

Krankenhäuser entlasten! Kein privates Feuerwerk zum Jahreswechsel 20/21.
Das Problem
Die Niederlande haben mit ihrem Gesetz zum Verbot von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel 2020/21 einen entscheidenden Schritt unternommen, um der in Verbindung mit Corona zunehmend angespannten Lage in Krankenhäusern entgegenzuwirken, denn es fehlt nicht nur an Pflegepersonal, sondern auch die Plätze auf den Intensivstationen werden rarer.
Silvester ist die gefährlichste Nacht des Jahres, titelt die pharmazeutische Zeitung und ergänzt: „Harmloses Feuerwerk gibt es nicht.“ Laut der Statistik der Augenärzte führen in bis zu 30 Prozent der Fälle Bengalische Lichter oder Wunderkerzen zu Verletzungen. In der Nacht zu Neujahr füllen sich die Notaufnahmen und die Teams sind rund um die Uhr damit beschäftigt teilweise lebensgefährliche Verletzungen durch Böller oder Raketen zu behandeln. Allein das Berliner Unfallkrankenhaus hat in der Silvesternacht 2019/20 zweiundzwanzig Verletzte behandelt, fünfzehn davon schwer, darunter vier Kinder. (vgl. Hasselmann, Jörn, "Bilanz der Silvesternacht in Berlin", Tagesspiegel, erschienen am 01.01.2020).
Doch nun gibt es auch noch Corona und um die Kapazitäten der Krankenhäuser und des Personals nicht zu überlasten wurden Theater, Museen, Kinos, Restaurants, Bars, Fitnessstudios, Kosmetikstudios usw. geschlossen und der private Kontakt eingeschränkt, mit dem Ziel die zweite Welle zu brechen. Nach solchen drastischen Einschränkungen ist es schwer nachvollziehbar, dass ausgerechnet etwas aufrechterhalten werden soll, was nicht erst seit COVID19 die Krankenhäuser füllt und die Gesundheit gefährdet!
Neben den bereits erwähnten Verletzungen werden in der Silvesternacht 15,5 Prozent der Menge an Feinstaub freigesetzt, die der Straßenverkehr in einem ganzen Jahr produziert! Bis zu 1.000 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter, sind in einer Silvesternacht im Durchschnitt in der Luft. Normal sind Werte um 20 Mikrogramm pro Kubikmeter. Und das, obwohl Lungenärzte vor der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub schon lange warnen! Bei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. Extrem hohe Luftbelastung kann kleinen Kindern, Senioren, aber auch Asthmatikern und chronisch Lungenkranken akute Probleme wie Husten und Atembeschwerden bereiten. Laut dem Umweltbundesamt gefährdet das Einatmen von Feinstaub die Gesundheit – „und zwar bei kurzfristig hoher wie auch bei langfristig erhöhter Belastung“.
Wir belasten durch die Feuerwerke in der Silvesternacht also ausgerechnet die Menschen noch zusätzlich, die durch COVID19 ohnehin schon einer großen Belastung ausgesetzt sind und zur Risikogruppe gehören. Eine Corona-Erkrankung führt gerade bei diesen Menschen besonders häufig zu schweren Verläufen mit einer irreversiblen Schädigung der Lunge, ein Organ, welches wir durch die Böller und den damit verbundenen Feinstaub einer zusätzlichen Belastung aussetzen, die jedoch sehr leicht vermieden werden könnte!
In einer Zeit, welche wir als Gesellschaft nur durch gegenseitige Rücksichtnahme überstehen können, ist es untragbar, dass ein Verhalten aufrechterhalten wird, welches unsere Krankenhäuser überlastet, Menschen verletzt, die Gesundheit gefährdet, in einer einzigen Nacht 4200 Tonnen Feinstaub produziert, die Umwelt aufs Erheblichste schädigt und die Wild- und Haustiere traumatisiert. Die Pandemie zeigt uns, wie verwundbar wir sind! Wir haben nun die Chance zu lernen sorgfältiger mit der Umwelt und unserer Gesundheit umzugehen, ohne die wir nicht überleben können!!
Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift das Personal in Krankenhäusern, Risikogruppen und die Umwelt & Tierwelt zu schützen, indem zum kommenden Jahreswechsel auf privates Feuerwerk verzichtet werden muss.
Einige europäische Länder, wie z.B. Portugal begehen Silvester traditionell ohne privates Feuerwerk und verbringen dennoch einen geselligen Jahreswechsel. Wir müssen nicht unsere Mitmenschen und unsere Umwelt gefährden um fröhliche Stunden zu verbringen! Was wären wir für Menschen, wenn wir uns nur auf Kosten unserer Mitmenschen und der Umwelt amüsieren könnten?!!
Das Problem
Die Niederlande haben mit ihrem Gesetz zum Verbot von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel 2020/21 einen entscheidenden Schritt unternommen, um der in Verbindung mit Corona zunehmend angespannten Lage in Krankenhäusern entgegenzuwirken, denn es fehlt nicht nur an Pflegepersonal, sondern auch die Plätze auf den Intensivstationen werden rarer.
Silvester ist die gefährlichste Nacht des Jahres, titelt die pharmazeutische Zeitung und ergänzt: „Harmloses Feuerwerk gibt es nicht.“ Laut der Statistik der Augenärzte führen in bis zu 30 Prozent der Fälle Bengalische Lichter oder Wunderkerzen zu Verletzungen. In der Nacht zu Neujahr füllen sich die Notaufnahmen und die Teams sind rund um die Uhr damit beschäftigt teilweise lebensgefährliche Verletzungen durch Böller oder Raketen zu behandeln. Allein das Berliner Unfallkrankenhaus hat in der Silvesternacht 2019/20 zweiundzwanzig Verletzte behandelt, fünfzehn davon schwer, darunter vier Kinder. (vgl. Hasselmann, Jörn, "Bilanz der Silvesternacht in Berlin", Tagesspiegel, erschienen am 01.01.2020).
Doch nun gibt es auch noch Corona und um die Kapazitäten der Krankenhäuser und des Personals nicht zu überlasten wurden Theater, Museen, Kinos, Restaurants, Bars, Fitnessstudios, Kosmetikstudios usw. geschlossen und der private Kontakt eingeschränkt, mit dem Ziel die zweite Welle zu brechen. Nach solchen drastischen Einschränkungen ist es schwer nachvollziehbar, dass ausgerechnet etwas aufrechterhalten werden soll, was nicht erst seit COVID19 die Krankenhäuser füllt und die Gesundheit gefährdet!
Neben den bereits erwähnten Verletzungen werden in der Silvesternacht 15,5 Prozent der Menge an Feinstaub freigesetzt, die der Straßenverkehr in einem ganzen Jahr produziert! Bis zu 1.000 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter, sind in einer Silvesternacht im Durchschnitt in der Luft. Normal sind Werte um 20 Mikrogramm pro Kubikmeter. Und das, obwohl Lungenärzte vor der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub schon lange warnen! Bei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. Extrem hohe Luftbelastung kann kleinen Kindern, Senioren, aber auch Asthmatikern und chronisch Lungenkranken akute Probleme wie Husten und Atembeschwerden bereiten. Laut dem Umweltbundesamt gefährdet das Einatmen von Feinstaub die Gesundheit – „und zwar bei kurzfristig hoher wie auch bei langfristig erhöhter Belastung“.
Wir belasten durch die Feuerwerke in der Silvesternacht also ausgerechnet die Menschen noch zusätzlich, die durch COVID19 ohnehin schon einer großen Belastung ausgesetzt sind und zur Risikogruppe gehören. Eine Corona-Erkrankung führt gerade bei diesen Menschen besonders häufig zu schweren Verläufen mit einer irreversiblen Schädigung der Lunge, ein Organ, welches wir durch die Böller und den damit verbundenen Feinstaub einer zusätzlichen Belastung aussetzen, die jedoch sehr leicht vermieden werden könnte!
In einer Zeit, welche wir als Gesellschaft nur durch gegenseitige Rücksichtnahme überstehen können, ist es untragbar, dass ein Verhalten aufrechterhalten wird, welches unsere Krankenhäuser überlastet, Menschen verletzt, die Gesundheit gefährdet, in einer einzigen Nacht 4200 Tonnen Feinstaub produziert, die Umwelt aufs Erheblichste schädigt und die Wild- und Haustiere traumatisiert. Die Pandemie zeigt uns, wie verwundbar wir sind! Wir haben nun die Chance zu lernen sorgfältiger mit der Umwelt und unserer Gesundheit umzugehen, ohne die wir nicht überleben können!!
Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift das Personal in Krankenhäusern, Risikogruppen und die Umwelt & Tierwelt zu schützen, indem zum kommenden Jahreswechsel auf privates Feuerwerk verzichtet werden muss.
Einige europäische Länder, wie z.B. Portugal begehen Silvester traditionell ohne privates Feuerwerk und verbringen dennoch einen geselligen Jahreswechsel. Wir müssen nicht unsere Mitmenschen und unsere Umwelt gefährden um fröhliche Stunden zu verbringen! Was wären wir für Menschen, wenn wir uns nur auf Kosten unserer Mitmenschen und der Umwelt amüsieren könnten?!!
Die Entscheidungsträger*innen



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Petition am 15. November 2020 erstellt