Keine Massentierhaltung, keine Antibiotika in der Tiermast

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Die Bedingungen in der Massentierhaltung sind ethisch-moralisch und auch aus gesundheitlichen Gründen ein Verbrechen. Die Hälfte aller in Deutschland produzierten Antibiotika werden in der Tiermast eingesetzt, also an gesunde Tiere verfüttert. Ein weiteres Viertel wird zur Behandlung kranker Tiere eingesetzt und nur ein Viertel zur medizinischen Behandlung bei Menschen. Die massenhaft eingesetzten Antibiotika landen im Grundwasser, mit der Gülle auf unseren Feldern und mit dem Fleisch auf dem Teller. So führt das Verfüttern der Antibiotika in großer Menge und ohne medizinischen Grund zu einer starken Resistenzentwicklung. Damit werden immer mehr Antibiotika wirkungslos. Die Behandlung schwer kranker Menschen wird dadurch oft extrem erschwert. Ohne die Antibiotikagabe wäre eine Massentierhaltung und die Produktion von „Quäl-Fleisch“ in der jetzigen Form nicht möglich. Eine artgerechte Form der Tierhaltung muss gesetzlich umfassend verankert werden und sich nicht nur wie bisher auf kleinere Einzelaspekte beschränken.Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe sollten bei der Umstellung gezielt gefördert werden.