

Liebe UnterstützerInnen,
der Druck auf den Bundeskanzler steigt permanent, Leopardpanzer an die Ukraine zu liefern.
Laut Tagesschau von heute 20.00 Uhr sind die USA angeblich nun auch bereit, Abrams-Panzer zu liefern, wie von Scholz beim „Ramstatt-Format“ letzte Woche gefordert.
Im Deutschlandfunk gab es heute dazu ein Interview mit Sahra Wagenknecht „Ukraine versucht, Nato in den Krieg hinein zu ziehen“ Linken-Politikerin - Wagenknecht: Ukraine versucht, NATO in den Krieg hineinzuziehen | deutschlandfunk.de Wie sie betont, verlängern weitere Waffenlieferungen nur das Töten und Sterben. Auch von UkrainerInnen bekomme sie Zuschriften, die ein Ende des Kriegs wollen.
Bereits gestern hatte ich eine Offene Mail an Strack-Zimmermann, Hofreiter, Göring-Eckardt und Kiesewetter verschickt, die ich anschließend an den Bundeskanzler olaf.scholz@bundestag.de, Rolf Mützenich rolf.muetzenich.wk@bundestag.de und Boris Pistorius info@bundeswehr.org zur Info weiter geleitet hatte, um sie in Ihrer Ablehnung zu unterstützen.
Bitte schreiben auch Sie und machen Sie klar, dass Leopard-Panzer nicht geliefert werden dürfen.
Hier meine gestrige Mail:
An
Frau Dr. Agnes Strack-Zimmermann
marie-agnes.strack-zimmermann@bundestag.de;
Herrn Dr. Anton Hofreiter
anton.hofreiter@bundestag.de;
Frau Katrin Göring-Eckardt
katrin.goering-eckardt@bundestag.de;
Herrn Roderich Kiesewetter
roderich.kiesewetter@bundestag.de;
Offene mail: Weder Leopard-Panzer noch andere Waffen mehr an die Ukraine
Sehr geehrte Damen und Herren!
„Wie konnte es nur dazu kommen?“ wurde im Blick auf den 2. Weltkrieg immer wieder gefragt.
Betrachte ich mir SIE (wenn auch nicht Sie allein) und Ihre Äußerungen, sekundiert vom Gros der Medien, dann erübrigen sich solche Fragen.
Haben Ihre Eltern und Großeltern eigentlich nie von den Schrecken dieses Kriegs erzählt? - Die meinigen schon! Und ihre Berichte haben dafür gesorgt, dass ich GEGEN JEDEN KRIEG und GEGEN JEDE AUFRÜSTUNG bin. Von daher ist es mir u n e r t r ä g l i c h, wie Sie nun mit aller Macht versuchen, den Bundeskanzler in die Enge zu treiben, ihn für die Lieferung schwerer Kampfpanzer gefügig zu machen und die Bevölkerung durch permanentes Trommelfeuer weichzuklopfen, damit sie Ihren Aufrüstungs- und Kriegsplänen zustimmt.
Kein Geringerer als Mark Milley, Chef des US-Generalstabes, plädiert für eine diplomatische Lösung! Mark Milley, Generalstabschef der USA, für Verhandlungen mit Russland | Braunschweig Spiegel (braunschweig-spiegel.de) General a. D. Harald Kujat wird in einem Interview zitiert: „Ja, damit muss man rechnen. Je länger der Krieg dauert, desto grösser wird das Risiko einer Ausweitung oder Eskalation“... und „ Beide Kriegsparteien befinden sich gegenwärtig wieder in einer Pattsituation, die durch die Einschränkungen aufgrund der Jahreszeit verstärkt wird. Jetzt wäre also der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen. Die Waffenlieferungen bedeuten das Gegenteil, nämlich dass der Krieg sinnlos verlängert wird, mit noch mehr Toten auf beiden Seiten und der Fortsetzung der Zerstörung des Landes. Aber auch mit der Folge, dass wir noch tiefer in diesen Krieg hineingezogen werden. Selbst der Nato-Generalsekretär hat kürzlich vor einer Ausweitung der Kämpfe zu einem Krieg zwischen der Nato und Russland gewarnt“. Je länger der Krieg dauert, desto größer wird das Risiko einer Ausweitung oder Eskalation" | Overton Magazin (overton-magazin.de)
Dringen solche Äußerungen - von immerhin erfahrenen Militärs - eigentlich noch zu Ihnen durch, oder wischen Sie sie einfach beiseite.
Selbst in Polen gab es am Wochenende eine Demonstration unter dem Motto: Dies ist nicht unser Krieg.
Und hierzulande fanden in Augsburg, Hamburg, Frankfurt und Rosenheim Demonstrationen statt, gegen den Krieg in der Ukraine und gegen weitere Waffenlieferungen.
„Russland hat seine Warnungen an die Adresse der NATO vor der Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine verschärft. Eine solche Entscheidung würde die Tür zu einer »katastrophalen Eskalation« öffnen, schrieb der Präsident der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, am Wochenende auf Telegram“.23.01.2023: Warnung vor Atomkrieg (Tageszeitung junge Welt)
WAS DIESE WELT BRAUCHT, IST F R I E D E N!
Ursula Mathern