Leserbrief zu meiner Petition im OVB Heimatzeitungen am 17. März:
LESERFORUM
Keine sachgerechte Risikoentscheidung
Zum Bericht „Wer still ist, wird nicht gehört“ (Lokalteil):
Das unsinnige Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen und Ferienhäuser wurde von Frau ReischlZehentbauer ausführlich im OVB am 10. März veröffentlicht. Es gibt kein Corona-Risiko bei Übergabe der Schlüssel für eine Ferienwohnung oder Ferienhaus! Werden wir Vermieter abgestraft, weil Hotels und Gaststäen auch keine Gäste beherbergen dürfen? Ich glaube, es ist so! Die Petition von Frau Reischl-Zehentbauer wird „ausgesessen“ bis alle Hotels und Gaststäen den Betrieb wieder aufnehmen. Sicherlich hat Herr Stöner als Tourismuspolitischer Sprecher die Problematik der vielen Kleinvermieter (1715 Übernachtungsbetriebe im CAT) auch durch den Chiemsee-Alpenland Tourismusverband vermielt bekommen. Der Bürger als Kleinvermieter hat keine gewichtige Stimme für den Landtag, laut Stöner. Nur mit Verbänden und Lobbyisten hat man einen Zugang. Und was könnte ein gewählter Volksvertreter, mit Hinweis auf den gesamtwirtschaftlichen unnötigen Schaden im Landtag noch bewegen? Unsere Ferienwohnung konnten wir zeitweise an Arbeiter aus dem Hochrisikogebiet Slowakei vermieten (Genehmigung Landratsamt und CoronaTest). Das Beherbergungsverbot mussten wir leider einem Münchner Ehepaar mieilen, das in einer Wohnung ohne Balkon und Garten lebt und sich dringend einen „Tapetenwechsel“ wünschte. Bei allem Verständnis für die Corona- Maßnahmen, die verantwortlichen Politiker sind nicht in der Lage, sachgerechte Corona-Risikoentscheidungen zu treffen.
Anton Fellner
Brannenburg