

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Sie auf die nächste Veranstaltung der "Bautzener Reden" aufmerksam machen.
Tiefgreifende geo-politische Veränderungen, neue Formen von Konflikten und Kriegsführung, Instrumentalisierung wirtschaftlicher Abhängigkeiten, Instabilität in Europas Nachbarschaft: Vor diesem Hintergrund muss Europa seine Sicherheitsordnung umgestalten. „Europäische Sicherheit neu denken auf dem Weg zum Frieden“ – hat deshalb Sicherheitsexpertin Claudia Major die 16. Bautzener Rede überschrieben. Auf Einladung der Gruppe „Bautzen gemeinsam“ beleuchtet sie am Freitag, dem 3. Mai, 19.00 Uhr im Dom St. Petri zentrale Fragen einer zukünftigen europäischen Sicherheitsordnung.
Claudia Major (Jahrgang 1976) ist Ostdeutsche und Forschungsgruppenleiterin für Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik. Die promovierte Politikwissenschaftlerin konzentriert sich in ihrer Forschungs- und Beratungstätigkeit auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa. Die Stiftung Wissenschaft und Politik berät vorrangig die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch EU und NATO. Das macht Claudia Major in dieser Position zu einer der einflussreichsten Expertinnen auf ihrem Gebiet weltweit – und zu einer gefragten Gesprächspartnerin in politischen Talk-Formaten und Nachrichtensendungen.
Die „Bautzener Rede“ verspricht so Kontroverse. Organisiert wird das Gesprächsformat seit November 2022 durch die Initiative „Bautzen gemeinsam“ in Kooperation mit dem Ökumenischen Domladen. Die Gruppe vereint Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft, Kultur, Bildung und Kirche in und um Bautzen. Ihre Vision ist ein positives und vielfältiges Miteinander in der Stadt. Unterstützt wird das Format durch die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung.
Für die „Bautzener Reden“ erhielt „Bautzen gemeinsam“ den Engagement-Preis „machen!2023" in der Kategorie „Lebensqualität & Miteinander”. Der Bundeswettbewerb würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands.
Seit Beginn des Jahres sind darüber hinaus die „Bautzener Reden“ als Podcast bei allen gängigen Streamingdiensten nachzuhören. Dort finden sich bereits die Gäste Ruprecht Polenz, Ulrike Herrmann und Petra Köpping. Als nächstes dürfen sich die Hörerinnen und Hörer auf die „Bautzener Rede“ von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck freuen.
Nächster Gast vor der Sommerpause: Jannik Jaschinski (31. Mai) vom "Thüringen-Projekt" mit dem Thema „Was wäre, wenn eine autoritäre Partei an die Landesregierung kommt?".
Wir freuen uns über Ihr Kommen und bedanken uns für Ihr Interesse.
Beste Grüße, im Namen der Initiative
Peter-Paul Straube, Heinrich Schleppers, Christian Tiede, Tilmann Popp, Lothar Lange, Katja Gerhardi, Friedrich Pollack, Tim Döke