Buschdorf soll lebenswert bleiben - Bebauungsplan Rosenfeld: So nicht!

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Das Problem

Wir, die Bürgerinitiative „Rosenfeld - so nicht“, sind besorgt über den Entwurf des Bebauungsplanes Rosenfeld in unserem geliebten Buschdorf. 

Geplant sind 900 Wohneinheiten - mehr als doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen. Die Stadt Bonn beabsichtigt bis zu siebengeschossige Gebäude (21 Meter hoch) errichten zu lassen. Sie ignoriert dabei die in der Bürgerbeteiligung geäußerten Bedürfnisse der Buschdorferinnen und Buschdorfer.

Diese Planung nimmt aus unserer Sicht wenig Rücksicht auf die vorhandene Infrastruktur und das urbane Ökosystem. Wir befürchten, dass Buschdorf seine Qualitäten als lebenswerter Wohnort verliert. 

Wir plädieren für eine maßvolle Bebauung, die nicht nur dringend benötigten Wohnraum schafft, und für ein schlüssiges Verkehrskonzept. Wir fordern eine angemessene Planung, um den dörflichen Charakter und die Zukunftsfähigkeit unseres Wohnortes zu erhalten.

Darüber hinaus setzen wir uns für die Möglichkeit ein, Eigentumswohnungen zu erwerben und Einfamilienhäuser zu bauen, um Buschdorfer Familien mehr Möglichkeiten zu bieten. Außerdem wollen wir Räumlichkeiten für Buschdorfer Vereine und Gemeinschaften sowie eine verbindliche Quote für seniorengerechte Wohnungen sichern.

Stadt und Ratsmehrheit planen:

  • 900 Wohneinheiten, davon mindestens 450 Sozialwohnungen
  •  Bis zu 7 Geschosse (21 Meter hoch)
  • Nur 450 PKW-Stellplätze bei 900 Wohneinheiten. Reicht das? 
  • Teilweise Verbreiterung: Schickgasse, Friedlandstraße und  Buschdorfer Straße 
  • 6-geschossige Wohnbauten an der Autobahn sollen als Lärmschutz dienen 
  • Ähnliches plant die Ratsmehrheit auf dem Godau-Gelände, Petrus-und Paulusacker in Buschdorf

Wir fordern:

  • Max. 350 Wohneinheiten
  • Max. 40% sozialer Wohnungsbau
  • Max. 3,5-geschossige Bauweise 
  • Min. 1 Pkw Stellplatz pro Wohneinheit
  • Verbindliche Quote für seniorengerechten Wohnraum
  • Einfamilienhäuser sollen berücksichtigt werden
  • Möglichkeit, Eigentumswohnungen zu erwerben
  • Keine verdichtete oder hohe Bauweise wie in Neu-Tannenbusch, Brüser Berg oder Medinghoven
  • Ein schlüssiges Verkehrskonzept
  • Lärmschutzwall oder -wand
  • Räumlichkeiten für Buschdorfer Vereine/Dorfgemeinschaft

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den dörflichen Charakter unseres Stadtteils zu erhalten, damit Buschdorf ein lebenswerter Ort bleibt, den wir alle gerne unser Zuhause nennen.

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Sandra EmondsPetitionsstarter*in

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