Wir fordern umgehend eine Katzenschutzverordnung, in 06295 Lutherstadt Eisleben.

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Bereits seit dem Jahr 2010 laufen nachdrückliche Bestrebungen des Tierschutzvereines "Initiative Tierschutz-Tiere in Not e.V., resultierend aus der Tatsache einer sehr großen Population von sogenannten herrenlosen Katzen in Gartenanlagen, Siedlungen usw., diese Tiere zu kastrieren, artgerecht unterzubringen und je nach gesundheitlichen Umständen zu behandeln.

Mit wissentlich falschen Aussagen an die Bürger, Negierung und grenzenloser Verharmlosung der tatsächlichen Situation der Tiere, wurden die Bürger unter Druck gesetzt und es mussten in diesen Jahren viele Tiere sterben.

Der Tierschutzverein hat im Gegensatz zu einer weitestgehend untätigen Stadtverwaltung immer wieder Bestrebungen unternommen sehr vielen Tieren zu helfen, ohne das Budget der Stadt auch nur annähernd zu beanspruchen. Die Schlussfolgerung ist folgende, dass der Verein auch noch zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr große Anzahl chronisch kranker Tiere betreut, welche der ehemaligen Verweigerungshaltung und Missachtung der Gesetzeslage (Ministerialblatt des Landes Sachsen-Anhalt von 2015) geschuldet ist.

Die gegenwärtig aktuelle Situation seit Mitte 2018 (nach einer im März 2018 erfolgten Demo vor dem Rathaus der Lutherstadt Eisleben und mehreren hundert Unterschriften von Bürgern aus Eisleben, für eine Katzenschutzverordnung !), ist nun ein anderes "Extrem". Es werden sporadisch Tiere kastriert (alle kann, will und wird man so nicht erreichen), ein aus Steuermitteln subventioniert wirtschaftlich (nach eigenen Aussagen) arbeitendes Tierheim fängt oder lässt die Tiere fangen, in einigen bekannt gewordenen Fällen durch Aussage des OA und Bürgern wurden auch Tiere wieder am Fundort ausgesetzt ! Solche Handlungen sind nicht nur tierschutz- sondern auch gesetzeswidrig. Katzen sind Haus- und keine Wildtiere, einige sogenannte betreute Futterstellen sollen von den Bürgern finanziert und betreut werden, aber wer bezahlt das Futter ? Gleichermassen gehört es dazu dass an diesen Stellen die Tiere einen entsprechend grossen, tiergerechten Rückzugsort vorfinden (kein Gebüsch !) und die Kontrolle der Gesundheit der Tiere bevor Krankheiten ausbrechen !

Mit der jetzigen Verfahrensweise begünstigt man die Verursacher des jahrelangen Elendes der Tiere, denn ihnen wird die Arbeit ja abgenommen und sie können fleißig weiter ihre unkastrierten Katzen aussetzen oder einfach frei laufen lassen. Vielleicht erreichen wir ja wenigstens einen klugen Kopf, welcher einmal darüber nachdenkt, wie erstens unwirtschaftlich beim zumal ewigen Jammern um die Finanzen der Lutherstadt Eisleben man hier handelt und zum zweiten diese Vorgehensweise nicht wirklich tiergerecht ist.

Mit der Ermächtigung des Landtages von Sachsen-Anhalt vom September 2019 ist die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen worden eine solche Katzenschutzverordnung zu erlassen. Wir fordern diese Umsetzung ohne Umschweife, ohne Hinhaltetaktik und ohne weitere Ausflüchte !