Petition updateDEA-Konzernchef Thomas Rappuhn: Keine Ölförderung in Schwedeneck!Fracking-Gesetz zum Schaden von Umwelt und Bürgern - bitte schreiben Sie an Ihre Abgeordneten!
Gerda BergerKöln, Germany

22 Jun 2016
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
versteckt zwischen der britischen EU-Abstimmung und der EM will die Bundesregierung in aller Schnelle das lange hinausgezögerte Fracking-Gesetz verabschieden – in einer Version, die Fracking in großen Teilen Deutschlands ausdrücklich erlaubt!
In sogenannten „konventionellen“ Lagerstätten (ein Begriff, der sachlich falsch und irreführend ist) darf nach Vorstellung der Regierung künftig hemmungslos gefrackt werden – damit wären sämtliche schleswig-holsteinische Regionen (auch das internationale Naturschutzgebiet Schwedeneck) dem Fracking mit all seinen hochgefährlichen Nebenwirkungen preisgegeben.
Gleichzeitig entzieht sich die Regierung ihrer Verantwortung: Die letzte Entscheidung soll bei den Ländern liegen. Was das z.B. für Schleswig-Holstein heißt, wissen wir in Schwedeneck bereits: Der grüne (!) Umweltminister ordnet sich bedingungslos einem veralteten, umweltfeindlichen Berggesetz unter, das Fracking und legt die politischen Spielräume, die dieses Gesetz tatsächlich lässt, ausnahmslos zugunsten der Industrie und zum Schaden von Umwelt und Bevölkerung aus.
Morgen will die Regierung dieses unsägliche Gesetz auf den Weg bringen – und damit uns und unseren Lebensbedingungen enormen Schaden zufügen.
Unsere dringende Bitte an Sie: Schreiben Sie an Ihren Abgeordneten name.nachname@bundestag.de (z.B. Johann.Wadephul@bundestag.de) und fordern Sie ein umfassendes Fracking-Verbot. Hier finden Sie Ihre Abgeordneten durch Eingabe Ihrer Postleitzahl:
http://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag-825-0.html
Sie können dazu den unten mitgeschickten Offenen Brief unserer Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ verwenden.
Morgen findet die Abstimmung statt. Bitte helfen Sie uns, nicht nur Schwedeneck, sondern auch viele andere Gebiete in Deutschland vor den unabsehbaren, aber auf jeden Fall schädlichen Folgen des Fracking zu bewahren!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Prof. Dr. Linda Maria Koldau
Hier unser offener Brief (leicht abgewandelt, damit er auf alle Bundesländer anwendbar ist):
Sehr geehrter Herr… / Sehr geehrte Frau …,
im Namen unseres Bundeslandes, seiner Bürger, seiner Tiere und seiner Natur bitte ich Sie dringend darum, gegen ein Fracking-Gesetz zu stimmen, dass das Fracking in konventionellen Lagerstätten erlaubt. Ein solches Gesetz würde große Teile des gesamten Bundesgebiets dem Fracking preisgeben – und damit uns, unsere Kinder und unsere Enkel den teils unabsehbaren, teils aber schon belegten Gefahren, die auch das Fracking in konventionellen Lagerstätten unweigerlich mit sich bringt.
In den USA leiden bereits zahllose Menschen darunter, dass ihr Trinkwasser durch Fracking verunreinigt worden ist. Wie eine aktuelle wissenschaftliche Studie belegt, werden insbesondere kleine Kinder durch die Nebenwirkungen des Fracking für ihr ganzes Leben geschädigt. Wollen Sie als politischer Vertreter unseres Bundeslandes dieses Land und seine Bürger diesen Risiken preisgeben?
Bitte stimmen Sie gegen den aktuellen Gesetzesvorschlag der großen Koalition und setzen Sie sich für ein absolutes, ausnahmsloses Fracking-Verbot in Deutschland ein.
Vielen Dank und beste Grüße
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