Aschaffenburger Erklärung: Gegen Querdenker, für Verantwortungsbewusstsein!

Aschaffenburger Erklärung: Gegen Querdenker, für Verantwortungsbewusstsein!

Das Problem

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Lage ist nach wie vor ernst. Das Corona-Virus wütet nun schon seit bald zwei Jahren auch in unserer Region. Krankenhäuser sind oftmals gnadenlos überfüllt und das Pflegepersonal ist am Ende seiner Kräfte. Während sich die absolute Mehrheit der Bevölkerung durchgehend selbst einschränkt um eine Erhöhung des Infektionsgeschehens zu verhindern, geht seit Beginn dieser Pandemie auch in Aschaffenburg eine kleine, aber laute Minderheit auf die Straße um gegen diese gesellschaftliche Solidarität zu demonstrieren.

Die gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen zur Eindämmung des Coronavirus dürfen nicht durch das verantwortungslose Handeln von wenigen nichtig gemacht werden! Während Menschen ihre Existenz und teilweise sogar ihr Leben verlieren, das soziale Miteinander seit langer Zeit nicht mehr so funktioniert, wie wir es alle gerne hätten, versammeln sich Menschen zu tausenden in unseren Städten und Kommunen und demonstrieren ohne ausreichende Schutzmaßnahmen, Seite an Seite mit Rechtsextremen, Antisemiten und Verschwörungserzählenden. Wir alle wissen, dass es nur einen Weg aus dieser Pandemie gibt: die Impfung. Daher rufen wir alle Menschen vom Bayerischen Untermain nochmals dazu auf: Lasst Euch impfen und lasst uns somit gemeinsam diese Pandemie beenden!

Wenn einzelne Personen nur an das eigene Ich denken, zerstören sie das gesellschaftliche Zusammenleben. Es darf nicht sein, dass Menschen, welche an diese unsinnigen Verschwörungserzählungen glauben, ebenfalls glauben über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und dem Schutz des Lebens stehen und somit die Freiheit von uns allen einschränken zu können.

Die Unterzeichnenden verurteilen die von den Versammlungen und Aufmärschen ausgehende verbale und teils auch körperliche Gewalt scharf. Wir stellen uns gegen die Selbstinszenierung der Querdenker, welche sich in einer Opferrolle sehen. Es darf nicht sein, dass sich Menschen mit Leidtragenden des Holocaust vergleichen und behaupten sie würden in einer Diktatur leben, während sie auf genehmigten Versammlungen auftreten.

Wir sehen es als staatliche Verantwortung, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Da dies allein durch die Kraft der Eigenverantwortung nicht zu funktionieren scheint, fordern wir den Staat daher auf, sofort geeignete und gerechte Maßnahmen zu treffen, um die Pandemie schnellstmöglich zu beenden und somit die Rückkehr zu einem normalen Leben zu ermöglichen. Willkür darf nicht sein, das Virus macht ebenfalls an keiner Grenze halt. Uneinheitliche oder nicht nachzuvollziehende Regelungen und Einschränkungen verunsichern und sind zu unterlassen. Geschäftstreibende, Arbeitnehmende, als auch Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis haben das Recht, dass alles unternommen, damit ein normaler und sicherer Alltag gewährleistet ist.

Wir solidarisieren uns mit allen Beschäftigten in der Gesundheitsbranche, allen voran den Pflegerinnen und Pflegern, die bereits vor der Pandemie einer untragbaren Situation ausgesetzt waren, welche sich durch Corona noch weiter verschlechtert hat. Wir verlangen, dass alles dafür unternommen wird, um diese Heldinnen und Helden des Alltags zu entlasten und für ihre unglaublichen Leistungen entsprechend zu entlohnen.

Denn unsere Gemeinschaft ist darauf angewiesen, dass Menschen sie am Leben und am Laufen halten. Und unsere Gemeinschaft braucht die gegenseitige Solidarität aller um langfristig und nachhaltig zu funktionieren.

 

Diese Erklärung wurde Initiiert durch das Bündnis "Mit Courage gegen Querdenker Aschaffenburg-Miltenberg". Das Bündnis ruft zum Protest für einen Verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie auf und organisiert Kundgebungen gegen die Querdenker, welche dann über den Telgram Channel https://t.me/mitcouragegegenquerdenker angekündigt werden.

Der Text wurde von Andreas Adrian und Angelo D´Angelo in Anlehnung an die "Schweinfurter Erklärung" verfasst.

Erstunterzeichner*innen sind:

Andreas Adrian, Angelo D Angelo, Mattis Fischmann, Reinhold Hein, Florian Hofmann, Florian Hugo Sachs, Sabine Bergmann, Noemi Rienecker, Colin Schaub, Selina Pfister, Kimberly Sky Fehr, Oscar Friedenberger, Carsten Michel, Lea Giegerich, Nils Büttner, Isabelle Stojanov, Heike Sterna, Alexandra Frik, Julian Moessinger, Max Deutsch, Linus Patton, Daniel Häckel, Christina Kunkel,      Marlene Hohm, Michael Fleckenstein, Nicolas Geschwinde, Gabriela Meister, Rudolph Lang

 

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Andreas AdrianPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 1.372 Unterschriften erreicht

Das Problem

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Lage ist nach wie vor ernst. Das Corona-Virus wütet nun schon seit bald zwei Jahren auch in unserer Region. Krankenhäuser sind oftmals gnadenlos überfüllt und das Pflegepersonal ist am Ende seiner Kräfte. Während sich die absolute Mehrheit der Bevölkerung durchgehend selbst einschränkt um eine Erhöhung des Infektionsgeschehens zu verhindern, geht seit Beginn dieser Pandemie auch in Aschaffenburg eine kleine, aber laute Minderheit auf die Straße um gegen diese gesellschaftliche Solidarität zu demonstrieren.

Die gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen zur Eindämmung des Coronavirus dürfen nicht durch das verantwortungslose Handeln von wenigen nichtig gemacht werden! Während Menschen ihre Existenz und teilweise sogar ihr Leben verlieren, das soziale Miteinander seit langer Zeit nicht mehr so funktioniert, wie wir es alle gerne hätten, versammeln sich Menschen zu tausenden in unseren Städten und Kommunen und demonstrieren ohne ausreichende Schutzmaßnahmen, Seite an Seite mit Rechtsextremen, Antisemiten und Verschwörungserzählenden. Wir alle wissen, dass es nur einen Weg aus dieser Pandemie gibt: die Impfung. Daher rufen wir alle Menschen vom Bayerischen Untermain nochmals dazu auf: Lasst Euch impfen und lasst uns somit gemeinsam diese Pandemie beenden!

Wenn einzelne Personen nur an das eigene Ich denken, zerstören sie das gesellschaftliche Zusammenleben. Es darf nicht sein, dass Menschen, welche an diese unsinnigen Verschwörungserzählungen glauben, ebenfalls glauben über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und dem Schutz des Lebens stehen und somit die Freiheit von uns allen einschränken zu können.

Die Unterzeichnenden verurteilen die von den Versammlungen und Aufmärschen ausgehende verbale und teils auch körperliche Gewalt scharf. Wir stellen uns gegen die Selbstinszenierung der Querdenker, welche sich in einer Opferrolle sehen. Es darf nicht sein, dass sich Menschen mit Leidtragenden des Holocaust vergleichen und behaupten sie würden in einer Diktatur leben, während sie auf genehmigten Versammlungen auftreten.

Wir sehen es als staatliche Verantwortung, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Da dies allein durch die Kraft der Eigenverantwortung nicht zu funktionieren scheint, fordern wir den Staat daher auf, sofort geeignete und gerechte Maßnahmen zu treffen, um die Pandemie schnellstmöglich zu beenden und somit die Rückkehr zu einem normalen Leben zu ermöglichen. Willkür darf nicht sein, das Virus macht ebenfalls an keiner Grenze halt. Uneinheitliche oder nicht nachzuvollziehende Regelungen und Einschränkungen verunsichern und sind zu unterlassen. Geschäftstreibende, Arbeitnehmende, als auch Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis haben das Recht, dass alles unternommen, damit ein normaler und sicherer Alltag gewährleistet ist.

Wir solidarisieren uns mit allen Beschäftigten in der Gesundheitsbranche, allen voran den Pflegerinnen und Pflegern, die bereits vor der Pandemie einer untragbaren Situation ausgesetzt waren, welche sich durch Corona noch weiter verschlechtert hat. Wir verlangen, dass alles dafür unternommen wird, um diese Heldinnen und Helden des Alltags zu entlasten und für ihre unglaublichen Leistungen entsprechend zu entlohnen.

Denn unsere Gemeinschaft ist darauf angewiesen, dass Menschen sie am Leben und am Laufen halten. Und unsere Gemeinschaft braucht die gegenseitige Solidarität aller um langfristig und nachhaltig zu funktionieren.

 

Diese Erklärung wurde Initiiert durch das Bündnis "Mit Courage gegen Querdenker Aschaffenburg-Miltenberg". Das Bündnis ruft zum Protest für einen Verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie auf und organisiert Kundgebungen gegen die Querdenker, welche dann über den Telgram Channel https://t.me/mitcouragegegenquerdenker angekündigt werden.

Der Text wurde von Andreas Adrian und Angelo D´Angelo in Anlehnung an die "Schweinfurter Erklärung" verfasst.

Erstunterzeichner*innen sind:

Andreas Adrian, Angelo D Angelo, Mattis Fischmann, Reinhold Hein, Florian Hofmann, Florian Hugo Sachs, Sabine Bergmann, Noemi Rienecker, Colin Schaub, Selina Pfister, Kimberly Sky Fehr, Oscar Friedenberger, Carsten Michel, Lea Giegerich, Nils Büttner, Isabelle Stojanov, Heike Sterna, Alexandra Frik, Julian Moessinger, Max Deutsch, Linus Patton, Daniel Häckel, Christina Kunkel,      Marlene Hohm, Michael Fleckenstein, Nicolas Geschwinde, Gabriela Meister, Rudolph Lang

 

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Andreas AdrianPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Olaf Scholz
Bundeskanzler
Markus Söder
Markus Söder
Ministerpräsident

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