwa Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger:innen, Autoren:innen, Künstler:innen,Sportler:innen, Angehörige religiöser und sexueller Minderheiten.
Bitte unterstützt die Petition und ihre Forderungen gegenüber der Bundesregierung: