Maskenpflicht beim Einkaufen und in den Schulen, sowie in öffentlichen Räumen beibehalten

Maskenpflicht beim Einkaufen und in den Schulen, sowie in öffentlichen Räumen beibehalten

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Silke Aretz hat diese Petition an Bundesregierung gestartet.

Bei der Bekämpfung von Covid19 sind Impfungen ein wirksames Mittel, um schwere Verläufe und den Tod zu verhindern. Das wirksamste Mittel, um Ansteckungen zu verhindern, sind Masken, wie z.b. aus eine Studie des Max-Planck-Institutes hervorgeht.

https://www.mpg.de/17915640/corona-risiko-maske-schutz

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute, am 11.03.2022, eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen gemeldet: 252.836 binnen 24 Stunden und damit erstmals mehr als 250.000 Neuinfektionen an einem Tag. Das sind 35.243 Fälle mehr als am Freitag vor einer Woche, als 217.593 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 16,7 Millionen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 1439,0 von 1388,5 am Vortag. 249 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 125.272.

Laut einer Studie des RKI gehören überdies 36,5 Millionen Deutsche zu einer Risikogruppe.

https://www.abendblatt.de/vermischtes/article231664251/36-5-Millionen-Deutsche-gehoeren-zur-Corona-Risikogruppe.html

Risikogruppen, besonders Immunsupprimierte und Hochbetagte, aber auch zahlreiche andere akut und chronisch Kranke sind trotz der Impfung weiterhin vulnerabel und bisher wurden die Todesfälle und auch Folgeerkrankungen nach einer Infektion durch Prävention in Form der Schutzmaßnahmen kleingehalten.

Risikopersonen z.b. mit Autimmunerkrankungen, Allergien, oder Asthma, haben oft auch ein höheres Risiko für LongCovid.

Zu den Grundrechten gehört, dass auch vorerkrankte Kinder und Erwachsene am öffentllichen Leben teilnehmen und ein Recht auf Bildung und Teilhabe haben. Mit dem Wegfall der Maskenpflicht wird ihnen diese Recht genommen.

Nicht jeder kann es sich erlauben, per Lieferdienst einzukaufen oder gute FFP3 Masken zum Eigenschutz zu kaufen und der Wegfall der Maskenpflicht beim Einkaufen diskriminiert daher die Armen in besonderem Maße.

In den Schulen entfällt meist parallel zur Maskenpflicht die Möglichkeit, Kinder mit Vorerkrankungen oder vorerkrankten Angehörigen von der Präsenzpflicht zu befreien.

Weiterhin ist die Schwere der Infektion wohl auch davon abhängig, wie hoch die Viruslast ist. Mit Masken ist die Viruslast wesentlich geringer.

https://www.spektrum.de/news/covid-19-hoehere-virendosis-fuehrt-zu-schwereren-verlaeufen/1936486

Dies ist in Deutschland besonders wichtig, da es immer noch viele Ungeimpfte gibt, die besonders geschützt werden müssen.

Die Bundesregierung hat trotzdem beschlossen, die Schutzmaßnahmen zu lockern, und das Ende der Pandemie statt an die realen Verhältnisse an ein fiktiv gesetztes Datum zu koppeln.

Die Inzidenzen sind höher, als je zuvor und da eine hohe Inzidenz nach wie vor bedeutet, dass sich viele Menschen anstecken, müssen Instrumente, wie die Maskenpflicht beim Einkaufen und in Schulen, nach wie vor an die Inzidenz gekoppelt werden.

Das ursprünliche Infektionsschutzgesetz sah Handlungsbedarf bei einer Inzidenz von 35, 50 oder 100.

Mit einem großen Anteil an Vulnerablen, Hochbetagten, Ungeimpften und der Gruppe der Kinder unter 5 Jahren für die bisher noch gar kein Impfstoff zugelassen ist in der Bevölkerung, muss die Maskenpflicht bei hohen Inzidenzen in allen Innenräumen, die nicht auf freiweilliger Basis besucht (z.b. Schulen) oder komplett vermieden werden können (z.b. Geschäfte) beibehalten werden, um dem Schutz der Bevölkerung gerecht zu werden.

Dazu gehören auch: Nah-/Fernverkehr, Ärzte und Therapeuten, Ämter, Grundversorgung.

Wir fordern die Bundesregierung daher auf, dass Infektionschutzgesetz dementsprechend anzupassen.

 

 

 

 

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