Mise à jour sur la pétitionRÜSTUNSKONZERNE MÜSSEN FÜR FLÜCHTLINGE ZAHLENKeine erneuten Rüstungsexporte an Saudi-Arabien
Ursula MathernMerxheim, Allemagne
6 déc. 2020

Liebe UnterstützerINNEN,

es ist nicht zu fassen! UN-Organisationen rufen zur Unterstützung von Millionen von Hunger und Krankheiten bedrohten Kindern im Jemen auf. Und unsere Regierung überlegt, mit Beginn des neuen Jahres wieder Rüstung nach Saudi-Arabien zu liefern. Protestieren Sie ebenfalls?

Mit liebem Gruß

Ursula Mathern

Hier mein Offener Brief an den Bundessicherheitsrat:

 

An die Mitglieder des Bundssicherheitsrates

 

die Bundeskanzlerin

Frau Dr. Angela Merkel

Angela.Merkel@bundestag.de,

internetpost@bundesregierung.de

 

den Chef des Bundeskanzleramts

Herrn Prof. Dr. Helge Braun

helge.braun@bundestag.de

 

die Bundesverteidigungsministerin

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer

kah@cdu.de

 

den Bundesaußenminister

Herrn Heiko Maas

Heiko.Maas@bundestag.de

 

den Bundesfinanzminister

Herrn Olaf Scholz

Poststelle@bmf.bund.de

 

den Bundeswirtschaftsminister

Herrn Peter Altmeier

Poststelle@bmf.bund.de

 

den Bundesinnenminister

Herrn Horst Seehofer

poststelle@bmi.bund.de;

 

die Bundesjustizministerin

Frau Christine Lambrecht

christine.lambrecht@bundestag.de

 

den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Herrn Dr. Gerd Müller

gerd.mueller@bundestag.de

 

den Generalinspekteur der Bundeswehr

Herrn Eberhard Zorn

info@bundeswehr.org;

 

den Chef des Bundespräsidialamtes

Herrn Stephan Steinlein

poststelle@bpra.bund.de;

 

Offener Brief: Keine erneuten Rüstungsexporte an Saudi-Arabien

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Medienberichten zufolge halten Sie sich die Möglichkeit offen, ab dem neuen Jahr wieder Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu liefern, nachdem der Exportstopp am 31.12.2020 ausläuft.

Dieser war im Anschluss an die Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi in Istanbul im Oktober 2018 verhängt, daneben auch mit der Beteiligung Saudi-Arabiens am Krieg gegen den Jemen begründet und mehrmals verlängert worden.

Saudi-Arabien führt weiterhin Krieg gegen Jemen.

Hinzukommt, dass laut Unicef im Jemen mehrere Millionen Kinder vom Tod durch Hunger und Krankheiten bedroht sind. „ In bestimmten Gebieten des Konfliktlandes hätten die Ausmaße der akuten Unterernährung bei Kindern Höchstwerte erreicht, warnte die Exekutivdirektorin des UN-Kinderhilfswerks, Henrietta Fore.... Nahezu 325.000 hungernde Mädchen und Jungen unter fünf Jahren kämpften bereits ums Überleben. Insgesamt seien mehr als zwölf Millionen Kinder auf Essensrationen und andere humanitäre Hilfslieferungen angewiesen.

Neben der katastrophalen Ernährungslage gefährdeten auch schwere Krankheiten die Kleinen, sagte Fore. Mehr als fünf Millionen Kinder seien von Cholera und schweren Durchfall bedroht. Zudem breite sich die Corona-Pandemie in dem Land auf der arabischen Halbinsel aus. Die Unicef-Chefin rief die internationalen Geber auf, mehr Geld für das Überleben der Kinder im Jemen bereitzustellen“. Auch UN-Generalsekretär António Guterres warnt davor, dass sich die Menschen im Jemen der größten Hungersnot seit Jahrzehnten weltweit näherten. Schon lange stufen die UN die Lage im Jemen als die größte globale humanitäre Krise ein.

(https://www.rnd.de/politik/hungersnot-in-jemen-mehrere-millionen-kinder-laut-unicef-vom-tod-bedroht-TDPUYTGZFE6GGBI6FYPRYUSXUQ.html

Von daher wären neuerliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien an Zynismus nicht zu überbieten.

Deshalb fordere ich: Schließen Sie Waffenexporte an Saudi-Arabien kategorisch aus!

Ursula Mathern

 

:

Copier le lien
Facebook
WhatsApp
X
E-mail