Nicht ohne uns 14 Prozent: Wahlrecht für alle in Deutschland lebenden Menschen

Das Problem

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Unsere Stimmen werden nicht gezählt:

Während Politiker*innen ihre Wahlkampagnen für lediglich 86 Prozent in Deutschland lebenden Personen machen, werden wir stummgeschaltet. Während Parteien zwei Wochen vor der Wahl mit ihren Abschiebungspolitiken, Ausbürgerungsstrategien und Grenzsicherungen auf Stimmung gehen, wird uns das politisches Mittel weggenommen, um  für unsere Rechte zu kämpfen. Wir werden systematisch unsichtbar gemacht. 

 

Wir dürfen nicht wählen.

Wir sind Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft: wir sind migrantische und geflüchtete Aktivist*innen, Student*innen, Arbeiter*innen, Lehrer*innen, Journalist*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, nicht erwerbstätige usw. Einige von uns leben seit Jahren in Deutschland, einige von uns sind sogar in Deutschland geboren und einige sind erst seit Kurzem da. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen und haben unterschiedliche Hintergründe. Wir haben viele Unterschiede aber ein gemeinsames Problem: Wir dürfen nicht wählen. Wir sind die 14 Prozent!

 

Vor fast einem Jahr fand die letzte Bundestagswahl statt. Und zwar ohne die Stimmen von 14 Prozent aller Volljährigen in Deutschland. Das sind fast zehn Millionen Stimmen die WIEDER nicht vertreten werden. Zusammen sind wir mehr als die Gesamtbevölkerung Österreichs!

 

Fast 10 Millionen Menschen deren Recht auf Selbstbestimmung vorenthalten wird und trotzdem mit den Konsequenzen der Entscheidungen von der Dominanzgesellschaft über ihre Gegenwart und Zukunft leben müssen. 10 Millionen Menschen die am meistens von Rassismus, Nationalismus, staatliche Gewalt und Ausbeutung betroffen sind.



Nun sind die Landtagswahlen Und wir durften SCHON WIEDER nicht wählen. Deutschland hat eins der schärfste Gesetze weltweit, wenn es um das Wahlrecht von den nicht Staatsangehörige geht. Das zeigt es wurde noch nicht verstanden, was Demokratie heißt, oder was diese sein kann. 

Der Grund: Uns fehlt die deutsche Staatsbürgerschaft. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist eine Grundvoraussetzung, um in die wichtigste politische Beteiligungsform, wie Bundes- und Landtagswahlen, teilnehmen zu dürfen.

Es reicht! Es kann nicht sein, dass wir, fast zehn Millionen Bewohner*innen, von dem wichtigsten politischen Instrument eines jeden Staates ausgeschlossen werden. Und das nur weil uns die Privilegien fehlen. Wahlrecht muss ein Recht sein, kein Privileg!  Wir möchten bei der nächsten Bundestagswahl nicht wieder nur zugucken. Deutschland als ein demokratisches Land muss seine undemokratischen Gesetze ändern. Deshalb fordern wir: 

Bundestagswahlrecht, Landtagswahlen und Kommunalwahlrecht für alle Menschen die seit fünf Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.

 


https://www.instagram.com/nichtohneuns14prozent/

https://twitter.com/nichtohneuns141

 

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FAQ:

1.Warum ist das Wahlrecht wichtig?
Das Wahlrecht ist die Grundvoraussetzung einer Demokratie. Ohne dieses Recht können Menschen sich nicht an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligen. Demokratie ist die Integration verschiedener Visionen, um in Summe eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Demokratie verkörpert die Idee der Vielfältigkeit. Ohne Wahlrecht werden Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft aus der Gesellschaft ausgeschlossen. 

2. Spinnerei oder Phantasie?
Nein. In anderen Staaten auf unserer Erde ist dieses Selbstbestimmungsrecht bereits Realität. Es gibt viele Beispiele von anderen Ländern, wo das Wahlrecht nicht nur Staatsbürger*innen gehört, sondern Bewohner*innen die über einen bestimmten Zeitraum im entsprechenden Land leben: 

In Chile und Kolumbien bekommen Bewohner*innen nach fünf Jahren das Wahlrecht. In Schottland und Wales dürfen alle dort lebenden Menschen im schottischen und walisischen Parlament wählen egal welche Staatsbürgerschaft sie haben. In Südkorea haben nicht-Staatsangehörige, die über drei Jahre dort leben, das Kommunalwahlrecht. In Polen, UK, Spanien, Portugal und Luxemburg dürfen nicht-Staatsangehörige je nach Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit anderen Ländern an Kommunalwahlen teilnehmen.

3. Warum lassen sich die Menschen nicht einfach einbürgern?
Es gibt verschiedene Hürden die verhindern,dass Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Folgende Anforderungen werden an uns gestellt:

- gesicherter Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld

- ausreichende Deutschkenntnisse

- keine verurteilte Straftat 

-  in den meisten Fällen: aufgeben der anderen Staatsangehörigkeit Es gibt Tausende Menschen, die in Deutschland geboren sind oder seit mehr als ein paar Jahrzehnten in Deutschland leben ohne, dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Die Gründe sind Vielfältig. Entweder wir können sie nicht bekommen, beispielsweise weil wir die andere nicht aufgeben möchten, oder weil wir ganz einfach die deutsche Staatsbürgerschaft gar nicht möchten. Wählen, möchten wir trotzdem! 

4. Warum Einbürgerung nicht die Voraussetzung für das Wahlrecht sein sollte?
Eingebürgert zu werden heißt, die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen. Wie in Frage 3 ausführlicher erklärt, ist die Einbürgerung nicht Barrierefrei.. Beim Wahlrecht dagegen geht es um die Ausübung demokratischer Partizipation und um den Aufbau von Freiheit und Selbstbestimmung aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft.    

5. Warum fordern wir das Wahlrecht ab fünf Jahren Wohnsitz in Deutschland?Wir wissen, dass der politische Wandel Kompromisse braucht,  deswegen lassen wir uns von der Erfahrung anderer inspirieren. Erfolgreiche Erfahrungen aus Chile, Kolumbien, Südkorea und anderen Ländern haben gezeigt, dass es möglich ist, dass Menschen nach fünf Jahren genug Kenntnisse über die politische Lage eines Landes haben  und somit auch einen Beitrag zu dessen Gestaltung leisten können und sollten.

6. Wie haben wir die 14 Prozent berechnet?
Daten aus der statistisches Bundesamt - Bevölkerung und Erwerbstätigkeit: Ergebnisse des Ausländer Zentrale.Die Daten  Entschieden 29, März 2021.

(Die Anzahl von alle Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft bis 31.12.2020: 11,432,460 Gleichverteilung angenommen. 9695372 volljährige ist eine Approximation mit  [-175032 , + 262548 ] Irrtuminterval)

7. Warum ist es auch eine Frage des Anti-Rassismus?
Die meisten Migrant*innen und migrantisierten Personen werden von Rassismus und anderen Diskriminierungsarten betroffen.  Ohne Wahlrecht fehlt die Möglichkeit für die eigenen Menschenrechte auf politischer Ebene zu kämpfen und mitzubestimmen. 

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Sanaz Azimipour & Javier ToscanoPetitionsstarter*inWir sind eine selbstorganisierte Initiative Menschen ohne Deutsche Staatsangehörigkeit und wir kämpfen für das Wahlrecht für alle

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Unsere Stimmen werden nicht gezählt:

Während Politiker*innen ihre Wahlkampagnen für lediglich 86 Prozent in Deutschland lebenden Personen machen, werden wir stummgeschaltet. Während Parteien zwei Wochen vor der Wahl mit ihren Abschiebungspolitiken, Ausbürgerungsstrategien und Grenzsicherungen auf Stimmung gehen, wird uns das politisches Mittel weggenommen, um  für unsere Rechte zu kämpfen. Wir werden systematisch unsichtbar gemacht. 

 

Wir dürfen nicht wählen.

Wir sind Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft: wir sind migrantische und geflüchtete Aktivist*innen, Student*innen, Arbeiter*innen, Lehrer*innen, Journalist*innen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, nicht erwerbstätige usw. Einige von uns leben seit Jahren in Deutschland, einige von uns sind sogar in Deutschland geboren und einige sind erst seit Kurzem da. Wir sprechen unterschiedliche Sprachen und haben unterschiedliche Hintergründe. Wir haben viele Unterschiede aber ein gemeinsames Problem: Wir dürfen nicht wählen. Wir sind die 14 Prozent!

 

Vor fast einem Jahr fand die letzte Bundestagswahl statt. Und zwar ohne die Stimmen von 14 Prozent aller Volljährigen in Deutschland. Das sind fast zehn Millionen Stimmen die WIEDER nicht vertreten werden. Zusammen sind wir mehr als die Gesamtbevölkerung Österreichs!

 

Fast 10 Millionen Menschen deren Recht auf Selbstbestimmung vorenthalten wird und trotzdem mit den Konsequenzen der Entscheidungen von der Dominanzgesellschaft über ihre Gegenwart und Zukunft leben müssen. 10 Millionen Menschen die am meistens von Rassismus, Nationalismus, staatliche Gewalt und Ausbeutung betroffen sind.



Nun sind die Landtagswahlen Und wir durften SCHON WIEDER nicht wählen. Deutschland hat eins der schärfste Gesetze weltweit, wenn es um das Wahlrecht von den nicht Staatsangehörige geht. Das zeigt es wurde noch nicht verstanden, was Demokratie heißt, oder was diese sein kann. 

Der Grund: Uns fehlt die deutsche Staatsbürgerschaft. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist eine Grundvoraussetzung, um in die wichtigste politische Beteiligungsform, wie Bundes- und Landtagswahlen, teilnehmen zu dürfen.

Es reicht! Es kann nicht sein, dass wir, fast zehn Millionen Bewohner*innen, von dem wichtigsten politischen Instrument eines jeden Staates ausgeschlossen werden. Und das nur weil uns die Privilegien fehlen. Wahlrecht muss ein Recht sein, kein Privileg!  Wir möchten bei der nächsten Bundestagswahl nicht wieder nur zugucken. Deutschland als ein demokratisches Land muss seine undemokratischen Gesetze ändern. Deshalb fordern wir: 

Bundestagswahlrecht, Landtagswahlen und Kommunalwahlrecht für alle Menschen die seit fünf Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.

 


https://www.instagram.com/nichtohneuns14prozent/

https://twitter.com/nichtohneuns141

 

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FAQ:

1.Warum ist das Wahlrecht wichtig?
Das Wahlrecht ist die Grundvoraussetzung einer Demokratie. Ohne dieses Recht können Menschen sich nicht an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligen. Demokratie ist die Integration verschiedener Visionen, um in Summe eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Demokratie verkörpert die Idee der Vielfältigkeit. Ohne Wahlrecht werden Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft aus der Gesellschaft ausgeschlossen. 

2. Spinnerei oder Phantasie?
Nein. In anderen Staaten auf unserer Erde ist dieses Selbstbestimmungsrecht bereits Realität. Es gibt viele Beispiele von anderen Ländern, wo das Wahlrecht nicht nur Staatsbürger*innen gehört, sondern Bewohner*innen die über einen bestimmten Zeitraum im entsprechenden Land leben: 

In Chile und Kolumbien bekommen Bewohner*innen nach fünf Jahren das Wahlrecht. In Schottland und Wales dürfen alle dort lebenden Menschen im schottischen und walisischen Parlament wählen egal welche Staatsbürgerschaft sie haben. In Südkorea haben nicht-Staatsangehörige, die über drei Jahre dort leben, das Kommunalwahlrecht. In Polen, UK, Spanien, Portugal und Luxemburg dürfen nicht-Staatsangehörige je nach Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit anderen Ländern an Kommunalwahlen teilnehmen.

3. Warum lassen sich die Menschen nicht einfach einbürgern?
Es gibt verschiedene Hürden die verhindern,dass Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen. Folgende Anforderungen werden an uns gestellt:

- gesicherter Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld

- ausreichende Deutschkenntnisse

- keine verurteilte Straftat 

-  in den meisten Fällen: aufgeben der anderen Staatsangehörigkeit Es gibt Tausende Menschen, die in Deutschland geboren sind oder seit mehr als ein paar Jahrzehnten in Deutschland leben ohne, dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Die Gründe sind Vielfältig. Entweder wir können sie nicht bekommen, beispielsweise weil wir die andere nicht aufgeben möchten, oder weil wir ganz einfach die deutsche Staatsbürgerschaft gar nicht möchten. Wählen, möchten wir trotzdem! 

4. Warum Einbürgerung nicht die Voraussetzung für das Wahlrecht sein sollte?
Eingebürgert zu werden heißt, die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen. Wie in Frage 3 ausführlicher erklärt, ist die Einbürgerung nicht Barrierefrei.. Beim Wahlrecht dagegen geht es um die Ausübung demokratischer Partizipation und um den Aufbau von Freiheit und Selbstbestimmung aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft.    

5. Warum fordern wir das Wahlrecht ab fünf Jahren Wohnsitz in Deutschland?Wir wissen, dass der politische Wandel Kompromisse braucht,  deswegen lassen wir uns von der Erfahrung anderer inspirieren. Erfolgreiche Erfahrungen aus Chile, Kolumbien, Südkorea und anderen Ländern haben gezeigt, dass es möglich ist, dass Menschen nach fünf Jahren genug Kenntnisse über die politische Lage eines Landes haben  und somit auch einen Beitrag zu dessen Gestaltung leisten können und sollten.

6. Wie haben wir die 14 Prozent berechnet?
Daten aus der statistisches Bundesamt - Bevölkerung und Erwerbstätigkeit: Ergebnisse des Ausländer Zentrale.Die Daten  Entschieden 29, März 2021.

(Die Anzahl von alle Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft bis 31.12.2020: 11,432,460 Gleichverteilung angenommen. 9695372 volljährige ist eine Approximation mit  [-175032 , + 262548 ] Irrtuminterval)

7. Warum ist es auch eine Frage des Anti-Rassismus?
Die meisten Migrant*innen und migrantisierten Personen werden von Rassismus und anderen Diskriminierungsarten betroffen.  Ohne Wahlrecht fehlt die Möglichkeit für die eigenen Menschenrechte auf politischer Ebene zu kämpfen und mitzubestimmen. 

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Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Dietmar Bartsch
Spitzenkandidat DIE LINKE zur Bundestagswahl 2021
Beantwortet
DIE LINKE will das aktive und passive Wahlrecht auf allen Ebenen für alle langfristig in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationsgeschichte, damit sie gleichberechtigt die Gesellschaft mitgestalten können. Alle hier geborenen Kinder und Jugendlichen, deren Eltern dauerhaft im Land wohnen, sollen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten und ein Recht auf Mehrstaatlichkeit haben – ohne die Staatsbürgerschaft der Eltern ablegen zu müssen. Migrantinnen und Migranten sollen nach fünf Jahren Aufenthalt in der Bundesrepublik einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung haben. Foto: DBT/Inga Haar
Konstantin Kuhle
MdB, FDP, innenpolitischer Sprecher
Beantwortet
Das Bundeswahlgesetz knüpft das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag an die deutsche Staatsangehörigkeit. Diese Ausgestaltung folgt dem Grundprinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker. Die Deutschen wählen daher in regelmäßigen Abständen ihre Volksvertreterinnen und Volksvertreter in den Deutschen Bundestag, die dieses Staatsvolk repräsentieren und im Rahmen der repräsentativen Demokratie politische Entscheidungen in seinem Namen treffen. Wer im Einzelnen an Wahlen teilnehmen kann, wird stets kontrovers diskutiert. Es ist aus unserer Sicht sehr sinnvoll, klar definierte und problemlos überprüfbare Kriterien zu verfassen, die den Zugang zu Wahlen regeln. Nur durch derartige Regelungen kann die Legitimität von Wahlen gewahrt bleiben. Die Staatsangehörigkeit eines Menschen ist ein leicht überprüfbares Kriterium, das sicherstellt, dass der Betroffene Teil des legitimierenden Staatsvolks ist. Ein gewisser Grad der Integration oder ein Aufenthalt im Inland für eine bestimmte Zeit sind demgegenüber weniger rechtssicher überprüfbar und deshalb als Voraussetzung für das Wahlrecht ungeeignet. Natürlich sollen Menschen, die nicht aus Deutschland stammen, sich aber hier integriert haben, hier arbeiten, Steuern zahlen und so zum Gemeinwohl beitragen, auch politisch mitbestimmen dürfen. Auf kommunaler Ebene ist dies auch ohne deutsche Staatsangehörigkeit möglich, nämlich für Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten. Die Mitbestimmung auf Bundes- und Landesebene geht jedoch einher mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit. Dies entspricht der besonderen Bedeutung des Deutschen Bundestags und der Landesparlamente. Ohne eine Änderung des Grundgesetzes dürfte ein solches Wahlrecht gar nicht möglich sein. Ich halte sie auch nicht für erforderlich. Denn das Wahlrecht für die betroffene Gruppe kann über einen leichteren Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit erlangt werden. Für diese möchten wir ausdrücklich werben. Eine Aufweichung der Voraussetzungen für die Wahlberechtigung zum Deutschen Bundestag und den Landesparlamenten lehnen die Freien Demokraten aber ab.
Annalena Baerbock
Bundesministerin des Auswärtigen
Neuigkeiten zur Petition