Schluss mit Pseudo-Klimaschutz! Wir klagen für unsere Zukunft!

Schluss mit Pseudo-Klimaschutz! Wir klagen für unsere Zukunft!

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Bei 150.000 Unterschriften wird diese Petition zu einer der meist gezeichneten Petitionen auf Change.org!

Jonathan Heckert und die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat diese Petition an Deutsche Bundesregierung gestartet.

Ich bin Jonathan aus Stuttgart und gemeinsam mit weiteren jungen Menschen aus Deutschland, Bangladesch und Nepal habe ich im letzten Jahr die Bundesregierung verklagt. Was zuerst unmöglich erschien, hat tatsächlich geklappt! Das Bundesverfassungsgericht hat in einer bahnbrechenden Entscheidung bestätigt: Wir haben ein Recht auf ein sicheres Leben in der Zukunft!

Das bestehende Klimaschutzgesetz ist in Teilen verfassungswidrig und muss nachgebessert werden. Nach der großen Freude kam die Ernüchterung: Mal wieder jede Menge Lippenbekenntnisse und große Worte von der Bundesregierung, aber keinerlei konkrete Handlungsansätze. Nichts!

Deshalb gehen wir nun einen Schritt weiter: Wir klagen für Klimaschutz auf Landesebene und machen öffentlichen Druck! In einem föderalen Staat wie Deutschland, können die Länder viel bewegen in Sachen Klimaschutz. Tun sie aber nicht. Da sieht es häufig sogar noch deutlich schlechter aus als auf der Bundesebene! Teilweise fehlen gesetzliche Regelungen wie in Brandenburg oder sind komplett veraltet wie in Bayern. In Nordrhein-Westphalen wurde das Klimaschutzgesetz sogar jüngst nochmal deutlich verschlechtert.

Zeig der Politik, dass wir viele sind. Lasst uns Druck aufbauen! Wir kämpfen nicht nur auf der Straße und im Gerichtssaal für unsere Zukunft, sondern auch hier mit dir! Unterstützt uns und unterzeichnet unsere Petition.

Die Länder haben in Deutschland enormen Handlungsspielraum und können viel für den Klimaschutz tun. Statt jedes Jahr tausende Kilometer an neuen Landes-, Kreis- und Ortsstraßen auszubauen, brauchen wir mehr Fahrradschnellwege und Pop-up-Radwege wie in den Niederlanden oder Dänemark. Die Anbindung der ländlichen Räume an den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr und mehr Angebote im Regionalen Bahnverkehr liegen in Landeszuständigkeit. Auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien stockt aufgrund von unsinnigen Abstandsregeln auf Landesebene. Hier gibt es noch viel Luft nach oben.

Egal auf welcher Ebene – wir fordern gemeinsam mit euch, dass sich JETZT etwas bewegt. Wir wollen und können nicht mehr warten.

Stellt euch hinter uns und unterstützt unsere Klimaklagen, indem ihr diese Petition unterschreibt und Teil der Bewegung werdet! Zeigt der Bundesregierung und den Landesregierungen, dass sie uns nicht ignorieren können. Wir fordern sofort wirksame Klimaschutzmaßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels und keine leeren Versprechungen.

Klimaschutz ist Grundrechtsschutz, CO2-Emissionen sind Freiheitsberaubung!

Die aktuelle Flutkatastrophe in Deutschland und die schrecklichen Waldbrände rund um das Mittelmeer bestätigen erneut deutlich, wovor die Klimawissenschaft uns seit Jahrzehnten warnt: Echten Klimaschutz umzusetzen, ist unaufschiebbar. Die weitere Eskalation der Klimakrise zu stoppen ist die wichtigste Aufgabe, der sich die Menschheit heute stellen muss. Meine Generation ist davon besonders betroffen. Wir müssen täglich mit der Angst leben, dass wir die Welt so wie wir sie kennen, nicht an unsere Kinder übergeben können, doch die Verantwortung dafür tragen wir nicht einmal selbst, denn selbst das Wahlrecht wird jungen Menschen verwehrt. Wir wissen nicht, wie unsere Zukunft aussehen wird. Das macht uns Angst! Sogar das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem „Klimabeschluss“ im Frühjahr 2021 anerkannt, wie ernst die Lage ist und das juristische Fundament für eine Weichenstellung gelegt. Wir müssen jeden Hebel nutzen, der uns bleibt – politisch, juristisch und gesellschaftlich!

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich Verantwortung für den eigenen Beitrag zu dieser Katastrophe zu übernehmen. Und zwar bevor es zu spät ist. Noch können wir die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise verhindern. Aber wir haben keine Zeit! Wir müssen JETZT anfangen. Und Maßnahmen, die sofort wirksam sind gibt es mehr als genug. Hier nur drei Beispiele:

  • Ein Tempolimit 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts spart 30 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 – ohne Kosten für den Steuerzahler
  • Ein Ende der Plastikflut durch Mehrweg- statt Einwegverpackungen
  • Die sofortige Abschaltung der Kohlekraftwerke Jänschwalde und Niederaußem

Die Zeit für Symbolpolitik, große Pläne für eine ferne Zukunft und breit angelegte Studien ist abgelaufen. Die Bundesregierung muss handeln – sofort. Gemeinsam schaffen wir das jetzt auch hier in Deutschland! Aber wir müssen selbst aktiv werden: Unterstützt unsere Klage und stellt euch hinter uns: Wir fordern mehr Klimaschutz! Und zwar sofort!

Wir zählen auf eure Unterstützung

Jonathan und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

PS: Weitere Informationen zu unserer Klage, allen Kläger*innen und zu unseren Forderungen findet ihr hier.

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