Petition updateNordzubringer Nein Danke! (B523 Nein Danke!)Danke für 1000 Unterschriften!!!!!!
Initiative B523 Nein Danke!Villingen-Schwenningen, Germany
Jun 28, 2023

Wir haben schon über 1000 Unterschriften gegen den Bau des Nordzubringers gesammelt!

Vielen Dank an alle UnterstützerInnen!!


Anbei noch unser aktueller Newsletter: 

Liebe Gegner des Weiterbaus der B 523 / Nordzubringer,

anbei Neuigkeiten vom Nordzubrimger, von uns als Bürgerinitiative und von den Befürwortern:

Ich möchte nochmal auf unsere Homepage << nordzubringer-nein-danke.de >> hinweisen.

Sie wird dauernd ergänzt.  Dank der vielen Arbeit, die Max Bammert hier inverstiert, können wir sehr stolz darauf sein. 600 Besucher waren bis Mitte des Monats auf der Homepage; eigentlich sollten es mehr sein.

Deshalb sollte mehr Werbung für die Homepage gemacht werden.

Inzwischen, nachdem er unsere Einladung zu einem Treffen erst einmal abgelehnt hatte, war auch Herr Oberbürgermeister Roth mit Bedienstete der Stadt bei uns am Guggenbühl zu Besuch. Er musste sich unsere Sorgen anhören, wollte erst nur Einzel- oder Kleingruppengespräche anbieten. Wir konnten uns dann aber durchsetzen und haben auch in der Gruppe mit ihm reden können. Näheres dazu: https://nordzubringer-nein-danke.de/aktuelles/

Der OB mit seinen Amtsleitern war auch in Obereschach, Nordstetten und Weilersbach, auch hierzu mehr auf der Homepage. Fazit ist, auch in Obereschach und Nordstetten waren Fragen nach dem Sinn der Straße deutlich hörbar.

Die BI Weilersbach hat zu einem Informationsabend in die Glöckenberghalle eingeladen. Ich war dort. Es gab viele detailierte Informationen zu den Wünschen der BI: Nordzubringer Ja, Anbindung wie vorgesehen über den Hagen, Nein. Herr Rebmann, er arbeitet bei einer Straßenbaufirma in Tuttlingen, trug viele Argumente für den Weiterbau der B523 vor, immer wieder untermalt mit Kinderbildern, << die weilersbacher Kinder brauchen die Straße für ihre Zukunft >>. Es gab ausser von mir keine Kritik an dem Projekt. Inzwischen sind wir aber mit Weilersbachern in Kontakt, die dieses Projekt auch nicht unterstützen.

Auch beim Besuch des OBs in Nordstetten stellte sich heraus, dass nicht alle Nordstetter der Ansicht des Altstadtrats Reiser sind: "Die Straße muss gebaut werden, dies aber ohne Zufahrt nördlich von Nordstetten."

Wir versuchen die Gegner des Projekts zusammen an den Tisch zu bringen.

Das Protokoll des dritten Runden Tisches  ist inzwischen angekommen: 

Bemerkenswert dazu: Die IHK und der Regionalverband haben ein gleichlautendes Gutachten zum Straßenbau auf ihrer website: 

www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/4279038/3084f6e46c0fd67e7a6fbb3f582ab9ca/verkehrsgutachten-sbh-data.pdf

Ich habe beim Runden Tisch die Herren Herzberg / Regionalverband und Hilsenbek / IHK auf dieses Gutachten angesprochen. Dort steht, untermauert mit vielen Zahlen, im Jahr bringe der Neubau 5,9 Mio € an Zeitersparniss. Ich wollte Auskunft über die Zeitersparniss pro Fahrt in Minuten. Man wollte und konnte mir dazu keine Auskunft geben. Ich habe selbst nachgerechnet und komme mit den detaillierten Zahlen des Gutachtens auf eine Zeitersparniss von 6 Minuten und 36 Sekunden pro Fahrt. Bei derzeit durchschnittlichem Zeitaufwand zwischen dem Ende der B523 im Zentralbereich bis zur Auffahrt auf die B33 bei Mönchweiler, benötigt man 8 Minuten.

Man bräuchte also für die 5,5 km auf der neuen B523 1 Minute und 24 Sekunden, dies entspricht einer Durchschnittgeschwindigkeit, LKW und Busse eingerechnet, von 235 km/h.

So die Argumentation der Vertreter der Industrie und des Gewerbes, die die Straße unbedingt brauchen. 

Was uns auch wundert: Bisher wurde der Weiterbau der B523 im Bundesverkehrswegeplan, vom Regierungspräsidium und auch durch Gutachten der Befürworter immer mit dem hohen Zeitgewinn begründet. Jetzt ( nachdem wir das in Frage stellen? ) schreibt man von "flüssigerem Verkehr. Ich bin gespannt wann ein Brigach-Neckar Kanal gefordert wird.

Am 8.07.23, von 9:00 bis 13:00 Uhr haben wir einen Stand in der Rietsraße beim Durchgang zum Münsterplatz. Wir werden unsere Argumente dort offensiv vertreten.

Kommt vorbei, unterstützt uns und werbt für uns. Wir müssen in der Öffentlichkeit präsent bleiben!

Am 06.07.23 19:00 Uhr treffen wir uns zur Vorbereitung! 

Bei vielen Gesprächen mit Kommunalpolitikern hören wir: Ja auch ich brauch den Nordzubringer nicht. Wir können aber nichts dagegen machen, das wird in Berlin entschieden. Die Freien Wähler haben auf Schreiben von uns nie reagieret, die FDP mit Herrn Bantle, hat nur auf die Einladung zu unserem Infoabend aus Termingründen abgesagt. Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen, wir müssen die StadträtInnen vielleicht noch öfters und gezielter ansprechen.

Zum Argument, "wir können nichts machen": Unser OB als Sprecher der IG Lückenschluss und seine Mitstreiter von IHK, Regionalverband usw. klopfen sich auf die Schultern, weil sie es durch "gute Zusammenarbeit geschafft haben den Nordzubringer in den Vordringlichen Bedarf zu bringen. So machtlos sind die Kommunalpolitiker also gar nicht.

Der Oberbürgermeister ist Sprecher der IG Lückenschluss. Er vertritt also die Interessen  der Industrie und der Speditionen. Auch in Obereschach wurde er darauf hingewiesen, dass er die Interessen der Bevölkerung der Stadt zu vertreten habe, er ist von uns, nicht von der Industrie und dem Handel gewählt. Wir fordern, dass er von diesem Amt der Straßenbaulobby zurücktritt.

Wir sind immer noch dabei zu überlegen, ob wie wie in Nordstetten oder Weilersbach ein großes Plakat aufstellen. Einen Sponsor für das Plakat selbst haben wir, brauchen aber noch ein Gestell und auch einen Platz, wenn möglich nahe der Obereschacher Straße, wo wir das aufstellen können.

 

Liebe Grüße   

Peter Sachse

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