Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
ich melde mich heute mit erfreulichen Nachrichten. Unsere gemeinsamen Anstrengungen zeigen ihre Wirkung: In der zweiten Januarhälfte wird sich die SEA-EYE 4 wieder zurück ins Einsatzgebiet begeben können, zu ihrer ersten Rettungsmission im neuen Jahr!
Nachdem die Mission wegen eines Spendeneinbruchs im vergangenen Jahr bis zuletzt auf der Kippe stand, haben wir um Ihre Solidarität gebeten und wurden nicht enttäuscht. Durch Spendenaktionen von Ruth Moschner (39.717 Euro), El Hotzo (37.942 Euro) und den Sea-Eye Lokalgruppen (21.415 Euro) sind insgesamt knapp unter 100.000 Euro auf unserem Spendenkonto eingegangen. Die finale Finanzierung der Mission wurde schließlich durch eine Förderung von weiteren 100.000 Euro des zivilgesellschaftlichen Bündnisses United4Rescue gesichert.
Die Mission im Januar ist die erste von insgesamt sechs geplanten Rettungsmissionen für 2023. Die fünf folgenden Einsätze hängen weiterhin am seidenen Faden. Dass wir bis zuletzt bangen mussten, ob die Januar-Mission tatsächlich stattfinden kann, zeigt, wie prekär die Lage für uns als spendenfinanzierte Seenotrettungsorganisation ist. Umso dankbarer sind wir für die Unterstützung aus der Zivilgesellschaft!
Damit wir langfristig krisensicherer werden, müssen wir insbesondere mehr Dauerspender*innen für uns gewinnen.
Herzlichen Dank und ein frohes Neues Jahr im Namen des gesamten Teams von Sea-Eye
Ihr Gorden Isler
- Vorsitzender von Sea-Eye e. V.
