

Evolution:
Bedeutung: „Die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen von niederen zu höheren Formen.“
Wenn wir nun also endlich wieder einmal „evolutionieren“ wollen, schlage ich Folgendes vor:
- Demokratische Grundsatz-Entscheidung:
Das Volk/die Menschen/alle Menschen mögen über folgende Frage befinden: „Wollen wir weiterhin andere bedrohen (Ja oder Nein)?“
Begründung:
Wir bedrohen andere mit dem Argument, wir müssen dies tun um sie abzuschrecken. Weil alle anderen uns nur dann nicht überfallen, wenn wir (militärische) Stärke zeigen und sie dadurch abschrecken.
Es stellt sich daher die Frage:
„Kann es sein, dass das was wir als Abschreckung bezeichnen auf andere als Bedrohung wirkt und sie dazu veranlasst uns abschrecken zu wollen, was wir dann wieder als Bedrohung wahrnehmen und uns in unserem Bestreben nach Abschreckung bestätigt, was die anderen dann wieder als Bedrohung empfinden ...?“
Wäre es – aus Sicht einer höher entwickelten Lebensform – nicht logisch, zu sagen: „Das muss ein Ende haben!“ - Demokratische Umsetzung:
Falls Frage 1 von den Menschen mehrheitlich verneint wird, stellt sich die Frage nach der Umsetzung.
Folglich muss eine zweite, die eigentliche Frage von allen Menschen beantwortet werden: „Sind wir bereit zu vertrauen und den ersten Schritt zu tun?“
Präzisierung:
Wenn wir den unter 1. beschriebenen Teufelskreis durchbrechen wollen, muss einer damit anfangen.
Sind wir bereit diese Rolle zu übernehmen?
Sind wir bereit, zu sagen: „Wir rüsten ab. Wir vertrauen darauf, dass niemand, kein anders Land uns überfällt, wenn wir auf Militär und Drohkulissen verzichten. Wir konzentrieren uns nicht länger auf Drohen, Zerstören und Vernichten. Wir wollen schaffen, erbauen, gestalten und entwickeln. Mit und für alle(n) Menschen“?
Sind wir bereit eine neue, evolutionäre Form der Stärke zu zeigen?
Es mag naiv klingen und doch ist dies meine tiefe Überzeugung.
Wenn nicht endlich einer/eine Nation damit anfängt, zu evolutionieren, werden wir den Status des Keule schwingenden Neandertalers nicht überwinden.
Ich habe keine Angst, dass mein Nachbar mich überfällt, nur weil ich unbewaffnet bin.
Ich habe allerdings große Sorge, dass mein Nachbar es als Bedrohung verstehen könnte, würde ich Waffen auf ihn richten um mich gegebenenfalls gegen ihn verteidigen zu können und er dann seinerseits Waffen auf mich richtet – und dann, fast zwangsläufig, irgendwann der erste Schuss fällt.
Ich bin bereit, den ersten Schritt zu tun.
Denke bitte einmal darüber nach.
Und sprich darüber, mit allen Menschen im In- und Ausland, überall auf der Welt.