Abschaffung des Listenhundegesetz in NRW & ganz Deutschland

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Kein Hund ist von Geburt an gefährlich!

Leider steht die "Polizeiliche Verordnung über das Halten von gefährlichen Hunden" im völligen Widerspruch zum Kontext vieler Aussagen von Hunde- Experten.

Ursprünglich wurden Kampfhunde speziell für Hundekämpfe gezüchtet, daher auch die Bezeichnung „Kampfhund“. Es handelte sich dabei zunächst nicht um eine bestimmte Rasse, sondern um Hunde, die über gewisse Eigenschaften verfügten. Dass dazu eine hohe Aggression gegenüber Menschen gehörte, stimmt jedoch nicht – ganz im Gegenteil! Die Hunde sollten für Kämpfe stärkere Aggression gegenüber Artgenossen zeigen, mussten sich aber im Kampf jederzeit von den Hundebesitzern trennen lassen. Somit war eine erhöhte Aggression Menschen gegenüber sogar unerwünscht – „Zuverlässigkeit“ wurde dies genannt. Zudem mussten diese Hunde damals auf engem Raum mit der Familie und den Kindern leben, bei besonders aggressiven Tieren wäre das wohl kaum möglich gewesen.

Heutzutage werden bestimmte Hunderassen als Kampfhunde bezeichnet und als „gefährlich“ oder „potentiell gefährlich“ auf Rasselisten gesetzt, daher auch die Bezeichnung „Listenhund“. Zu diesen Rassen gehören der Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier, Bullterrier sowie Mischlingshunde dieser Rassen. Zum Teil stehen auch noch weitere Hunde auf der Liste, das regelt jedes Bundesland für sich. Wichtig ist hervorzuheben, dass diese Hunderassen sozusagen unter einen Generalverdacht gestellt werden, ganz egal ob sie friedlich und umgänglich sind oder tatsächlich aggressives Verhalten an den Tag legen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind „Kampfhunde“ grundsätzlich nicht gefährlicher oder aggressiver als „normale Hunde“. Viele Hundetrainer betonen, dass das Training und der Umgang mit Listenhunden grundsätzlich gleich abläuft und keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Bei diesen Rassen, aber grundsätzlich bei allen Hunden ist es wichtig, dass sie von fachkundigen Menschen gehalten werden, um nicht durch Unwissenheit unerwünschtes Verhalten zu verursachen. Hunde benötigen einen liebevollen und spielerischen aber auch konsequenten und strengen Umgang. Grundsätzlich kann jeder Hund aggressiv gemacht werden, unabhängig von der Rasse.

Jede Rasse wird für bestimmte Zwecke gezüchtet und hat ihre besonderen Eigenschaften. Diese besonderen Eigenschaften und Zuchtziele sind bei den Listenhunden jedoch ganz anders wie von vielen vermutet. Bei Staffordshire Bull Terriern z.B. gehört zu den vorrangingen Zuchtzielen – laut Rassestandard – neben hoher Intelligenz eine ausgeprägte Kinder- und Menschenfreundlichkeit. In Großbritannien ist der Staffordshire Bull Terrier sogar eine der am häufigsten vorkommenden Hunderassen und der Familienhund schlechthin.

Wirft man einen Blick auf offizielle Statistiken, ist der Anteil der Kampfhunde bei Übergriffen auf Menschen verschwindend gering. Mit großem Abstand führen Mischlinge und Schäferhunde die Statistik an, doch wer würde einen „Kommissar Rex“ als böse bezeichnen…

Wir fragen uns, wie kann das sein, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nach wie vor aufgrund der Rasse bestimmt wird und das, obwohl es mittlerweile mehrfach wissenschaftlich belegt ist, dass es nicht an der Rasse liegt, ob ein Hund harmlos oder gefährlich ist. Dennoch wird an dieser Praxis festgehalten!

Natürlich gibt es Beißvorfälle, das steht außer Frage. Diese gibt es aber mit allen anderen Rassen auch und meist ist es der Mensch, der aus Fahrlässigkeit, Unachtsamkeit oder mangelndem Wissen die Schuld an diesen Vorfällen trägt.
Nach unserer Meinung, kann dies AUSSCHLIESSLICH durch eine Förderung der Sachkunde für ALLE Hundehalter geändert bzw. in den Griff bekommen werden.

Ich selbst besitze auch einen sogenannten Listenhund und fühle mich - wie viele weitere tausende Hundehalter - in meinem persönlichen Recht eingeschränkt. Dabei kann ich sagen ist mein 10 Jahre alter Pitbull Mix Rüde ein Kampfkuschler und der beste Familienhund den man haben kann!

Viele Bürger befassen sich nicht mit diesem Thema, sondern erhalten ihre Informationen ausschließlich aus den Medien, sowie aus den Verordnungen, die ebenfalls in den Medien negativ gespiegelt werden.
Auf Grund dessen besteht bei der breiten Bevölkerung eine Angst vor diesen Hunden, weil sie leider noch keine Möglichkeiten hatten, die Wahrheit zu erfahren, dass es ein absoluter Mythos ist, dass ein Hund böse geboren wird. Hierbei handelt es sich um unsachliche und fehlerhafte Recherchen.

Wir fordern;

- Abschaffung der Rasselisten, stattdessen Auflagen für die jeweiligen individuellen Hunde und deren Halter einzuführen, die tatsächlich gebissen haben oder auffällig geworden sind und dies nicht so diskriminierend wie bisher an der Rasse festzumachen wie es z.B. in Niedersachsen oder auch in Holland schon erfolgreich praktiziert wird.


- Schluss mit der viel zu hohen Kampfhundesteuer !
Diese bewirkt keine Ausrottung dieser Rassen, sondern lässt viele Halter ihren Hund einfach gar nicht oder falsch anmelden. Mal ganz davon zu schweigen, dass Tierheime aufgrund dieser Willkür und den Gesetzen ohnehin schon überfüllt sind.

Eins steht fest: Aggression eines Hundes haben NICHTS mit der Rasse zu tun.

Mit dieser Petition möchte ich erreichen und fordern das die Gesetzte für Listenhunde in ganz Deutschland aufgehoben werden. 

Bitte helft mir dabei auch Listenhunden ein tolles Leben zu ermöglichen.. Sie haben es ebenso verdient wie jede andere Rasse!


Ich freue mich über Eure Unterstützung!

Danke <3

Eure Svenni