Susanne LorenzBerlin, Germany
May 16, 2024

Liebe UnterstützerInnen für den Erhalt des SEZ,

bekanntermaßen entstand das SEZ als Ost-West-Projekt. Zwischen 1978 und 1981 arbeiteten dafür die Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin der DDR unter Erhardt Gißke, der westdeutsche Konzern Hochtief und ein schwedisches Architektenteam zusammen. Zu den hauptverantwortlichen Architekten bei Hochtief gehörte Günter Reiß, der zuvor aus der DDR geflüchtet war.

Folgenden Artikel hat Hochtief zum SEZ veröffentlicht:
"Das erste DDR-Spaßbad"
https://www.hochtief.de/aktuelles-medien/150-jahre/das-erste-ddr-spassbad

Auf der Facebook-Seite von Hochtief hieß es dazu kürzlich:
"Ein Stück DDR-Moderne geht baden 🌊
Das von HOCHTIEF in geheimer Mission realisierte und 1981 von Erich Honecker eröffnete erste Spaßbad der DDR steht vor dem Abriss.
Seit 2002 ist das ehemalige Sport- und Erholungszentrum (SEZ) geschlossen, für das unsere Mitarbeitenden eigens passende Lampen💡 von Ikea aus dem Westen über die deutsch-deutsche Grenze brachten.
Nun soll das SEZ Platz machen für neue Wohnungen und eine Schule. Mit dem Abriss droht auch ein Stück DDR-Geschichte unterzugehen, weshalb sich sogar das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung des Themas annahm. 🏗️ Unser historisches Video zeigt, wie sportlich-spaßig es einst in der Badelandschaft zuging.
Mehr Informationen zum Ostberliner Spaßbad auf unserer Webseite:
https://di-ri.co/s9Xis"

Das Video gibt einen schönen Einblick in die einzigartigen Nutzungsmöglichkeiten, die das SEZ einst bot. Ich hoffe und kämpfe gemeinsam mit allen anderen Aktiven dafür, dass das SEZ in Zukunft wieder so wunderbare sportlich-spaßige Freizeitmöglichkeiten bietet.

Unterstützen Sie uns gern durch Teilen der Petitionen, durch Ideen, Hinweise und aktive Teilnahme an unseren Treffen. Vielen Dank.

Herzlichst, Susanne Lorenz

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