
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zuerst möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die die angestrebte Strafanzeige gegen die enorme Umweltzerstörung mit ihrem Beitritt schon unterstützen. Es sind inzwischen über 2000 Teilnehmer. Bitte unterstützen Sie die Strafanzeige, wenn Sie es noch nicht getan haben. Es ist wichtig, dass wir ganz viele werden! Das könnte gerade für das kommende Wahljahr ein starkes Signal für die Politik werden. Die skandalösen Zustände häufen sich. Die angestrebte Strafanzeige kommt gerade richtig, da wir durch CETA doch Hormonfleisch erhalten. Das Einsetzen von Wachstumshormonen bei Tierzucht ist in der EU jedoch seit 1988 verboten. Ich betone nochmals, dass jede/r kostenlos mitmachen kann. Auch minderjährige und Ausländer. Es gibt keine Folgen! Sie müssen auch nirgends erscheinen. Hier finden Sie das Beitrittsformular, das Sie nach dem Ausfüllen per Post mir zusenden müssen. Sonst gilt der Beitritt leider nicht.
Europäisches Audit von diesem Jahr weist auf "Mängel" bei der Rückverfolgbarkeit von kanadischem Rindfleisch hin. Es besteht die Gefahr, dass Spuren von Wachstumshormonen auf europäischen Tellern landen. Das siebenundzwanzigseitige Audit, das von den Lebensmittelsicherheitsexperten der EU-Kommission verfasst wurde, wurde im Mai 2020 inmitten der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht, wo die Menschen hauptsächlich mit der Pandemie beschäftigt waren. Deshalb hat der Bericht auch nicht für großes Aufsehen gesorgt.
Zum ersten Mal haben die Europäer seit vorläufigem Inkrafttreten CETA 2017 kanadische Rinderfarmen, die für den europäischen Markt exportieren, gründlich überprüft, ob sie unsere Standards erfüllen, da Wachstumshormone in Kanada weit verbreitet sind. Während CETA den kanadischen Produzenten die Möglichkeit eröffnet hat, dreimal so viel Rindfleisch nach Europa zu exportieren, weisen Experten auf mehrere "Mängel" bei der Kontrolle der Rückverfolgbarkeit von Vieh hin. Die kanadischen Datenbanken sind unvollständig. Die europäischen Experten stellten fest: das gegenwärtige kanadische Kontrollsystem kann keine Garantie geben, dass kein Rindfleisch mit Wachstumshormone auf unserem Teller landet. Nach dem Landen in der EU werden die kanadischen Fleischberge nicht einmal auf die Hormone getestet. Das ist eine eklatante Verletzung des Verbraucherschutzes. Die EU-Kommission plant nach dieser ersten Überprüfung, die die Mängel aufgedeckt hat, sogar keine neue Prüfung mehr in Kanada. Es wurde über diese skandalösen Zustände bei uns gar nicht berichtet. Nur die französische Zeitung Le Monde hat darüber im September berichtet. Hier ist der originale französische Artikel:
Wenn Sie eine klimafreundliche Politik unterstützen wollen, können Sie den Aufruf von BUND Rheinland-Pfalz hier unterschreiben:
Auf jeden Fall hat BUND RLP in der Sache völlig Recht, dass man sein Wahlkreuz nicht an der falschen Stelle machen darf. Es sind immer viele ehrliche kleine Parteien auf dem Wahlzettel. Warum wählen wir sie nicht??? Alle zurzeit herrschenden Farben in der oberen Etagen, nicht in der unteren Ebene (Gemeinde), betreiben restlos massive Umweltzerstörung und tanzen nach den Wünschen der Konzerne. Dadurch leben wir in einer Lobby-Republik, in der Konzernlobbyisten nicht nur Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen, sondern auch mitschreiben. Dieser Zustand zerstört unsere Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Gesellschaft.
Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein