Friedrich GehringBacknang, Germany
Mar 4, 2016
Am 15. März 2016 steht der Aufsichtsrat der DB AG vor der Entscheidung, das Projekt Stuttgart 21 zu stoppen oder sich nach dem Aktienrecht wegen Untreue strafbar zu machen, denn nach den jüngsten Schätzungen von kompetenter Seite sind die Kosten auf 9,8 Milliarden Euro zu beziffern, das Projekt ist damit absolut unrentabel. Eine Weiterführung würde Aktionärsgeld veruntreuen. In einem Weckruf haben die Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21 aufgelistet, welche Schwierigkeiten das Projekt nun zu Fall bringen können (Link s.u.). Die Kanzlerin als Vertreterin des Alleinaktionärs Bundesrepublik Deutschland müsste über die Staatssekretäre, die im Aufsichtsrat die Interessen des Alleinaktionärs zu vertreten haben, den Ausstieg aus dem Projekt fordern. Schreiben Sie entsprechend an die Kanzlerin (per E-Mail über Kontaktformular der Bundesregierung oder Fax 030 227-36878). Die folgenden Sätze können als mögliche Bausteine für das Schreiben dienen: Ich schätze Ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage, die Ihnen Schwierigkeiten bereitet. Entlasten Sie sich von den zusätzlichen Schwierigkeiten, die Ihnen Stuttgart 21 noch bereiten wird. Sie schwärmen immer wieder von der "schwäbischen Hausfrau", folgen Sie selbst diesem Ideal und stoppen Sie das unsinnige Milliardengrab Stuttgart 21. Sie haben die Zukunft Deutschlands mit dem Projekt Stuttgart 21 verbunden, das sich nun zum Desaster entwickelt, sie sollten um der Zukunft Deutschlands willen nun den Ausstieg daraus verordnen wie Sie verdienstvollerweise den Ausstieg aus der Atomwirtschaft verordnet haben. Die Wählerschaft wird es Ihnen als menschliche Größe anrechnen, wenn Sie Ihrer naturwissenschaftlichen Vernunft folgend aus den inzwischen bekannt gewordenen schweren Mängeln von Stuttgart 21 die Konsequenzen ziehen. Vertrauen Sie auf Ihre guten Erfahrungen mit dem Atomausstieg. Sie werden sich bei der Baulobby durch den Ausstieg aus Stuttgart 21 nicht unbeliebt machen, denn die Flächen, die noch lange Zeit durch den Bau von Stuttgart 21 blockiert würden, werden beim Ausstieg sofort zur Bebauung frei. Sie werden als verantwortungsvolle Kanzlerin angesehen werden, wenn Sie ein Gutachten zu den Ausstiegskosten fordern, das in Beziehung zu setzen ist zu den Gutachten über die Baukosten. Es wird Ihnen leicht fallen, mit Verweis auf den Hauptstadtflughafen zu begründen, dass wir uns als Techniknation keine weitere derartige Blamage leisten können.
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