Baldige Beendigung der Ausgangssperre

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.


An die Bundeskanzlerin Angela Merkel, Gesundheitsminister Jens Spahn, Finanzminister Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und alle Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.

Anliegen:

Abschaffung der Ausgangssperre. Beendigung der Sondermaßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 19.04.2020.

Es müssen Wege gefunden werden, die besonders Gefährdeten zu schützen und der großen Mehrheit die Rückkehr in die Normalität zu ermöglichen.

 

Begründung:

Die von der Bundesregierung verordnete und von den Ländern umgesetzte Ausgangssperre hat folgenschwere Konsequenzen für einen Großteil der Bevölkerung. Könnte es sein, dass die Ausgangssperre für über 80 Mio. Menschen und die Stilllegung fast der gesamten deutschen Wirtschaft, für die Gesellschaft gravierendere Folgen haben werden, als die Epidemie selbst. Ängste und negativer Stress wirken auf Dauer immunsuppressiv. Die Aufgabe einer Demokratie ist es, die Schwachen zu schützen. Dies hat die Regierung mit vielen Maßnahmen und Verordnungen versucht umzusetzen. Die Kapazitäten wurden in den meisten medizinischen Einrichtungen deutlich erhöht, um die Gesundheitsversorgung zu sichern und chaotische Zustände in den Kliniken zu verhindern.

Anstatt jedoch die Risikogruppe konsequent zu schützen, (bis vor wenigen Tagen wurde in vielen Alters- und Pflegeheimen noch ohne Mundschutz gearbeitet) wird die Mehrheit der Bevölkerung, bei der das Virus nur harmlose Krankheitssymptome zeigt, kaserniert. Die Maßnahmen der Bundesregierung stützen sich auf fragwürdige Zahlen des RKI und weniger Virologen. Der Umgang mit Zahlen und Statistiken muss geprüft werden. Kritische Stimmen werden umgehend stigmatisiert, die Berichterstattung der Medien ist in vielen Punkten einseitig. Ebenfalls kritisch zu betrachten ist die Statistik der Sterberate, wobei nicht zwischen an oder mit Covid-19 verstorben, unterschieden wird.

 

Wirtschaftliche Folgen:

  • Es besteht eine akute Existenzbedrohung für die meisten selbstständigen Einzelfirmen, kleinen Betriebe, mittelständische- und Großbetriebe.
  • Arbeitslosigkeit oder starke Einkommenseinbußen für viele Arbeitnehmer/innen.
  • Besonders betroffen sind Gaststätten, der gesamte Tourismus, das Unterhaltungsgewerbe, Künstler/innen, Kleinverdiener/innen, Gelegenheitsjobber/innen, Sportstätten und –vereine und die Landwirtschaft wegen fehlender Saisonarbeiter/innen.
  • Eine desaströse Wirtschaftskrise wird so unvermeidbar.
     

Soziale und seelische Folgen:

  • Massive Einschränkungen der Bürgerrechte.
  • Zerrüttung von Familien und Beziehungen.
  • Zunehmende Depression wegen Kontaktarmut, Isolation, Existenzbedrohung und Angstzustände.
  • Steigende Aggression in den Familien (psychische, physische und sexuelle Gewalt).
  • Sterbende können nicht von Ihren Angehörigen begleitet werden.
  • Viele medizinische Behandlungen werden verschoben (leerstehende Abteilungen in Krankenhäusern).
     

Gesellschaftliche Folgen:

  • Der Unmut der Bevölkerung wächst und könnte in Radikalisierung oder Gewalt gipfeln.
  • Es kommt zu einer völligen Überschuldung von Bund und Ländern. Der sog. Rettungsschirm wird nicht von der Regierung finanziert, sondern von allen Bürgern/innen, dem/n Steuerzahler/innen.
  • Da Geld in großen Mengen „gedruckt“ werden muss, kommt es zu stark erhöhter Inflation.
  • Der sich anbahnenden Gesellschafts- und Wirtschaftskrise, mit fatalsten Folgen, muss sofort entschieden mit geeigneten Mitteln begegnet werden.

Anmerkung: Die freie Meinungsäußerung, konstruktiver Austausch und ein respektvoller Umgang miteinander sind wichtig. Diese Petition wurde unabhängig von politischen Parteien oder Organisationen verfasst.

Quellen:

Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 05.04.20 - Juli Zeh zur Corona-Krise

Tagesthemen vom 04.04.20 - Prof. Christiane Woopen weist auf Nebenwirkungen und Risiken der Shutdown-Politik hin

Hamburger Abendblatt vom 02.04.20 - Corona-„Von den Toten lernen für die Lebenden“

N24.de vom 02.04.20 - Wolfram Weimer „Der Shutdown muß am 19.04.20 aufhören“

ZDF Markus Lanz vom 31.03.20 - Virologe Prof. Hendrick Streeck kritisiert die Coronamaßnahmen

Focus online vom 25.03.2020 - Depression, Angst, Schlafstörungen: Forscher erklären was Kontaktverbot mit uns macht

Stern TV vom 19.03.20 - Virologe Prof. Hendrick Streeck „Ich bin entschieden gegen eine Ausgangssperre“

The lancet Volume 395, Issue 10227,P912-920,March 14,2020 - The psychological impact of quarantine and how to reduce it: rapid review of the evidence. Samantha K. Brooks, et al.

NDR 1 vom 14.03.2020 - Die Corona-Krise und ihre psychologischen Folgen

Schattauer Verlag, 2011, 2015 - Christian Schubert: Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie

Arte Dokumentation 2009 - Profiteure der Angst