
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!
Fridays for Future ruft heute auf zum Global Strike for Future auf. SchülerInnen aus aller Welt streiken heute für das Klima und für unsere Zukunft.
Die Karte zeigt 1769 Events in 112 Ländern. Viele der Streikaufrufe fordern Erwachsene dazu auf, sich zu solidarisieren und sich an den Demonstrationen zu beteiligen.
Fossil Free Deutschland macht 5 Vorschläge, wie man sie dabei unterstüzen kann.
ParentsforFuture: Internationaler Klimastreik am 15.3.
„Jetzt zählt es – wir rufen alle Erwachsenen Menschen in Deutschland auf – beteiligt euch an dem globalen Klimastreik von Fridays for Future. Geht mit auf die Straße und zeigt, dass wir die Mehrheit sind.“
Prof. Volker Quaschning (Energiewende und Klimaschutz), maßgeblich an dieser Bewegung beteiligt, ist auch einer der 12.000 Wissenschaftler die als ScientistsforFuture die Schülerdemos unterstützen. Von Ihm stammt diese Erwiderung auf eine der Anfeindungen aus der Politik gegen die Schüler*innen : „Wir sind die Profis und sagen: Die junge Generation hat Recht“. FDP-Chef Christian Lindner hatte die unglaublichen Sätze geschrieben, von Kindern und Jugendlichen könne man nicht erwarten, dass sie die Zusammenhänge der Klimakrise verstünden. Das sei Sache der Profis.
Kanzlerin Merkel lobte es, dass Schülerinnen und Schüler auf die Straße gingen um schnelleren Klimaschutz anzumahnen. Seltsam, solche Worte, wo sie es als Regierungschefin doch in der Hand hat, das Nötige für den Klimaschutz zu tun.
Apropos Klimaschutzgesetz: Anstatt mit gesetzlichen Regelungen Fakten zu schaffen lobt Umweltministerin Schulze die Freiwilligkeit, wie einen sensationellen Hype, der allerdings wirkungslos sein dürfte. Warum denn noch zögern, worauf denn noch warten?
Statt die Erneuerbaren wirklich zu fördern – Erneuerbare und Klimaschutz.de - will man mit Forschungsgeldern den Bau von LNG-Terminals voranbringen. Erdgas, energieaufwendig verflüssigt und verschifft, wird als saubere Lösung gepriesen. Dabei wird es sich zum großen Teil um gefracktes Gas handeln. Nordstream 2 geht ebenso in die falsche Richtung. Ich sehe es als fatalen Fehler, fossiles Gas über weitere Jahrzehnte zu etablieren.
Brief an die UN drängt auf Ächtung von Fracking zum Schutz der Gesundheit von Frauen und hat Erfolg
Ein offener Brief aus dem vereinigten Königreich brachte den Erfolg, dass nun die UN Frauenkonvention (CEDAW) die UK-Regierung auffordert ein "umfassendes & komplettes Fracking-Verbot" zu erlassen. Unterzeichner waren u. a. Umweltguppen wie Food & Water. Die prominenten Frauenrechtlerinnen Vivienne Westwood und Amber Heard unterstützten das Anliegen, den Schutz von Frauen und Mädchen, insbesondere ländlicher Frauen vor den Auswirkungen von Frackingaktivitäten auf Gesundheit und Umwelt herzustellen.
"Wir haben in USA die negativen Auswirkungen von Fracking auf Frauen im ländlichen Raum erlebt. Die britische Regierung hat immer noch die Möglichkeit, dies zu verhindern und muss Fracking verbieten.“ Dieser Satz von Wenonah Hauter von Food & Water Watch hat auch für viele andre Länder Gültigkeit.
Deshalb gilt es das höchstriskante Fracking zu bannen.
Frau Ministerin Schulze stoppen Sie sofort jede Frackingtätigkeit.
Unterstützen Sie bitte den Rechtshilfefonds der Aarhus Konvention Initiative für die Klagen vor deutschen Gerichten und dem Umweltvölkerrechtskomitee.
Bitte teilen Sie dieses Update, empfehlen Sie unser Anliegen weiter! Es ist die Zeit des Handelns!
Herzliche Grüße
Hilde Lindner-Hausner