Kioumars GolkarGöttingen, Germany
Jun 16, 2026

DEUTSCH / ENGLISH

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DEUTSCH

Liebe Freunde und liebe Unterstützer,

heute, am 16. Juni 2026, fand eine weitere Gerichtsverhandlung statt. 
Nach den Informationen, die ich von meiner Anwältin erhalten habe, brachte diese Verhandlung keine neuen Entwicklungen. Erneut wurden dieselben Behauptungen, dieselben unbewiesenen Vorwürfe und dieselben Versuche wiederholt, den Verlauf des Verfahrens durch unbelegte Aussagen zu beeinflussen.
Doch unter all den Gesprächen blieb ein Satz besonders in meinem Herzen zurück.
Auch die Mutter meiner Töchter bestätigte erneut, dass sie und die Kinder sich während der Luftangriffe im Badezimmer des Hauses verstecken, um Schutz zu suchen.
Ich kann dieses Bild nicht aus meinem Kopf verdrängen.
Zwei junge Mädchen, mitten in der Nacht, zwischen Sirenen und Explosionen, verstecken sich in einem kleinen Badezimmer und warten darauf, dass die Gefahr vorübergeht.
Als Vater stelle ich mir jeden Tag dieselben Fragen: 

Wie kann man solche Lebensumstände für Kinder als akzeptabel ansehen?

Wie kann man erwarten, dass zwei Kinder ihre Zukunft im Schatten von Krieg, Angst und Unsicherheit aufbauen?

Und wie kann ein Verfahren, das über das Schicksal zweier Kinder entscheidet, sich Monat für Monat hinziehen, während auf der einen Seite zahlreiche offizielle Dokumente und belastbare Beweise vorliegen und auf der anderen Seite lediglich Behauptungen ohne jeden Nachweis?

Die nächste Gerichtsverhandlung ist nun für den 18. Juni angesetzt. Darüber hinaus wurde ein weiterer Termin für den 20. Juli festgelegt.

Für mich als Vater ist jeder weitere Tag des Wartens nicht einfach nur ein weiteres Datum im Kalender. Jeder Tag bedeutet einen weiteren Tag, an dem meine Töchter unter Bedingungen leben müssen, deren Sicherheit nicht gewährleistet ist.

Und dennoch habe ich die Hoffnung nicht verloren.

In den vergangenen Tagen wurden dem Gericht wichtige offizielle Unterlagen vorgelegt – darunter Dokumente über die automatische Verlängerung des Aufenthaltsstatus ukrainischer Schutzsuchender in Deutschland sowie Schreiben der Schule von Elsa in Göttingen und weitere Beweise, die zeigen, dass den Kindern in Deutschland eine sichere und stabile Zukunft offenstand.

Ich hoffe von Herzen, dass all diese Unterlagen sorgfältig geprüft werden und die endgültige Entscheidung ausschließlich auf Wahrheit, Gerechtigkeit und vor allem auf dem Wohl der Kinder beruht.

Ich werde niemals aufhören zu glauben, dass kein Kind seine Kindheit in Badezimmern, Schutzräumen oder unter dem Klang von Sirenen verbringen sollte.

Elsa und Diana verdienen – wie jedes andere Kind auf dieser Welt – ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit, Bildung und Hoffnung.

Von Herzen danke ich allen, die weiterhin an unserer Seite stehen und dazu beitragen, dass die Stimmen dieser beiden Kinder gehört werden.

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ENGLISH

Dear Friends and Supporters,

Today, June 16, 2026, another court hearing took place. 
According to the information I received from my lawyer, there were no significant new developments during today’s hearing. Once again, the same allegations, the same unsubstantiated accusations, and the same attempts to influence the proceedings through unsupported claims were repeated.
Yet among all the discussions, one statement stayed deeply in my mind.
The children’s mother once again confirmed that during air raids, she and the girls hide in the bathroom of their home to seek shelter.
I cannot erase this image from my thoughts.
Two young girls, in the middle of the night, surrounded by the sound of sirens and explosions, hiding in a small bathroom and waiting for the danger to pass.

As a father, I ask myself the same questions every single day:

How can such living conditions be considered acceptable for children?

How can anyone expect two children to build their future under the constant shadow of war, fear, and insecurity?

And how can legal proceedings that determine the future of two children continue month after month, when on one side there are numerous official documents and substantial evidence, while on the other side there are only allegations that remain unsupported by any proof?

The next court hearing is scheduled for June 18, and another hearing has already been set for July 20.

For me as a father, every additional day of delay is not just another date on the calendar. It is another day in which my daughters continue to live in circumstances where their safety cannot be guaranteed.

And yet, I have not lost hope.

In recent days, important official documents have been submitted to the court, including evidence regarding the automatic extension of residence permits for Ukrainian refugees under German law, documents from Elsa’s school in Göttingen, and additional materials demonstrating that Germany offers the children a safe, stable, and secure environment for their future.

I sincerely hope that all of these documents will be carefully examined and that the final decision will be based solely on truth, justice, and above all, the best interests of the children.

I will never stop believing that no child should spend their childhood hiding in bathrooms, shelters, or under the sound of air raid sirens.

Elsa and Diana, like every child in this world, deserve to grow up in safety, peace, education, and hope.

From the bottom of my heart, I thank everyone who continues to stand beside us and helps ensure that the voices of these two children are heard.

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