Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
endlich, es ist soweit: Heute Nachmittag ist die SEA-EYE 4 zu ihrer vierten Rettungsmission in diesem Jahr aufgebrochen! Ein wichtiger Schritt in diesen turbulenten Zeiten, in denen der politische Gegenwind zuletzt sehr heftig wehte: Umso begeisterter können wir nun verkünden, dass wir auf dieser Mission besonders breiten Rückenwind in den Segeln haben.
So ist dies die erste Mission, die teilweise aus Bundesmitteln finanziert wird. Der Bundestag hatte im November 2022 beschlossen, die zivile Seenotrettung mit Haushaltsmitteln zu unterstützen – und diese Förderung wurde uns jetzt auch vom Auswärtigen Amt bewilligt.
Doch damit nicht genug: Dieser Einsatz wird darüber hinaus so vielfältig finanziert wie selten zuvor. So freuen wir uns etwa über die Förderung durch die UNO-Flüchtlingshilfe, die Deutsche Postcode Lotterie und kommunale Mittel der Städte Wolfsburg und Greifswald. Und natürlich: Über den Support durch hunderte private Spender*innen, die unsere Arbeit seit Jahren ermöglichen!
All das macht uns Mut: Die zivile Seenotrettung wird von einem immer breiter werdenden Bündnis getragen. Dass auch die Bundesregierung nach so vielen Jahren des humanitären Notstands an den EU-Außengrenzen endlich handelt und sich tatsächlich an der Finanzierung einer zivilen Seenotrettungsmission beteiligt, ist zudem ein sehr wichtiges politisches Signal. Jetzt gilt es, weiter kräftig Wind zu machen, damit das auch künftig so bleibt.
Wir sagen also: volle Kraft voraus! Die gemeinsame Crew aus Sea-Eye und German Doctors macht sich voller Zuversicht auf den Weg ins Mittelmeer – um mit breiter Unterstützung im Rücken in den nächsten Wochen möglichst viele Leben zu retten.
Herzliche Grüße
Gorden Isler
- Vorsitzender von Sea-Eye e. V.
