
Nachdem UNHCR seit April letzten Jahres weitgehend vergeblich auf Evakuierung aus dem Konfliktgebiet in Libyen drängt, fordert der Uno-Flüchtlingskommissar die Welt nun auf, sich "ernsthaft einzumischen". Wer für Evakuierung von Kindern der überfüllten Flüchtlingslager Griechenlands demonstriert, sollte endlich auch für Evakuierung der Flüchtlingskinder in Libyen aufstehen, denn auch ihr Elend wird mit unseren Steuergeldern finanziert.
Krieg, Folter, sexueller Missbrauch - die Lage der Migranten in Libyen ist dramatisch. Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi fordert in seinem Gastbeitrag: Die Welt muss sich ernsthaft einmischen.
Uno-Flüchtlingskommissar zu Libyen: "Nur einen Herzschlag von der Katastrophe entfernt"
Ein Gastbeitrag von Filippo Grandi
05.02.2020
Flüchtlinge in Libyen
EU-finanziertes Lager in Libyen "Lage außer Kontrolle" 03.02.2020 https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/fluechtlingslager-libyen-105.html
Die Zahl der Resettlement-Plätze für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge ist weiterhin zu niedrig.
Von UNHCR | 5. Februar 2020
„Resettlement ist keine Lösung für alle Flüchtlinge auf der Welt, aber es ist eine lebensrettende Maßnahme, um die Sicherheit von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen zu gewährleisten, deren Leben oft davon abhängt“
Mehr Informationen dazu:
https://www.unhcr.org/dach/de/39191-mehr-resettlement-plaetze-benoetigt-kaum-5-von-100-schutzbeduerftigen-fluechtlingen-konnten-2019-aufgenommen-werden.html