Mise à jour sur la pétitionRÜSTUNSKONZERNE MÜSSEN FÜR FLÜCHTLINGE ZAHLENSicherheit und Verantwortung endlich zivil definieren!
Ursula MathernMerxheim, Allemagne
30 juil. 2020

Liebe UnterstützerINNEN,

was könnte uns Besseres passieren, als dass die USA nun fast 12.000 Soldaten aus Deutschland abziehen wollen! Statt uns darüber zu beklagen, sollten wir die Chance nutzen und Sicherheit und Verantwortung endlich anders, nämlich zivil, definieren.

Diesbezüglich habe ich wieder einen Offenen Brief losgeschickt. Schreiben Sie ebenfalls?

Mit liebem Gruß

Ursula Mathern

 

Hier mein Offener Brief:

An

die Bundesverteidigungsministerin

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer

kah@cdu.de

 

den Bundesaußenminister

Herrn Heiko Maas

Heiko.Maas@bundestag.de

 

die Bundeskanzlerin

Frau Dr. Angela Merkel

Angela.Merkel@bundestag.de,

internetpost@bundesregierung.de gelesen

 

den Bundesfinanzminister

Herrn Olaf Scholz

Poststelle@bmf.bund.de

 

den Bundeswirtschaftsminister

Herrn Peter Altmeier

peter.altmaier@bundestag.de

 

den Bundesinnenminister

Herrn Horst Seehofer

poststelle@bmi.bund.de;

 

die Bundesjustizministerin

Frau Christine Lambrecht

christine.lambrecht@bundestag.de

 

den Bundesarbeitsminister

Herrn Hubertus Heil

hubertus.heil@bundestag.de

 

die Bundesfamilienministerin

Frau Dr. Franziska Giffey

mb@bmfsfj.bund.de

 

den Bundesverkehrsminister

Herrn Andreas Scheuer

andreas.scheuer@bundestag.de

 

die Bundeslandwirtschaftsministerin

Frau Julia Klöckner

info@cdurlp.de

 

den Bundesgesundheitsminister

Herrn Jens Spahn

jens.spahn@bundestag.de

 

die Bundesumweltministerin

Frau Svenja Schulze

buero@spd-muenster.de

 

die Bundesbildungsministerin

Frau Anja Karliczek

anja.karliczek@bundestag.de

 

den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Herrn Dr. Gerd Müller

gerd.mueller@bundestag.de

 

den Bundesminister für besondere Aufgaben

Herrn Prof. Dr. Helge Braun

helge.braun@bundestag.de

 

den Bundespräsidenten

Herrn Frank Walter Steinmeier

bundespraesidialamt@bpra.bund.de

 

Offener Brief: USA wollen fast 12.000 Soldaten aus Deutschland abziehen

 

Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer, sehr geehrter Herr Maas, sehr geehrte Damen und Herren,

glaubt man den Medien, dann scheinen der angekündigte Abzug von fast 12.000 US-Soldaten wie auch die Verlagerung zweier wichtiger Kommandozentralen (Stuttgart-Vaihingen und Spangdahlem) sowohl Sie als auch die betroffenen Standorte hart zu treffen. Sie fürchten Einflussverluste, die Regionen wirtschaftliche Einbußen, während US-Präsident Trump die Maßnahme als Strafe für säumiges Zahlen deutet. Deutschland schulde der NATO Abermilliarden an Dollar.

Wenngleich jahreszeitlich unpassend, kam mir dazu das „Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage!“ aus Bachs Weihnachtsoratorium in den Sinn. Am Besten ziehen sie alle ab, samt ihrer Relaisstation in Ramstein und nehmen ihre 20 Atombomben auch noch gleich mit. Jawohl! Eröffnet sich damit doch   d i e   G e l e g e n h e i t, hierzulande ein neues und besseres Kapitel Geschichte zu beginnen und   S i c h e r h e i t    und  V e r a n t w o r t u n g   endlich   z i v i l   zu denken statt sie, wie seit Jahren, nur noch und permanent mit Militär in Verbindung zu bringen.

Nicht nur waren die meisten Militärinterventionen der USA der letzten Jahrzehnte, an denen Deutschland sich eifrig beteiligt hat, völkerrechtswidrig. Das angegebene Ziel, die Welt sicherer zu machen, wurde nirgends erreicht. Im Gegenteil! Ganze Regionen wurden ins Chaos gestürzt, zerstört. Unendlich viel menschliches Leid und nicht zuletzt millionenfaches Flüchtlingselend waren die Folge! Die Verantwortung dafür zu übernehmen, was das Mindeste wäre, lehnen Sie ab.

Wann, wenn nicht jetzt bietet sich die Chance, aus diesen selbst gemachten Katastrophen auszusteigen!

Mit Militär und Kriegen lässt sich kein einziges Problem lösen. Das hat die Erfahrung gezeigt. Wollen wir den globalen Herausforderungen, wie insbesondere dem Klimawandel, überhaupt noch mit etwas Aussicht auf Erfolg begegnen, dann gilt es, das Ruder   j e t z t   herumzureißen.

Die Evangelische Landeskirche in Baden hat in Kooperation mit VertreterINNEN verschiedener bundesweiter Friedensorganisationen ein Szenario für eine mögliche zivile Sicherheitspolitik entwickelt und schreibt dazu: „Das Szenario lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 80 Mrd. Euro in die zivile Krisenprävention anstatt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind bereits erprobte und realisierte Instrumente ziviler Prävention, gerechtes Wirtschaften, die Förderung nachhaltiger Entwicklung im Nahen Osten und Afrika sowie eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion“.

Die fünf Säulen, auf denen dieses Konzept beruht, lauten:

I Gerechte Außenbeziehungen

II Nachhaltige Entwicklung der EU-Anrainerstaaten

III Teilhabe an der internationalen Sicherheitsarchitektur

IV Resiliente Demokratie

V Konversion der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie

(s. https://www.ekiba.de/html/content/das_szenario.html

 

Ich finde, nach all den Skandalen und kriminellen Machenschaften, die diese Regierung sich bereits geleistet hat, können Sie eine kräftige Imageverbesserung gut gebrauchen.

 

Also:

  • Setzen Sie sich mit diesem oder ähnlichen Entwürfen auseinander!
  • Nutzen Sie die derzeitige Präsidentschaft im Rat der EU wie auch den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat, um für eine   z i v i l e   S i c h e r h e i t s a r c h i t e k t u r   zu   w e r b e n.

Sie können damit nur an Ansehen gewinnen.

Mit freundlichem Gruß

Ursula

 

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