

2021 mussten ca. 50.000 arme Schweine am Tollensetal, am ältesten bekannten Schlachtfeld Europas, bei lebendigem Leibe verbrennen. Die Rauchsäule erinnerte an brennende Ölfelder im Irakkrieg.
2022 müssen unschuldige Frauen und Kinder in der Ukraine sterben und die Gefahr eines atomaren Weltkriegs steht vor der Tür.
Zwei Katastrophen mit Ansage.
Die andauernden Warnungen vor unzureichendem Brandschutz in der Ferkelfabrik konnten die unvorstellbare Tragödie nicht verhindern. Die Produktion von 300.000 Ferkeln pro Jahr als Grundlage für Deutschlands gigantischen Schweineexport war zu wichtig.
Erschien die prognostizierte Gefahr wirklich zu unglaublich?
Oder wurde die Katastrophe einfach in Kauf genommen?
Dafür spräche, dass es nach dieser Tragödie keine relevanten Konsequenzen gegeben hat. Das Privileg des vorzeitigen Baubeginns, ohne das Ergebnis der Brandschutzklage abzuwarten, war durchgesetzter politischer Wille unter der Losung "MV tut gut".
Wenn die Rendite stimmt, dann ist so einiges möglich im Kapitalismus.
Was interessieren dann noch arme Schweine - die müssen ihr elendes Leben ertragen.
Aber was ist mit uns Menschen - welcher Handlungsspielraum ist uns geblieben, wenn alljährlich Billionen in Rüstung gesteckt werden, um immer effizientere Waffen einsetzen zu können?
Letztendlich leidet darunter immer die Zivilbevölkerung unseres überhitzten Planeten.
Müssen wir das erdulden wie die armen Schweine.
Nein - Wir brauchen einen Ausstieg aus dem fatalen Wunschdenken, mit dem Recht des Stärkeren, sich alles andere untertan zu machen!
Darum haben wir als vereinzelt e.V. eine weitere Petition gestartet:
Deserteure willkommen!
Also liebe Mitmenschen bitte unterstützt und teilt weiter unsere Petitionen.
DANKE!