
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am 26. April wurde im Eiltempo im Bundestag über die Entkernung des Klimaschutzgesetzes debattiert und trotz breiter Empörung hat die Mehrheit der Abgeordneten zugestimmt. Doch unser Kampf ist noch nicht vorbei! Stelle Dich mit einer Klimaklagen-Patenschaft an unsere Seite, um die Bundesregierung zu wirksamen Klimaschutz zu zwingen!
Es ist absolut inakzeptabel, dass die Ampel-Regierung das Gesetz so stark abgeschwächt hat, dass bis 2030 keine zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor erforderlich sind. Wir müssen die Ambitionen des Klimaschutzgesetzes stärken, nicht schwächen!
Nun liegt unser Fokus auf dem Gerichtstermin am 16. Mai, wo unsere wichtigste Klimaklage gegen die Bundesregierung verhandelt wird. Das Ergebnis ist von entscheidender Bedeutung, da es darum geht, die Bundesregierung zur Aufstellung eines ausreichenden und wirksamen Klimaschutzprogramms zu verpflichten, mit dem auch im Verkehrs- und Gebäudesektor die Emissionen deutlich reduziert werden. Das Gericht hat bereits deutlich gemacht, wie ernst es unsere Klage nimmt, indem es Vertreter des Umweltbundesamtes und Klimaexperten zur Anhörung am 16. Mai einberufen hat. Es steht viel auf dem Spiel, denn es geht darum, ob die Bundesregierung ihre Verpflichtungen zum Klimaschutz einhält oder nicht.
Um die riesige Lücke zu den Klimazielen im Verkehr zu schließen, braucht es ein großes Bündel an Maßnahmen, angefangen mit einem Tempolimit und dem Abbau der milliardenschweren klimaschädlichen Subventionen etwa für Dieselkraftstoff und hochemittierende Dienstwagen.
Vielen Dank für Eure Unterstützung in unserem Kampf für die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Wir werden unseren Einsatz vor Gericht jetzt noch einmal verstärken, um der Bundesregierung die Stirn bieten zu können. Deshalb bitten wir Euch herzlich, jetzt aktiv zu werden und Klimaklagen-Patin oder Klimaklagen-Pate zu werden. Eure Unterstützung ist entscheidend, um unseren Kampf für die Einhaltung der Pariser Klimaziele fortzusetzen. Gemeinsam können wir es schaffen!
Eure
Deutsche Umwelthilfe