Petition updateFühren Sie tiergerechte Mindeststandards für die Haltung von Milchkühen ein!Zum Weltverbrauchertag - Hofliste zur mutter- oder ammengebundenen Kälberaufzucht
Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.)
15 Mar 2019

Lassen Sie Milch nicht gleich Milch sein und machen Sie sich Gedanken darüber, wie Kühe, die die Milch liefern, leben – nicht nur am heutigen Weltverbrauchertag. 

Vorweg: Damit eine Kuh kontinuierlich viel Milch gibt, muss sie jährlich ein Kalb gebären. Nach neun Monaten Trächtigkeit kommt dieses zur Welt und wird in der Regel noch am selben Tag von der Mutter getrennt. Das Kalb wird in den ersten Wochen in einer Einzelhaltung vom Menschen ernährt und versorgt, während die Kuh für den menschlichen Konsum gemolken wird.

Einige Landwirte in Deutschland stellen sich gegen diese gängige Praxis der Mutter-Kalb-Trennung und betreiben die sogenannte mutter- oder ammengebundene Kälberaufzucht. Das heißt: die Kälber haben in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt Kontakt zur Mutter und/oder einer Ammenkuh und werden von dieser auch gesäugt.

Unsere interaktive Hofliste führt entsprechende Höfe auf. Verbraucher können mit einem Klick sehen, bei welchen Höfen man die Milch direkt im Hofladen oder auf Wochenmärkten kaufen kann. Die Liste ist nach Bundesländern sortiert und gibt sowohl Aufschluss über die jeweilige Aufzuchtform, als auch darüber, wie die Milch vertrieben wird. 

Also, liebe Verbraucherinnen und Verbraucher: Mit Ihrem Interesse an Milch aus mutter- oder ammengebundener Kälberaufzucht können Sie ein eindeutiges Signal senden und helfen, die Leben der Milchkühe in Deutschland zu verbessern. Bitte sagen Sie es weiter!

Zur Hofliste gelangen Sie hier: »bit.ly/hofliste-alternative-kälberaufzucht
Und wenn Sie stets auf dem Laufenden gehalten werden möchten, melden Sie sich für unsere Tierschutznews an: »https://welttierschutz.org/tierschutznews

Mit lieben Grüßen
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft
 
 
 

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