Jan VahlenkampHamburg, Germany
Nov 1, 2016
„Damit wir wissen können, was wir tun, ist es hilfreich zu wissen, was wir getan haben.“ Kommentar eines Unterzeichners Die Petition für eine Katharina-Hanen-Straße wurde am 31. Oktober beendet. 301 Unterschriften sind zusammen gekommen. Sie sind nun an die Bezirksamtsleiter von Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Harburg, Mitte, Nord und Wandsbek verschickt worden. Stößt die Petition dort auf Interesse, wird sich ein Regionalausschuss mit dem Anliegen befassen, je nach dem dort, wo gerade neue Verkehrsflächen entstehen. Am geeignetsten wäre sicherlich eine Straße im Bezirk Mitte, da dieser mit dem mittelalterlichen Hamburg den Hinrichtungsort in seinen Toren hat. „Ich hoffe auf viele Unterstützer/innen bei diesem auch heute noch sehr wichtigen und längst nicht erledigten Thema! In manchen Ländern Afrikas werden auch heute noch Menschen, sogar ganz kleine Kinder, als Hexen und Zauberer verfolgt und gequält. ‚Moderne Hexenverfolgungen‘ gibt es ja leider überall, auch bei uns!“ Kommentar einer Unterzeichnerin Ich möchte mich bei allen 301 Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Ohne euch wäre die Kampagne für eine Ehrung von Katharina Hanen, stellvertretend für alle Opfer des Hexenwahns in Hamburg und darüber hinaus, nicht möglich gewesen! Das Gedenken an die Opfer von Verschwörungstheorien der Vergangenheit in der Zukunft hochzuhalten, bleibt weiterhin ein wichtiges Anliegen. Eine Geißel der Menschheit ist die Angst vor dem Unbekannten, die nicht selten zu Hass führt. Den Hass überwinden, heißt die Angst überwinden. Auch die vor Hexenwerk, in welcher Erscheinungsform auch immer. „Weil es Sinn macht dadurch auf die unfassbare Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Und es passt in die heutige Zeit. Immerhin machen auch heute viele wieder Minderheiten, oder einfach Menschen die anders sind für ihr Versagen verantwortlich.“ Kommentar eines Unterzeichners
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