

Als vor einem Jahr am 30. März ca. 50.000 am Tollensetal starben, waren die Opfer der Katastrophe mit Ansage nur arme Schweine. Die Terra Grundwerte AG, die Besitzerin der noch staatlich legitimierten LFD-Tierqual-Produktion könnte sich durchaus eine Auferstehung der abgebrannten Anlage vorstellen.
"Am Tag der Tragödie hätte der Wind das Feuer unglücklicherweise so stark angefacht, dass ein Übergreifen von Stall zu Stall nicht aufzuhalten war... In der DDR aber gab es Brandmauern, bis zu 3 m über dem First."
(Gesprächsnotiz vom LFD-Gemeindevertreter-Treff am 13.4.22)
Die Mauern sind fort und scheinen durch Trial & Error, das "Versuch und Irrtum - Prinzip" ersetzt worden zu sein.
Wenn das so weiter geht, müssen wir wirklich eine Katastrophe nach der anderen erleben.
Was nutzen alle Warnungen im Vorfeld, wenn sie nicht berücksichtigt werden?
Was ist das für ein Rechtsstaat, wenn die Klage gegen unzureichenden Brandschutz 10 Jahre nach der Baugenehmigung und ein Jahr nach dem Brand immer noch nicht abschließend behandelt ist?
"Klar ist: Deutschland ist der drittgrößte Schweinefleischproduzent der Welt und Export-Weltmeister. Steigende Produktionskosten, und sei es durch mehr Tierschutz, stören da nur – die deutsche Billig-Ferkelproduktionsmaschine läuft nur mit Kastenstand." Foodwatch.org
"Es gebe „derzeit einen geduldeten gesetzeswidrigen Zustand in Deutschland“, schrieben Frau Baerbock und Herr Habeck an die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der foodwatch-Aktion 2020. Inzwischen haben sie einen faulen Kompromiss beschlossen uns sind Teil der Regierung geworden.
Bevor es wieder irgendwo brennt und arme Schweine ihre Fixierung nicht verlassen können, muss endlich gehandelt werden.
Es ist schon lange 5 nach 12.
„Die Entrüstung über begangene Grausamkeiten wird um so geringer, je unähnlicher die Betroffenen den normalen Lesern sind, je brunetter, „schmutziger“, dagohafter. Das besagt über die Greuel selbst nicht weniger als über die Betrachter. Vielleicht ist der gesellschaftliche Schematismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, daß sie die Juden überhaupt nicht als Menschen sehen. Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner gleichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom.“ (Theodor W. Adorno, Minima Moralia, 1985, S. 133f)
Im Vernichtungslager Treblinka wurden 900.000 Juden ermordet.
Anfang 1943 befahl der Lagerkommandant neben der ukrainischen Kaserne den Bau eines Zoos.
Hier erholten sich die SS-Männer von ihrer blutigen Arbeit.
Es ist so unglaublich... was sich Menschen anmaßen können.
Aber wir könnten auch anders:
Hier ist die Leitidee Albert Schweizers:
Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.
„Wahrhaft ethisch ist der Mensch nur, wenn er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen, und sich scheut, irgend etwas Lebendigem Schaden zuzufügen.“
Seit mehr als 23 Jahren werden an der Universität Bremen grausame Hirnexperimente an Affen durchgeführt, welche unvorstellbares Leid bei den Tieren verursachen.
Die Auferstehung der „Ehrfurcht vor dem Leben“ ist heute so nötig.
In diesem Sinne wünschen wir allen FROHE OSTERN.
Und bitte unterstützt und teilt weiter diese Petition
für eine friedlichere Welt.
DANKE