Bau des Mega-Solarparks in Kittendorf stoppen!


Bau des Mega-Solarparks in Kittendorf stoppen!
Das Problem
Diese Petition richtet sich gegen das Vorhaben der Gemeinde Kittendorf, in der Bauernreihe, einem idyllischen Ortsteil der Gemeinde Kittendorf in der Mecklenburgischen Schweiz, eine 100 ha große Freiflächen-Photovoltaikanlage (Solarpark) zu errichten. Das Projekt entspricht einer Größe von ca. 140 Fußballfeldern und hat ein Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. EUR. Der Solarpark würde damit zu einem der größten geplanten Industrieparks in Norddeutschland gehören und die Dimension fast aller bisher realisierten Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern deutlich übertreffen. Eine Vogelperspektive von Kittendorf zeigt eindrücklich, welches Ausmaß der geplante Mega-Solarpark annehmen wird.
Die Bürgerinitiative KiPP 100! - Kittendorf gegen 100 ha Photovoltaik-Park - fordert den Bürgermeister der Gemeinde Kittendorf auf, dieses Mega-Projekt zu stoppen!
Nicht in dieser Eile!
Am 11.01.2023, gerade einmal 4 Wochen nach der Informationsveranstaltung zum Bauvorhaben, hat die Gemeindevertretung von Kittendorf den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für diesen Solarpark beschlossen. Eine Beteiligung der Bürger von Kittendorf fand nicht statt.
Nicht auf Kosten unserer einzigartigen Naturlandschaft!
Die Gemeinde Kittendorf hat mit seinen 5 Ortsteilen Bauernreihe, Clausdorf, Kittendorf, Mittelhof, Oevelgünde eine Größe von 2.111 ha und insgesamt 282 Einwohner (Stand: 30.06.2022). Die Bauernreihe mit ihren 10 Höfen und 37 Anwohnern wird durch den Solarpark landschaftlich massiv technisch überprägt werden. Der Solarpark wird mit seinen 100 ha mehr als das Zehnfache der Fläche der historischen Bauernreihe ausmachen und damit einem Industriepark gleichen. Damit würden sich das Dorfbild und das eiszeitlich geprägte Landschaftsbild Kittendorfs nachhaltig und bleibend negativ verändern. Das heutige Erscheinungsbild der geplanten Fläche ist wesentlich durch die Natur geprägt. Durch die in der Eiszeit entstandene Grundmoräne ist das Areal rund um die Bauernreihe voller wechselnder Landschaftsbilder. Hier befindet sich ein Os, eine Geländeerhebung aus Sand und Kies, die sogenannten Koppelberge, die im Frühjahr und Sommer auch als Futtergebiete für Weidetiere genutzt werden. Wälder und Gewässer (wie die Kabach, die in den Plettow mündet, und die Kittendorfer Peene), weite Felder und Wiesen kennzeichnen die Vielfalt der Landschaft. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum. So nutzen Kraniche, Schwäne und Wildgänse die Wiesen und Äcker das ganze Jahr über als Rast- und Futterplätze. Derzeit landwirtschaftlich genutzte wertvolle Acker- und Wiesenflächen gingen für die Gewinnung von Nährstoffen verloren, falls der Solarpark gebaut würde. Wo bleibt die soziale Verantwortung der Entscheidungsträger gegenüber den Bewohnern von Kittendorf?
Nicht auf Kosten unserer Existenz!
Dieses Projekt wird aber nicht nur das historische Ortsbild Kittendorfs nachhaltig negativ verändern, sondern sich auch auf den Wirtschaftssektor Tourismus (Schlosshotel und Gaststätte in Kittendorf sowie Ferienwohnungen in Kittendorf und in der Bauernreihe) negativ auswirken. Auch der Wertverlust aller anliegenden Immobilien (Häuser, Höfe, Gewerbeimmobilien) steht zu befürchten. Das gesamte Areal wird von vielen Bewohnern und Urlaubern zum Spazierengehen oder zum Sporttreiben genutzt und dient der Naherholung. Mit dem Mega-Solarpark wird den Anwohnern und Gewerbetreibenden die Existenzgrundlage entzogen, denn die Immobilien und Höfe stellen für die Anwohner einen wesentlichen Teil ihrer Altersversorgung dar. Für die ansässigen Tourismusbetriebe werden die Einnahmen wegbleiben, denn Urlauber kommen nicht für einen Solar-Industriepark in unsere Region. Urlauber versichern immer wieder, dass sie die einzigartige Naturlandschaft in Kittendorf genießen. Die Pläne zum Solarpark sind für die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden insofern besorgniserregend. Nach Einschätzung der Bürgerinitiative ist dies nicht vereinbar mit der sozialen Verantwortung der Entscheidungsträger.
Nicht auf Kosten unserer Zukunft!
Weiteres Entwicklungspotential der Region besteht durch die Nähe zu Berlin (nur zwei Auto- oder Zugstunden entfernt) und der damit verbundenen Attraktivität für engagierte Menschen, die sich bewusst für ein ländliches Leben entscheiden. In der historischen Bauernreihe haben sich Familien aus Berlin und anderen Städten angesiedelt, in die Höfe und Häuser erheblich investiert und zum Erhalt der Hofstellen in der historischen Bauernreihe beigetragen. Ein Solarpark in unmittelbarer Nähe würde diese Entwicklung zum Stillstand bringen und Menschen eher abschrecken bzw. zum Verlassen der Region bewegen. Bereits heute ist klar, welch abschreckender Anblick sich nach der Errichtung des 100 ha Solarparks für die Anwohner zukünftig bieten wird, denn der Aufbau ist innerhalb der direkten Sichtweite der Häuser und Höfe geplant (Abstand teilweise unter 150 Meter).
Energiewende: JA, aber mit Beteiligung der Bewohner für einen naturverträglichen Ausbau - und nicht um jeden Preis!
Wir als Bürgerinitiative unterstützen grundsätzlich, die Energiewende durch einen umsichtigen Ausbau der Photovoltaik voranzutreiben. Es muss nur in einem sinnvollen Verhältnis zur bebauten Grundstücksfläche und zur Größe der Gemeinde stehen. Innerhalb der Gemeinde gibt es sinnvolle Alternativen, z.B. durch Nutzung bereits versiegelter Flächen (öffentliche Dachflächen) zur Bebauung mit Photovoltaik. Das wurde bisher nicht ausreichend geprüft, dabei sollten gerade diese Flächen als Teil der wichtigen Dezentralisierung der Energieerzeugung im Fokus stehen. Auch gibt es bislang anscheinend kein Konzept, wie die Bewohner an der Stromerzeugung des entstehenden Solarparks (z.B. durch verbilligten Strom) teilhaben können. Die Bürgerinitiative ist davon überzeugt, dass es in Kittendorf ausreichend Flächen mit geringerer ökologischer Wertigkeit gibt, als die vom Investor anvisierten 100 ha Wiesen- und Ackerland. Dieser vom sogenannten „Investor“ geplante Solarpark erfordert zudem ein kompliziertes Zielabweichungsverfahren. Dies kann bis zu 3 - 4 Jahre Zeit in Anspruch nehmen. Kostbare Zeit mit ungewissem Ausgang! Worauf wartet Kittendorf? Warum packt die Gemeinde die Energiewende nicht jetzt an? Sie könnte viel schneller andere (und geeignetere) kleinere Flächen erschließen, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und die Bewohner von Kittendorf an der Energiewende teilhaben zu lassen. Hierzu bietet die Bürgerinitiative ihre Unterstützung an.
Aktuell spekuliert die Gemeinde einzig und allein auf finanzielle Vorteile und setzt diese mit dem Allgemeinwohl gleich. Sie erhofft sich mit dem Solarpark 200.000 EUR Einnahmen pro Jahr. Ob diese Einnahmen tatsächlich in dieser Höhe in die Gemeindekasse fließen, ist ungewiss. Aber der 100 ha Solarpark steht Jahrzehnte vor der Haustür und die aus dem Solarpark gewonnene Energie wird woanders hin verkauft. Die Bewohner können den in der Nachbarschaft erzeugten Strom nicht nutzen. Es zeigt sich schon jetzt, dass die ungewisse Aussicht auf Einnahmen aus dem Solarparkprojekt die Dorfgemeinschaft in Gewinner und Verlierer spaltet. Diesen Aspekt der Vergiftung eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses hat die Gemeindevertretung bis jetzt völlig ignoriert. Streit und Missgunst könnten vermieden werden, wenn alle Bewohner die Möglichkeit haben, das Projekt gemeinsam im Sinne des Allgemeinwohls mitzugestalten und davon zu profitieren.
Unsere Heimat Kittendorf mit der historischen Bauernreihe ist schützenswert. Mit dem geplanten Bau eines 100 ha großen Solarparks gehen wir Gefahr, die Natur, die Land(wirt-)schaft, den Tourismus und die Attraktivität unserer Heimat inmitten der Mecklenburger Schweiz aufs Spiel zu setzen. Es kann nicht im Sinne einer vernünftigen Entwicklung des ländlichen Raums sein, unsere naturnahe Kulturlandschaft, die gerade nicht durch technische Infrastruktur geprägt ist, in derartiger Weise zu verschandeln. Die vermeintlichen finanziellen Interessen der Gemeinde dürfen nicht höher bewertet werden als die Interessen der Bewohner und seit Jahrzehnten ansässigen Gewerbetreibenden.
Bitte unterstützen Sie diese Petition gegen den 100 ha Solarpark in Kittendorf!
Die Bürgerinitiative Kipp100!
Die 72 Erstunterzeichner:
Ruben Booijink · Eva-Maria Brümmer · Hans-Joachim Brümmer · Elischa Jacob Burchardt · Elmar Burchardt · Rahel Y. Burchardt · Claudia Dencker · Dirk Flenker · Phillip Freitag · Eveline Frenzel · Kristin Frenzel · Toni Frenzel · Ingo Gentz-Klockziem · Marcel Gueridon · Bärbel Häußermann · Cornelius Häußermann · Johann Jakob Häußermann · Antonia Hellweg · Clara Hellweg · Gaby Hellweg · Uli Hellweg · Anne Klockziem · Erik-Rango Klockziem · Iwo Klockziem · Leokadia Klockziem · Burkhard Kräplin · Fanny Kräplin · Bärbel Kraus · Günther Kraus · Wilfried Kraus · Jana Langwagen · Thomas Langwagen · Bärbel Lieckfeldt · Dirk Lieckfeldt · Jan von Lübtow · Sandra von Lübtow · Arne Lüders · Lorina Lüders · Steffi Lüders · Cindy Makus · Doreen Mathieu · Nando Mathieu · Kerstin Philipp · Uwe Philipp · Arvid Reuther · Paul Reuther · Sabrina Reuther · Katharina Röhl · Andreas Röhl · Luise Solf · Anja Struve · Christian Struve · Fritz Struve sen. · Fritz Struve jun. · Jana Struve · Linda Struve · Hanna Treu · Sabine Voß · Wolfgang Voß · Matthias Weiß · Edith Willer · Erwin Willer · Raik Willer · Andy Wolf · Christoph Wolff · Elisabeth Wolff · Gerhard Wolff · Philipp Wolff · Brit Wulf · Jörg Wulf · Regina Wulf · Robert Wulf ·

Das Problem
Diese Petition richtet sich gegen das Vorhaben der Gemeinde Kittendorf, in der Bauernreihe, einem idyllischen Ortsteil der Gemeinde Kittendorf in der Mecklenburgischen Schweiz, eine 100 ha große Freiflächen-Photovoltaikanlage (Solarpark) zu errichten. Das Projekt entspricht einer Größe von ca. 140 Fußballfeldern und hat ein Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. EUR. Der Solarpark würde damit zu einem der größten geplanten Industrieparks in Norddeutschland gehören und die Dimension fast aller bisher realisierten Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern deutlich übertreffen. Eine Vogelperspektive von Kittendorf zeigt eindrücklich, welches Ausmaß der geplante Mega-Solarpark annehmen wird.
Die Bürgerinitiative KiPP 100! - Kittendorf gegen 100 ha Photovoltaik-Park - fordert den Bürgermeister der Gemeinde Kittendorf auf, dieses Mega-Projekt zu stoppen!
Nicht in dieser Eile!
Am 11.01.2023, gerade einmal 4 Wochen nach der Informationsveranstaltung zum Bauvorhaben, hat die Gemeindevertretung von Kittendorf den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für diesen Solarpark beschlossen. Eine Beteiligung der Bürger von Kittendorf fand nicht statt.
Nicht auf Kosten unserer einzigartigen Naturlandschaft!
Die Gemeinde Kittendorf hat mit seinen 5 Ortsteilen Bauernreihe, Clausdorf, Kittendorf, Mittelhof, Oevelgünde eine Größe von 2.111 ha und insgesamt 282 Einwohner (Stand: 30.06.2022). Die Bauernreihe mit ihren 10 Höfen und 37 Anwohnern wird durch den Solarpark landschaftlich massiv technisch überprägt werden. Der Solarpark wird mit seinen 100 ha mehr als das Zehnfache der Fläche der historischen Bauernreihe ausmachen und damit einem Industriepark gleichen. Damit würden sich das Dorfbild und das eiszeitlich geprägte Landschaftsbild Kittendorfs nachhaltig und bleibend negativ verändern. Das heutige Erscheinungsbild der geplanten Fläche ist wesentlich durch die Natur geprägt. Durch die in der Eiszeit entstandene Grundmoräne ist das Areal rund um die Bauernreihe voller wechselnder Landschaftsbilder. Hier befindet sich ein Os, eine Geländeerhebung aus Sand und Kies, die sogenannten Koppelberge, die im Frühjahr und Sommer auch als Futtergebiete für Weidetiere genutzt werden. Wälder und Gewässer (wie die Kabach, die in den Plettow mündet, und die Kittendorfer Peene), weite Felder und Wiesen kennzeichnen die Vielfalt der Landschaft. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum. So nutzen Kraniche, Schwäne und Wildgänse die Wiesen und Äcker das ganze Jahr über als Rast- und Futterplätze. Derzeit landwirtschaftlich genutzte wertvolle Acker- und Wiesenflächen gingen für die Gewinnung von Nährstoffen verloren, falls der Solarpark gebaut würde. Wo bleibt die soziale Verantwortung der Entscheidungsträger gegenüber den Bewohnern von Kittendorf?
Nicht auf Kosten unserer Existenz!
Dieses Projekt wird aber nicht nur das historische Ortsbild Kittendorfs nachhaltig negativ verändern, sondern sich auch auf den Wirtschaftssektor Tourismus (Schlosshotel und Gaststätte in Kittendorf sowie Ferienwohnungen in Kittendorf und in der Bauernreihe) negativ auswirken. Auch der Wertverlust aller anliegenden Immobilien (Häuser, Höfe, Gewerbeimmobilien) steht zu befürchten. Das gesamte Areal wird von vielen Bewohnern und Urlaubern zum Spazierengehen oder zum Sporttreiben genutzt und dient der Naherholung. Mit dem Mega-Solarpark wird den Anwohnern und Gewerbetreibenden die Existenzgrundlage entzogen, denn die Immobilien und Höfe stellen für die Anwohner einen wesentlichen Teil ihrer Altersversorgung dar. Für die ansässigen Tourismusbetriebe werden die Einnahmen wegbleiben, denn Urlauber kommen nicht für einen Solar-Industriepark in unsere Region. Urlauber versichern immer wieder, dass sie die einzigartige Naturlandschaft in Kittendorf genießen. Die Pläne zum Solarpark sind für die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden insofern besorgniserregend. Nach Einschätzung der Bürgerinitiative ist dies nicht vereinbar mit der sozialen Verantwortung der Entscheidungsträger.
Nicht auf Kosten unserer Zukunft!
Weiteres Entwicklungspotential der Region besteht durch die Nähe zu Berlin (nur zwei Auto- oder Zugstunden entfernt) und der damit verbundenen Attraktivität für engagierte Menschen, die sich bewusst für ein ländliches Leben entscheiden. In der historischen Bauernreihe haben sich Familien aus Berlin und anderen Städten angesiedelt, in die Höfe und Häuser erheblich investiert und zum Erhalt der Hofstellen in der historischen Bauernreihe beigetragen. Ein Solarpark in unmittelbarer Nähe würde diese Entwicklung zum Stillstand bringen und Menschen eher abschrecken bzw. zum Verlassen der Region bewegen. Bereits heute ist klar, welch abschreckender Anblick sich nach der Errichtung des 100 ha Solarparks für die Anwohner zukünftig bieten wird, denn der Aufbau ist innerhalb der direkten Sichtweite der Häuser und Höfe geplant (Abstand teilweise unter 150 Meter).
Energiewende: JA, aber mit Beteiligung der Bewohner für einen naturverträglichen Ausbau - und nicht um jeden Preis!
Wir als Bürgerinitiative unterstützen grundsätzlich, die Energiewende durch einen umsichtigen Ausbau der Photovoltaik voranzutreiben. Es muss nur in einem sinnvollen Verhältnis zur bebauten Grundstücksfläche und zur Größe der Gemeinde stehen. Innerhalb der Gemeinde gibt es sinnvolle Alternativen, z.B. durch Nutzung bereits versiegelter Flächen (öffentliche Dachflächen) zur Bebauung mit Photovoltaik. Das wurde bisher nicht ausreichend geprüft, dabei sollten gerade diese Flächen als Teil der wichtigen Dezentralisierung der Energieerzeugung im Fokus stehen. Auch gibt es bislang anscheinend kein Konzept, wie die Bewohner an der Stromerzeugung des entstehenden Solarparks (z.B. durch verbilligten Strom) teilhaben können. Die Bürgerinitiative ist davon überzeugt, dass es in Kittendorf ausreichend Flächen mit geringerer ökologischer Wertigkeit gibt, als die vom Investor anvisierten 100 ha Wiesen- und Ackerland. Dieser vom sogenannten „Investor“ geplante Solarpark erfordert zudem ein kompliziertes Zielabweichungsverfahren. Dies kann bis zu 3 - 4 Jahre Zeit in Anspruch nehmen. Kostbare Zeit mit ungewissem Ausgang! Worauf wartet Kittendorf? Warum packt die Gemeinde die Energiewende nicht jetzt an? Sie könnte viel schneller andere (und geeignetere) kleinere Flächen erschließen, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und die Bewohner von Kittendorf an der Energiewende teilhaben zu lassen. Hierzu bietet die Bürgerinitiative ihre Unterstützung an.
Aktuell spekuliert die Gemeinde einzig und allein auf finanzielle Vorteile und setzt diese mit dem Allgemeinwohl gleich. Sie erhofft sich mit dem Solarpark 200.000 EUR Einnahmen pro Jahr. Ob diese Einnahmen tatsächlich in dieser Höhe in die Gemeindekasse fließen, ist ungewiss. Aber der 100 ha Solarpark steht Jahrzehnte vor der Haustür und die aus dem Solarpark gewonnene Energie wird woanders hin verkauft. Die Bewohner können den in der Nachbarschaft erzeugten Strom nicht nutzen. Es zeigt sich schon jetzt, dass die ungewisse Aussicht auf Einnahmen aus dem Solarparkprojekt die Dorfgemeinschaft in Gewinner und Verlierer spaltet. Diesen Aspekt der Vergiftung eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses hat die Gemeindevertretung bis jetzt völlig ignoriert. Streit und Missgunst könnten vermieden werden, wenn alle Bewohner die Möglichkeit haben, das Projekt gemeinsam im Sinne des Allgemeinwohls mitzugestalten und davon zu profitieren.
Unsere Heimat Kittendorf mit der historischen Bauernreihe ist schützenswert. Mit dem geplanten Bau eines 100 ha großen Solarparks gehen wir Gefahr, die Natur, die Land(wirt-)schaft, den Tourismus und die Attraktivität unserer Heimat inmitten der Mecklenburger Schweiz aufs Spiel zu setzen. Es kann nicht im Sinne einer vernünftigen Entwicklung des ländlichen Raums sein, unsere naturnahe Kulturlandschaft, die gerade nicht durch technische Infrastruktur geprägt ist, in derartiger Weise zu verschandeln. Die vermeintlichen finanziellen Interessen der Gemeinde dürfen nicht höher bewertet werden als die Interessen der Bewohner und seit Jahrzehnten ansässigen Gewerbetreibenden.
Bitte unterstützen Sie diese Petition gegen den 100 ha Solarpark in Kittendorf!
Die Bürgerinitiative Kipp100!
Die 72 Erstunterzeichner:
Ruben Booijink · Eva-Maria Brümmer · Hans-Joachim Brümmer · Elischa Jacob Burchardt · Elmar Burchardt · Rahel Y. Burchardt · Claudia Dencker · Dirk Flenker · Phillip Freitag · Eveline Frenzel · Kristin Frenzel · Toni Frenzel · Ingo Gentz-Klockziem · Marcel Gueridon · Bärbel Häußermann · Cornelius Häußermann · Johann Jakob Häußermann · Antonia Hellweg · Clara Hellweg · Gaby Hellweg · Uli Hellweg · Anne Klockziem · Erik-Rango Klockziem · Iwo Klockziem · Leokadia Klockziem · Burkhard Kräplin · Fanny Kräplin · Bärbel Kraus · Günther Kraus · Wilfried Kraus · Jana Langwagen · Thomas Langwagen · Bärbel Lieckfeldt · Dirk Lieckfeldt · Jan von Lübtow · Sandra von Lübtow · Arne Lüders · Lorina Lüders · Steffi Lüders · Cindy Makus · Doreen Mathieu · Nando Mathieu · Kerstin Philipp · Uwe Philipp · Arvid Reuther · Paul Reuther · Sabrina Reuther · Katharina Röhl · Andreas Röhl · Luise Solf · Anja Struve · Christian Struve · Fritz Struve sen. · Fritz Struve jun. · Jana Struve · Linda Struve · Hanna Treu · Sabine Voß · Wolfgang Voß · Matthias Weiß · Edith Willer · Erwin Willer · Raik Willer · Andy Wolf · Christoph Wolff · Elisabeth Wolff · Gerhard Wolff · Philipp Wolff · Brit Wulf · Jörg Wulf · Regina Wulf · Robert Wulf ·

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Petition am 5. März 2023 erstellt