Petition updateBefreit die Rettungsschiffe!Sea-Eye bittet um Ihre Solidarität!
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Dec 29, 2022

Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
 
wie Sie heute bereits in der Süddeutschen Zeitung und zahlreichen weiteren Medien lesen konnten, kämpft Sea-Eye auch zum Jahresende weiter gegen einen dramatischen Spendeneinbruch von 23 % im Vergleich zum Vorjahr an. Wenn sich die Situation nicht zeitnah verbessert, drohen Missionsabsagen. Die Rechnung ist einfach: Ohne ausreichend Spenden gibt es weniger Rettungsmissionen!

Wir mussten dieses Jahr bereits schweren Herzens eine Rettungsmission aufgrund mangelnder finanzieller Mittel absagen. Wir möchten nichts unversucht lassen, um dies im kommenden Jahr zu vermeiden.

Unser Rettungsschiff SEA-EYE 4 soll eigentlich bereits in wenigen Wochen zur Januar-Mission aufbrechen. Doch drei Wochen vor Missionsstart ist der nächste Einsatz der SEA-EYE 4 noch immer nicht finanziert. Insgesamt haben wir für 2023 sechs Missionen geplant. Sie alle hängen am seidenen Faden.

Im Jahr 2022 haben mehr als 2.000 Menschen ihr Leben bei der Flucht über das Mittelmeer verloren. Solange staatliche Akteur*innen ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, muss die SEA-EYE 4 fahren. Energiekrise, Inflation, Preissteigerungen - die Zeiten sind für viele von uns nicht einfach. Aber jeder Euro hilft und wird dringend gebraucht. Wir dürfen die Menschen auf dem Meer nicht im Stich lassen. Deshalb unsere eindringliche Bitte: Wenn Sie können, spenden Sie! 

Dass wir unsere Arbeit überhaupt ausführen können, liegt vor allem an den großartigen Unterstützer*innen, die seit Jahren solidarisch mit uns sind. Dafür sind wir sehr dankbar! Auf Ihre Hilfe sind wir nun einmal mehr angewiesen. Helfen Sie uns bitte weiterhin, damit wir den Menschen auf dem Mittelmeer helfen können!

Zu Beginn des neuen Jahres werden wir Ihnen mitteilen, ob der geplante Einsatz im Januar stattfinden kann.

Herzliche Grüße

Ihr Gorden Isler
- Vorsitzender von Sea-Eye e. V.

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