อัพเดทล่าสุดเกี่ยวแคมเปญรณรงค์Gedenken an die Opfer der Hexenverfolgung: Für eine Katharina-Hanen-Straße in HamburgEin Update - 1 Jahr nach Petitionsstart

Jan VahlenkampHamburg, เยอรมนี

30 เม.ย. 2017
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
genau ein Jahr ist es nun her, dass ich die Online-Petition für die Benennung einer Straße nach Katharina Hanen, stellvertretend für alle Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg, gestartet habe. Seit einem halben Jahr ist die Petition nun geschlossen und das Anliegen den Verantwortlichen in der Politik übermittelt worden. Was ist seitdem geschehen?
Das Vorschlagsrecht für die Benennung von Verkehrsflächen obliegt in Hamburg den Bezirken. In der Regel beschließt zunächst ein Regionalausschuss die Benennung einer neuen Straße oder eines neuen Platzes. Nach einer Bestätigung durch die jeweilige Bezirksversammlung prüft dann das Hamburgische Staatsarchiv die Benennungswürdigkeit der entsprechenden Person. Schließlich entscheidet eine Senatskommission endgültig über den Namen einer Verkehrsfläche.
Sechs von sieben Hamburger Bezirken haben mittlerweile wohlwollend auf unser Anliegen reagiert. Die Ergebnisse im Einzelnen:
Bezirk Altona
Der Bezirksausschuss für Kultur und Bildung hat in seiner Sitzung am 19. Dezember über das Anliegen beraten (https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1005401). In einer weiteren Sitzung am 20. Februar wurde beschlossen, Katharina Hanen auf eine Liste mit infrage kommenden Namen für neue Verkehrsflächen zu setzen (https://sitzungsdienst-altona.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1005644). Derzeit gibt es jedoch keine neu zu benennenden Straßen. In einer E-Mail der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung wird aber angedeutet, dass eine solche am Volkspark oder im Bereich Mitte Altona entstehen könnte.
Bezirk Bergedorf
In einem Schreiben vom 29. Dezember hat der stellvertretende Bezirksamtsleiter Ulf von Krenski angekündigt, dass das Bezirksamt den Namensvorschlag in einen Vorschlagskatalog aufnehmen wird, welcher dann im Bedarfsfall den Regionalausschüssen zur Diskussion und Entscheidung vorgelegt werden wird.
Bezirk Eimsbüttel
In einem Schreiben vom 16. November teilt das Fachamt Management des öffentlichen Raumes im Dezernat für Wirtschaft, Bauen und Umwelt mit, dass auch in Eimsbüttel Katharina Hanen künftig auf einer Liste mit Namensvorschlägen erscheinen wird, die bei Straßenbenennungsbedarf den Regionalausschüssen vorgelegt wird.
Bezirk Hamburg-Mitte
Das Bezirksamt Mitte hat den Namensvorschlag zunächst an das Staatsarchiv zur Prüfung weitergeleitet. Das Staatsarchiv sieht keine grundsätzlichen Bedenken, merkt aber an, dass nur wenige Angaben zur Person Katharina Hanens bekannt sind und somit eine aussagekräftige Erläuterung zur Benennung nicht ganz gegeben sei. Dennoch hat der Hauptausschuss der Bezirksversammlung am 31. Januar einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung eine Fläche zur Benennung vorschlagen soll (https://sitzungsdienst-hamburg-mitte.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008407).
Bezirk Hamburg-Nord
Das Bezirksamt Nord hat sich, auch nach einer erneuten Rückfrage vom 6. April, bislang nicht bei mir gemeldet.
Bezirk Harburg
Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes im Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt hat in einem Schreiben vom 25. November mitgeteilt, dass Katharina Hanen in Harburg in die „Vorratsliste Straßenbenennungen“ aufgenommen wurde. Diese Liste wird im Bedarfsfall den Regionalausschüssen zur Benennung neuer Straßen vorgelegt.
Bezirk Wandsbek
In Wandsbek hat sich zunächst der Hauptausschuss der Bezirksversammlung in seiner Sitzung am 14. November mit dem Anliegen befasst (https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1005705). Dort wurde beschlossen, die Eingabe in die Regionalausschüsse weiterzuleiten. Entsprechend haben die Regionalausschüsse Alstertal, Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne, Kerngebiet Wandsbek, Rahlstedt und Walddörfer das Anliegen bereits zur Kenntnis genommen (https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1005738). Doch auch hier sind derzeit keine neuen Straßen zu benennen.
Es wird also unter Umständen noch lange dauern, bis es eine Katharina-Hanen-Straße in Hamburg geben wird. Das Anliegen ist aber auf jeden Fall auf den Weg gebracht. Ich danke in diesem Sinne noch einmal allen, die mir hierbei geholfen haben.
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