

Immer wieder hört man Empörung, wenn Zivilisten in Kriegen verletzt oder getötet werden.
Aber, beginnt das Leid eines Krieges nicht schon viel früher?
Nämlich dann, wenn der erste Schuss fällt, wenn der erste Soldat verwundet wird, wenn ein junger Mensch auf einen anderen jungen Menschen, der ihn nicht hasst, der ihn nicht einmal kennt, schießt.
Weil ein alter Mensch, ein Politiker oder Präsident, einen anderen alten Menschen, Politiker oder Präsidenten hasst, weil die beiden, die sich weise und berufen fühlen, andere zu regieren und über deren Schicksal zu entscheiden, unfähig sind, sich friedvoll zu einigen und die einzige Lösung für ihren Zwist darin sehen, junge Menschen zu zwingen, sich gegenseitig zu töten.
Die Frage ist nicht, wer den ersten Schuss abgefeuert hat oder wer als erster die Waffe gezogen hat.
Die Frage ist nicht, wer welches Land überfallen hat oder wer zuerst das Militär hat aufmarschieren lassen.
Die einzigen Fragen sollten sein:
Wie können wir das Morden beenden?
Wie können wir verhindern, dass es je wieder soweit kommt?
Die Idee der UNO und des IStGH bieten hierfür gute Ansätze.
Es bedarf zwar noch einiger Korrekturen um gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit einstehen zu können, aber wir, die Menschen aller Nationen, haben es in der Hand!
Wenn es gelingt, dass nicht mehr nur einige wenige Regierungen (im Wesentlichen die fünf "Siegermächte") über Recht und Unrecht entscheiden, sondern alle 193 Länder der Staatengemeinschaft, wären wir schon einen Riesenschritt weiter.
Herzliche Grüße an alle Menschen aller Nationen
Olaf Morlock