Berliner Naherholung in Gefahr: Havelchaussee muss frei bleiben!

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Die Berliner Havelchaussee erschließt den einfachen Zugang zu den wichtigsten Naherholungs-Zielen im Westen Berlin. Zahlreiche kleine Havel-Strände, Ausflugslokale wie Grunewaldturm, Waldhütte, Lindwerder, Schildhorn, Alte Liebe und Wassersportanlagen sind nur über die Havelchaussee erreichbar.

Nun will eine Initiative von Fahrrad-Aktivisten die Schließung der Havelchaussee für die Allgemeinheit und Umwandlung in eine Fahrradstraße erreichen.

Wir wehren uns entschieden gegen eine solche Gruppen-egoistische Forderung der Fahrrad-Aktivisten, die den größeren Teil der Bevölkerung von den wichtigen Naherholungsmöglichkeiten an der Havel ausschließen würde.   

Seit Jahrzehnten bestehen für die Havelchaussee effektive Auflagen wie 30 km/h-Begrenzung und Nachtfahrverbot ab 24 Uhr, die zu einem funktionierenden Miteinander der verschiedenen Mobilitäten wie KFZ, Motorräder, Radfahrer geführt haben. Eine Änderung ist gesellschafts- und verkehrspolitisch unnötig, kontraproduktiv und würde zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft in „bevorzugte“ Radfahrer und „drangsalierte“ Autofahrer führen. Viele Wassersportgeräte wie Kajaks, SUP Boards oder Faltboote lassen sich nicht mit dem Fahrrad transportieren!  Auch behinderte und ältere Menschen sind meist auf ein KFZ angewiesen.

Allerding sollte der Durchgangverkehr auf der Havelchaussee und die Nutzung als Abkürzung zwischen Wannsee und Spandauer Damm durch eine Durchfahrts-Sperre z.B. in Höhe Lindwerder Fähre unterbunden werden, mit freiem Zugang von beiden Seiten.

Für die Sportradfahrer besteht eine optimale Fahrradstraße parallell zur Havelchaussee über den Kronprinzessinnenweg. Es ist nicht einsehbar, warum für eine „schöne Rundstrecke“ der Rad-Aktivisten der freie Naherholungszugang der gesamten Bevölkerung verhindert werden soll!

Erhaltet den freien Zugang zu den schönsten Erholungszielen im westlichen Berlin! Unterschreibt diese Petition für einen weiterhin freien Zugang der Havelchaussee.