

Beenden Sie das traditionelle Prozessionsschießen an Fronleichnam in Herdorf


Beenden Sie das traditionelle Prozessionsschießen an Fronleichnam in Herdorf
Das Problem
Jedes Jahr wird an Fronleichnam (6 Stunden) und am Tag davor (3 Stunden) mit Kanonen geböllert. Die Kanonenschläge versetzen Wild- und Haustiere ebenso wie Menschen in Angst und Schrecken.
Die Schüsse sind im ganzen Städtchen und teilweise darüber hinaus zu hören und können bleibende Schäden verursachen.
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An die Stadt Herdorf, die Kirchengemeinden und zuständigen Behörden,
mit dieser Petition sprechen wir uns für die Abschaffung des traditionellen Prozessionsschießens an Fronleichnam in Herdorf aus. Uns ist bewusst, dass es sich hierbei um eine altehrwürdige Tradition handelt, die Teil des kulturellen Erbes unserer Region ist. Dennoch sind wir der Überzeugung, dass Traditionen nicht automatisch zeitgemäß bleiben – insbesondere dann, wenn sie mit erheblichen negativen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt verbunden sind.
Warum das Prozessionsschießen problematisch ist:
1. Lärm- und Gesundheitsschutz
Das Abfeuern von Schüssen – sei es mit Böllern, Vorderladern oder Gewehren – erzeugt kurzfristig extrem hohe Schalldruckpegel von über 120 Dezibel (dB) in unmittelbarer Nähe. Das entspricht der Lautstärke eines startenden Düsenjets. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bereits ab 85 dB eine dauerhafte Gehörschädigung eintreten – insbesondere bei Kleinkindern, älteren Menschen oder empfindlichen Personen mit Traumafolgestörungen oder psychischen Erkrankungen (z. B. PTSD).
2. Auswirkungen auf Wild- und Haustiere
Wildtiere reagieren auf plötzliche laute Geräusche mit panischer Flucht. Dies kann zur Verlust des Nachwuchses, zu Verletzungen oder gar dem Verenden durch Stress führen. Gerade in der Brut- und Setzzeit im Frühling sind Wildtiere besonders empfindlich.
Haustiere, insbesondere Hunde, Katzen und Pferde, zeigen häufig Symptome von Angst, Zittern, Verhaltensstörungen oder Fluchtreaktionen. Viele Tierhalter:innen berichten von Stresszuständen ihrer Tiere über Stunden oder sogar Tage hinweg nach solchen Veranstaltungen.
Quellen:
* Deutscher Tierschutzbund: [„Lärm verursacht Tierleid“](https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/silvester/
* Bundesumweltamt: [„Lärm und seine Wirkungen“](https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkungen
3. Umweltschutz und Feinstaubbelastung
Beim Abfeuern von Schusswaffen entstehen Feinstaubpartikel, die durch Schwermetalle wie Blei oder Antimon belastet sein können. Diese Partikel belasten die Atemluft – insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen. Auch Rückstände auf Böden können problematisch für Insekten und Pflanzen sein.
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Ein Blick über den Tellerrand
Viele andere Gemeinden in Deutschland – z. B. in Baden-Württemberg, Bayern oder auch Rheinland-Pfalz – haben ähnliche Traditionen in den letzten Jahren aufgegeben oder durch leisere, symbolische Alternativen ersetzt. Der kulturelle Wert blieb erhalten, der Schaden für Umwelt und Lebewesen konnte jedoch vermieden werden.
Beispiel:
* In Mainz-Finthen wurde das Schießen durch einen stillen Festakt ersetzt.
* In Köln-Rodenkirchen wurde der Verzicht auf laute Böllerschüsse aus Rücksicht auf Tier- und Lärmschutz beschlossen.
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Unser Appell:
Wir fordern die Stadt Herdorf und die Kirchengemeinde auf, das Prozessionsschießen zukünftig zu unterlassen oder durch stille bzw. symbolische Formen zu ersetzen. Die Botschaft des Fronleichnamsfestes – Glauben, Gemeinschaft und Dankbarkeit – verliert dadurch nichts an Bedeutung. Vielmehr kann ein bewusster Verzicht sogar ein Zeichen für Verantwortung und Mitgefühl gegenüber Mitgeschöpfen und Natur sein.
Wir bitten um Ihre Unterstützung für eine moderne, rücksichtsvolle und nachhaltige Ausgestaltung des Fronleichnamsfestes in Herdorf.
Für eine Tradition im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt.
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*Jetzt unterzeichnen – für eine friedliche und verantwortungsbewusste Zukunft!*
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Das Problem
Jedes Jahr wird an Fronleichnam (6 Stunden) und am Tag davor (3 Stunden) mit Kanonen geböllert. Die Kanonenschläge versetzen Wild- und Haustiere ebenso wie Menschen in Angst und Schrecken.
Die Schüsse sind im ganzen Städtchen und teilweise darüber hinaus zu hören und können bleibende Schäden verursachen.
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An die Stadt Herdorf, die Kirchengemeinden und zuständigen Behörden,
mit dieser Petition sprechen wir uns für die Abschaffung des traditionellen Prozessionsschießens an Fronleichnam in Herdorf aus. Uns ist bewusst, dass es sich hierbei um eine altehrwürdige Tradition handelt, die Teil des kulturellen Erbes unserer Region ist. Dennoch sind wir der Überzeugung, dass Traditionen nicht automatisch zeitgemäß bleiben – insbesondere dann, wenn sie mit erheblichen negativen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt verbunden sind.
Warum das Prozessionsschießen problematisch ist:
1. Lärm- und Gesundheitsschutz
Das Abfeuern von Schüssen – sei es mit Böllern, Vorderladern oder Gewehren – erzeugt kurzfristig extrem hohe Schalldruckpegel von über 120 Dezibel (dB) in unmittelbarer Nähe. Das entspricht der Lautstärke eines startenden Düsenjets. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bereits ab 85 dB eine dauerhafte Gehörschädigung eintreten – insbesondere bei Kleinkindern, älteren Menschen oder empfindlichen Personen mit Traumafolgestörungen oder psychischen Erkrankungen (z. B. PTSD).
2. Auswirkungen auf Wild- und Haustiere
Wildtiere reagieren auf plötzliche laute Geräusche mit panischer Flucht. Dies kann zur Verlust des Nachwuchses, zu Verletzungen oder gar dem Verenden durch Stress führen. Gerade in der Brut- und Setzzeit im Frühling sind Wildtiere besonders empfindlich.
Haustiere, insbesondere Hunde, Katzen und Pferde, zeigen häufig Symptome von Angst, Zittern, Verhaltensstörungen oder Fluchtreaktionen. Viele Tierhalter:innen berichten von Stresszuständen ihrer Tiere über Stunden oder sogar Tage hinweg nach solchen Veranstaltungen.
Quellen:
* Deutscher Tierschutzbund: [„Lärm verursacht Tierleid“](https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/heimtiere/silvester/
* Bundesumweltamt: [„Lärm und seine Wirkungen“](https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkungen
3. Umweltschutz und Feinstaubbelastung
Beim Abfeuern von Schusswaffen entstehen Feinstaubpartikel, die durch Schwermetalle wie Blei oder Antimon belastet sein können. Diese Partikel belasten die Atemluft – insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen. Auch Rückstände auf Böden können problematisch für Insekten und Pflanzen sein.
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Ein Blick über den Tellerrand
Viele andere Gemeinden in Deutschland – z. B. in Baden-Württemberg, Bayern oder auch Rheinland-Pfalz – haben ähnliche Traditionen in den letzten Jahren aufgegeben oder durch leisere, symbolische Alternativen ersetzt. Der kulturelle Wert blieb erhalten, der Schaden für Umwelt und Lebewesen konnte jedoch vermieden werden.
Beispiel:
* In Mainz-Finthen wurde das Schießen durch einen stillen Festakt ersetzt.
* In Köln-Rodenkirchen wurde der Verzicht auf laute Böllerschüsse aus Rücksicht auf Tier- und Lärmschutz beschlossen.
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Unser Appell:
Wir fordern die Stadt Herdorf und die Kirchengemeinde auf, das Prozessionsschießen zukünftig zu unterlassen oder durch stille bzw. symbolische Formen zu ersetzen. Die Botschaft des Fronleichnamsfestes – Glauben, Gemeinschaft und Dankbarkeit – verliert dadurch nichts an Bedeutung. Vielmehr kann ein bewusster Verzicht sogar ein Zeichen für Verantwortung und Mitgefühl gegenüber Mitgeschöpfen und Natur sein.
Wir bitten um Ihre Unterstützung für eine moderne, rücksichtsvolle und nachhaltige Ausgestaltung des Fronleichnamsfestes in Herdorf.
Für eine Tradition im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt.
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*Jetzt unterzeichnen – für eine friedliche und verantwortungsbewusste Zukunft!*
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Petition am 18. Juni 2025 erstellt