Ursula MathernMerxheim, Germany
Feb 1, 2019

Liebe UnterstützerINNEN,

die Münchener „Sicherheitskonferenz“ naht. Vom 15.-17. Februar wird sie im Hotel Bayerischer Hof tagen.

Zu Protesten ruft das Münchener Friedensbündnis auf. Siehe: http://www.muenchner-friedensbuendnis.de/Aufruf-SiKo-Proteste-2019   - auch zu Hintergründen

ebenso: https://www.antisiko.de/

und zu Aufrüstung: https://www.isw-muenchen.de/2019/01/ruestungs-explosion-bomben-geschaefte-bundesregierung-im-ruestungswahn/

Für mein Teil habe ich soeben in einem Offenen Brief dagegen protestiert, dass diese militaristische Lobbyveranstaltung aus Steuermitteln mit finanziert wird.

Einen weiteren Offenen Brief habe ich an das Tagungshotel Bayerischer Hof abgeschickt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie ebenfalls schreiben.

Mit liebem Gruß

Ursula Mathern

 

 

 

An die

Bundeskanzlerin

Frau Dr. Angela Merkel

Angela.Merkel@bundestag.de,

internetpost@bundesregierung.de

 

die Bundesverteidigungsministerin

Frau Ursula von der Leyen

ursula.vonderleyen@bundestag.de

 

den Bundesfinanzminister

Herrn Olaf Scholz

olaf.scholz@spd.de

 

den Bundeswirtschaftsminister

Herrn Peter Altmaier

Peter.altmaier@bundestag.de

 

die Vorsitzende des Finanzausschusses

Frau Bettina Stark-Watzinger

Bettina.stark-watzinger@bundestag.de

 

den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses

Herrn  Peter Boehringer

Peter.boehringer@bundestag.de

 

den Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses

Herrn Wolfgang Hellmich,

Wolfgang.hellmich@bundestag.de

 

den Vorsitzenden des Unterausschusses für  Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung

Herrn Matthias Höhn

Matthias.hoehn@bundestag.de

 

Offener Brief: Keine Steuermittel für die Sicherheitskonferenz!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie den Medien zu entnehmen ist, wird die vom 15. bis 17. Februar 2019 in München stattfindende Sicherheitskonferenz aus Steuermitteln mitfinanziert. Nicht weniger als eine halbe Million Euro steckt die Bundesregierung in diese militaristische Lobbyveranstaltung, zuzüglich 700.000 Euro an Personal- und Sachkosten.

(Quelle: https://www.dw.com/de/acht-fakten-zur-m%C3%BCnchner-sicherheitskonferenz/a-37563343

Ich finde dies unerhört! Denn anders als der Name suggeriert leisten die Staats- und Regierungschefs mit Vertreter*innen aus Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, vorwiegend aus NATO-Staaten nicht den geringsten Beitrag zur Internationalen Sicherheit! – Im Gegenteil: Es geht um die Rechtfertigung der NATO, ihrer Rüstungsausgaben und Kriegseinsätze, die uns als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Und es geht darum, die Vormachtstellung des „Westens“ und das kapitalistische Wirtschaftssystem, das auf Ausbeutung basiert, mit militärischer Stärke sichern.

All das befördern Sie ganz massiv, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung hierzulande dies ablehnt.

Denn immer mehr Menschen spüren auch hierzulande, dass es zunehmend schwieriger wird, die Kosten für Mieten und zur Deckung elementarer Bedürfnisse aufzubringen.

Und zumindest ein Teil der Bevölkerung weiß auch sehr wohl, dass Aufrüstung die Vorstufe für weitere Kriege ist und diese Tod, Leid und Elend, Zerstörung der Lebensgrundlagen und weitere Flüchtlinge bedeuten.

Mit denjenigen, die zu Protesten aufrufen, sage ich dazu ausdrücklich: NEIN!  

FRIEDEN STATT AUFRÜSTUNG! NEIN ZUM KRIEG!

Keine Steuermittel für die Sicherheitskonferenz!

xxxxxx

 ------
 

HOTEL BAYERISCHER HOF

Promenadeplatz 2-6
D-80333 München

info@bayerischerhof.de

 

Offener Brief: Münchener Sicherheitskonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

vermutlich sagen Sie sich: Geschäft ist Geschäft. Die Gäste sind solvent. Warum nicht!

Dem möchte ich entschieden widersprechen.

Die Gäste, die sich vom 15. bis 17. Februar in Ihrem Hause versammeln wollen, die Staats- und Regierungschefs mit Vertreter*innen aus Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, vorwiegend aus NATO-Staaten, leisten nicht den geringsten Beitrag zur Internationalen Sicherheit! – Im Gegenteil: Es geht um die Rechtfertigung der NATO, ihrer Rüstungsausgaben und Kriegseinsätze, die uns als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Und es geht darum, die Vormachtstellung des „Westens“ und das kapitalistische Wirtschaftssystem, das auf Ausbeutung basiert, mit militärischer Stärke sichern.

Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt dies ab!

Auch hierzulande spüren immer mehr Menschen, dass es zunehmend schwieriger wird, die Kosten für Mieten und zur Deckung elementarer Bedürfnisse aufzubringen.

Und zumindest ein Teil der Bevölkerung weiß auch sehr wohl, dass Aufrüstung die Vorstufe für weitere Kriege ist und diese Tod, Leid und Elend, Zerstörung der Lebensgrundlagen und weitere Flüchtlinge bedeuten.

Geschäft ist eben nicht Geschäft!

Wollen Sie solchen Gästen tatsächlich Ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und sich damit zu deren Komplizen machen?

Ich würde es nicht tun.

Mit freundlichen Grüßen

xxxx

 

Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X