Petition updateBedarfsgerechte PsychotherapieInitiative Phoenix veröffentlicht Studien-Ergebnisse
Initiative Phoenix - Bundesnetzwerk für angemessene Psychotherapie e.V.
Nov 13, 2016
Wer die Möglichkeit hat, die Fachzeitschrift "Trauma & Gewalt" zu lesen, kann dort in zwei Ausgaben in diesem Jahr Beiträge von uns finden: Im Heft 3, August 2016 im "Forum": Ergänzung der Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses um einen Behandlungsrahmen für komplexe Traumafolgestörungen Eine Forderung der »Initiative Phoenix« – Bundesnetzwerk für angemessene Psychotherapie e. V. S. 257 - 263 Link: https://www.traumaundgewalt.de/journal/tg_2016_03 ... und im Heft 4, November 2016 unter "Wissenschaft": Sommer, Johanna Die psychotherapeutische Versorgungsrealität komplex traumatisierter Menschen in Deutschland Ergebnisse einer Studie der Initiative Phoenix – Bundesnetzwerk für angemessene Psychotherapie e. V. S. 308 - 319 "Zusammenfassung: In Deutschland berufen sich Kostenträger bei der Finanzierung von Psychotherapie auf eine Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Wie wirkt sich das auf die Versorgung komplex traumatisierter Menschen aus? Die vorgestellte Studie erfasst die Erfahrungswerte von 1334 Menschen, die mittels Online-Fragebogen an einer Befragung zur Versorgungsrealität teilnahmen. Beteiligt haben sich Betroffene, Angehörige von Betroffenen, MitarbeiterInnen in Beratungsstellen, ambulant arbeitende TherapeutInnen und stationär mit Traumatisierten Arbeitende. Neben der Erhebung quantitativer Daten befasst sich ein Großteil der Studie mit qualitativer Forschung zur Versorgungsrealität. Die Daten belegen, dass die Versorgung komplex traumatisierter Menschen mit Psychotherapie nicht ausreichend ist, um Betroffene für dauerhafte gesellschaftliche Teilhabe zu stabilisieren. Als eine der Ursachen hierfür kann die Orientierung der Kostenträger an der Psychotherapie-Richtlinie identifiziert werden. Kontinuierliche, kompetente Begleitung bei sinnvoller Vernetzung der professionellen HelferInnen kann Rückfälle verhindern, Kosten reduzieren und die Chronifizierung von Komorbiditäten vermeiden. Die Ergebnisse bestätigen die Notwendigkeit, die Psychotherapie-Richtlinie zu ergänzen. Schlüsselwörter: Psychotherapie; Komplextrauma; PTBS; dissoziative Störungen; partizipative Forschung" Link: https://www.traumaundgewalt.de/journal/tg_2016_04
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