Bürokratie abbauen: EU-Führerscheinregelung für Wohnmobile über 3,5to
Bürokratie abbauen: EU-Führerscheinregelung für Wohnmobile über 3,5to
Das Problem
Ich bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, die neue EU-Führerscheinrichtlinie bezüglich des Führens von Wohnmobilen über 3,5 t mit der Führerscheinklasse B ohne zusätzliche nationale Sonderregelungen, Schulungen oder Zusatzprüfungen umzusetzen.
Die Richtlinie verfolgt das Ziel, den Zugang zu Wohnmobilen moderner Bauart zu erleichtern und unnötige Hürden abzubauen. Viele Fahrzeuge überschreiten heute allein aufgrund von Sicherheitsausstattung, Batterietechnik, Komfortausstattung oder zusätzlicher Zuladung die Grenze von 3,5 t, obwohl sie in Größe, Fahreigenschaften und Nutzung mit klassischen Wohnmobilen vergleichbar sind.
Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass ein zulässiges Gesamtgewicht von über 3,5 t in der Regel nicht mit größeren Fahrzeugabmessungen einhergeht. Länge, Breite und Höhe moderner Wohnmobile unterscheiden sich häufig kaum von vergleichbaren Fahrzeugen unterhalb der 3,5-t-Grenze. Das höhere Gewicht resultiert meist aus technischer Ausstattung, Sicherheitsreserven, zusätzlicher Zuladung oder nachhaltigen Antriebskomponenten – nicht aus einer größeren oder schwerer zu beherrschenden Fahrzeugklasse.
Sollte Deutschland bei der Umsetzung zusätzliche Schulungen, Zusatzführerscheine oder bürokratische Sonderanforderungen einführen, würde dies das Ziel der europäischen Regelung konterkarieren und zu unnötiger Bürokratie führen.
Gerade im Bereich der Freizeitmobilität ist eine einheitliche, einfache und verständliche Regelung wichtig. Zusätzliche nationale Hürden würden:
- Bürokratie für Bürgerinnen und Bürger erhöhen
- zusätzliche Kosten verursachen
- die europäische Harmonisierung unterlaufen
- gegenüber anderen EU-Ländern zu Wettbewerbsnachteilen führen
Darüber hinaus sprechen weitere wichtige Gründe für eine unbürokratische Umsetzung:
Realistische Gewichtsgrenze: Die Grenze von 3,5 t stammt aus einer Zeit deutlich leichterer Fahrzeuge. Moderne Wohnmobile überschreiten diese Grenze häufig allein durch Sicherheitsausstattung, größere Batterien oder zulässige Zuladung – nicht durch höhere Komplexität beim Fahren.
Förderung klimafreundlicher Technologien: Elektrifizierte Antriebe und größere Batteriesysteme erhöhen das Fahrzeuggewicht. Eine starre oder bürokratische Führerscheinregelung könnte die Einführung klimafreundlicher Technologien im Freizeitfahrzeugbereich unnötig erschweren.
Bestehende nationale Ungleichbehandlung: In Deutschland dürfen Inhaber älterer Führerscheine der Klasse 3 weiterhin Fahrzeuge bis 7,5 t führen. Eine zusätzliche Schulungspflicht für moderne Wohnmobile knapp über 3,5 t würde daher zu einer sachlich kaum nachvollziehbaren Ungleichbehandlung zwischen verschiedenen Führerscheinjahrgängen führen.
Bürokratieabbau durch Eigenverantwortung: Eine moderne Verkehrspolitik sollte stärker auf die Selbstverantwortung und Umsicht der Bürgerinnen und Bürger setzen, anstatt zusätzliche formale Nachweise und Schulungen vorzuschreiben. Fahrzeugführer sind bereits heute verpflichtet, ein Fahrzeug nur dann zu führen, wenn sie sich dazu in der Lage fühlen. Diese Eigenverantwortung hat sich im Straßenverkehr grundsätzlich bewährt und sollte auch bei Wohnmobilen gelten.
Stärkung des Tourismusstandorts Deutschland: Wohnmobilreisen sind ein wichtiger Bestandteil des Inlandstourismus. Unkomplizierte und europaweit vergleichbare Regelungen fördern den Tourismus und die wirtschaftliche Aktivität in vielen Regionen.
Moderne Wohnmobile sind zudem mit Assistenzsystemen ausgestattet, die das Fahren sicherer machen.
Forderung
Die Bundesregierung wird aufgefordert,
- die EU-Richtlinie zur Führerscheinklasse B für Wohnmobile über 3,5 t eins zu eins in nationales Recht zu übernehmen,
- keine zusätzlichen Schulungen, Prüfungen oder Zusatzführerscheine einzuführen,
- damit einen Beitrag zum Bürokratieabbau und zur europäischen Harmonisierung zu leisten.

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Das Problem
Ich bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, die neue EU-Führerscheinrichtlinie bezüglich des Führens von Wohnmobilen über 3,5 t mit der Führerscheinklasse B ohne zusätzliche nationale Sonderregelungen, Schulungen oder Zusatzprüfungen umzusetzen.
Die Richtlinie verfolgt das Ziel, den Zugang zu Wohnmobilen moderner Bauart zu erleichtern und unnötige Hürden abzubauen. Viele Fahrzeuge überschreiten heute allein aufgrund von Sicherheitsausstattung, Batterietechnik, Komfortausstattung oder zusätzlicher Zuladung die Grenze von 3,5 t, obwohl sie in Größe, Fahreigenschaften und Nutzung mit klassischen Wohnmobilen vergleichbar sind.
Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass ein zulässiges Gesamtgewicht von über 3,5 t in der Regel nicht mit größeren Fahrzeugabmessungen einhergeht. Länge, Breite und Höhe moderner Wohnmobile unterscheiden sich häufig kaum von vergleichbaren Fahrzeugen unterhalb der 3,5-t-Grenze. Das höhere Gewicht resultiert meist aus technischer Ausstattung, Sicherheitsreserven, zusätzlicher Zuladung oder nachhaltigen Antriebskomponenten – nicht aus einer größeren oder schwerer zu beherrschenden Fahrzeugklasse.
Sollte Deutschland bei der Umsetzung zusätzliche Schulungen, Zusatzführerscheine oder bürokratische Sonderanforderungen einführen, würde dies das Ziel der europäischen Regelung konterkarieren und zu unnötiger Bürokratie führen.
Gerade im Bereich der Freizeitmobilität ist eine einheitliche, einfache und verständliche Regelung wichtig. Zusätzliche nationale Hürden würden:
- Bürokratie für Bürgerinnen und Bürger erhöhen
- zusätzliche Kosten verursachen
- die europäische Harmonisierung unterlaufen
- gegenüber anderen EU-Ländern zu Wettbewerbsnachteilen führen
Darüber hinaus sprechen weitere wichtige Gründe für eine unbürokratische Umsetzung:
Realistische Gewichtsgrenze: Die Grenze von 3,5 t stammt aus einer Zeit deutlich leichterer Fahrzeuge. Moderne Wohnmobile überschreiten diese Grenze häufig allein durch Sicherheitsausstattung, größere Batterien oder zulässige Zuladung – nicht durch höhere Komplexität beim Fahren.
Förderung klimafreundlicher Technologien: Elektrifizierte Antriebe und größere Batteriesysteme erhöhen das Fahrzeuggewicht. Eine starre oder bürokratische Führerscheinregelung könnte die Einführung klimafreundlicher Technologien im Freizeitfahrzeugbereich unnötig erschweren.
Bestehende nationale Ungleichbehandlung: In Deutschland dürfen Inhaber älterer Führerscheine der Klasse 3 weiterhin Fahrzeuge bis 7,5 t führen. Eine zusätzliche Schulungspflicht für moderne Wohnmobile knapp über 3,5 t würde daher zu einer sachlich kaum nachvollziehbaren Ungleichbehandlung zwischen verschiedenen Führerscheinjahrgängen führen.
Bürokratieabbau durch Eigenverantwortung: Eine moderne Verkehrspolitik sollte stärker auf die Selbstverantwortung und Umsicht der Bürgerinnen und Bürger setzen, anstatt zusätzliche formale Nachweise und Schulungen vorzuschreiben. Fahrzeugführer sind bereits heute verpflichtet, ein Fahrzeug nur dann zu führen, wenn sie sich dazu in der Lage fühlen. Diese Eigenverantwortung hat sich im Straßenverkehr grundsätzlich bewährt und sollte auch bei Wohnmobilen gelten.
Stärkung des Tourismusstandorts Deutschland: Wohnmobilreisen sind ein wichtiger Bestandteil des Inlandstourismus. Unkomplizierte und europaweit vergleichbare Regelungen fördern den Tourismus und die wirtschaftliche Aktivität in vielen Regionen.
Moderne Wohnmobile sind zudem mit Assistenzsystemen ausgestattet, die das Fahren sicherer machen.
Forderung
Die Bundesregierung wird aufgefordert,
- die EU-Richtlinie zur Führerscheinklasse B für Wohnmobile über 3,5 t eins zu eins in nationales Recht zu übernehmen,
- keine zusätzlichen Schulungen, Prüfungen oder Zusatzführerscheine einzuführen,
- damit einen Beitrag zum Bürokratieabbau und zur europäischen Harmonisierung zu leisten.

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Petition am 15. März 2026 erstellt