Luftbrücke für Afghanistan: Rettung ALLER gefährdeten Menschen jetzt!

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Luftbrücke Afghanistan hat diese Petition an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Mitglieder der Bundesregierung und gestartet.

English Version
"Seit meiner Schulzeit setze ich mich für Frauenrechte ein und habe deshalb Angst um mein Leben. Ich bin hier aus den Medien bekannt und kann mich daher nicht einmal bei meiner Familie verstecken, um sie nicht zu gefährden."  
Samira, Anwältin*

"Wir mussten aus unserer Heimat im Norden fliehen. Obwohl Parvis bis 2011 für die Bundeswehr und danach für deutsche NGOs gearbeitet haben, sollen wir keinen Schutz bekommen? Wenn die Taliban uns finden, werden sie uns unsere gesamte Familie töten. Wir brauchen jetzt Eure Hilfe!"  Parvis* und Homaira*, Eltern von zwei Kleinkindern

* Namen geändert, um die Personen nicht zu gefährden

Sehr geehrte Damen und Herren,  

Die Taliban haben die Macht übernommen und zehntausende Menschen, die sich für ein friedliches, demokratisches und rechtsstaatliches Afghanistan eingesetzt haben, sind in akuter Lebensgefahr. Kabul kann nicht mehr auf dem Landweg verlassen werden. Sofortigen Schutz benötigen nicht nur Ortskräfte der Bundeswehr, die ab 2013 Dienst geleistet haben, sondern alle, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit uns massiv gefährdet sind:

  • Ortskräfte aller Ressorts und ihrer nachgeordneten Organisationen ohne zeitliche Einschränkung;
  • Ortskräfte internationaler Organisationen wie EU, EUPOL, NATO, UN;
  • Mitarbeitende deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen;
  • Journalist/innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben;
  • Wissenschaftler/innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben;
  • Andere besonders Gefährdete wie etwa Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger/innen, Autoren/innen, Künstler/innen,Sportler/innen, Angehörige religiöser und sexueller Minderheiten.

Die Begrenzung des Schutzes auf „Ortskräfte ab 2013“ bedeutet, alle anderen schutzlos den Taliban auszuliefern. Dies darf nicht geschehen! Nach kanadischem Vorbild fordern wir daher von der Bundesregierung:

  • Sofortige Zusage, ein Kontingent von bis zu 20.000 Personen aufzunehmen (unmittelbar Gefährdete und ihre Familien).
  • Sofortige Erstellung von Listen Gefährdeter in Zusammenarbeit mit allen aus dem Bundeshaushalt finanzierten Organisationen, die in Afghanistan tätig waren.
  • Sofortige Einrichtung einer Luftbrücke, um die Gefährdeten und ihre Kernfamilien nach Deutschland oder in sichere Drittstaaten zu verbringen; verhandeln Sie über sicheres Geleit zu Flughäfen oder Grenzübergängen;
  • Verzicht auf Formalitäten vor Ort, abgesehen von der Prüfung der Identität der Personen; Nachholung weiteren Verwaltungshandelns in Deutschland oder sicheren Drittländern.

Der Bundestag hat Ihnen für genau diese Situation mit §§ 22 und 23 des Aufenthaltsgesetzes eine Rechtsgrundlage gegeben, um eine Aufnahmezusage für bestimmte Einzelfälle und Personengruppen aus völkerrechtlichen und humanitären Gründen zu erteilen.

Jetzt geht es darum, Menschenleben zu retten. Es geht um Tage, vielleicht nur um Stunden.
 
Das Schutzkontingent und die Luftbrücke werden sofort gebraucht!

"Der Westen hat Afghanistan schutzlos den Taliban überlassen. Deutschland steht in der Pflicht, allen das Leben zu retten, die auf uns vertraut und für eine bessere Zukunft des Landes gekämpft haben!" Kava Spartak, Initiator

"Wenn Menschen in Not sind, muss der Wahlkampf enden. Lasst uns gemeinsam alles in Bewegung setzen, um die bedrohten Menschen in Afghanistan zu retten!" Tilmann Röder, Initiator 

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