#AllianzArena in Regenbogenfarben leuchten lassen – Ungarn ein Zeichen senden!

Das Problem

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Am 15. Juni wurde in Ungarn ein Gesetz verabschiedet, welches die Rechte von Minderjährigen einschränken soll, indem es ihnen verwehrt wird, sich über Homo- und Transsexualität zu informieren. Die Befürworter:innen sprechen von einer "Propagierung", welche sich auf die moralische Entwicklung und der Ausformung der geburtsgeschlechtlichen Identität negativ auswirkt (dw). Dies ist ein Angriff auf die Menschenrechte und die Informationsfreiheit. Und das alles in einem Land, welches sich zu einem Staatenbündnis zählt, indem die Werte der EU-Menschenrechtskonvention einzuhalten und zu schützen sind.

Am Mittwoch empfängt die deutsche Herren Nationalmannschaft das ungarische Nationalteam in München. Jetzt ist der richtig Zeitpunkt ein Zeichen gegen LGBTQIA+ Feindlichkeit zu setzen und die Allianz Arena in München in Regenbogenfarben aufleuchten zu lassen! Die Arena erstrahlte schon einmal in Regenbogenfarben, zum Christopher Street Day 2016. Es geht also. Laut Pressemitteilung der Allianz ist das dank des LED-Beleuchtungssystems möglich.

Ich gehöre selbst zur LGBTIQA+Community und die Tatsache, dass Ungarn zu der EU gehört bedeutet auch, dass die restlichen Bürger:innen der EU davon nicht unbetroffen bleiben.

Die UEFA und die Allianz reden viel über Diversity und Respekt. Ich fordere Taten:
#AllianzArena in Regenbogenfarben leuchten lassen – Ungarn ein Zeichen senden!

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Seit dem 22. Juni 2021 wird diese Kampagne auch von der Initiative Sportpride mitgetragen. Die SportPride findet 2021 am 26. Juni statt. Die digitale Demonstration für die Sichtbarkeit und zur Unterstützung von LGBTIAQ+-Menschen im Sport vereint Akteur*innen, Fans und Aktive, Vereine, Verbände und Medien und setzt ein wichtiges gemeinsames Zeichen gegen Ungleichheiten, Hass und Diskriminierung. Bisher haben u.a. bereits der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und der Deutsche Hockey Bund (DHB) ihre aktive Unterstützung zugesagt.

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Lena Krummeich und SportPridePetitionsstarter*in

348.205

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Am 15. Juni wurde in Ungarn ein Gesetz verabschiedet, welches die Rechte von Minderjährigen einschränken soll, indem es ihnen verwehrt wird, sich über Homo- und Transsexualität zu informieren. Die Befürworter:innen sprechen von einer "Propagierung", welche sich auf die moralische Entwicklung und der Ausformung der geburtsgeschlechtlichen Identität negativ auswirkt (dw). Dies ist ein Angriff auf die Menschenrechte und die Informationsfreiheit. Und das alles in einem Land, welches sich zu einem Staatenbündnis zählt, indem die Werte der EU-Menschenrechtskonvention einzuhalten und zu schützen sind.

Am Mittwoch empfängt die deutsche Herren Nationalmannschaft das ungarische Nationalteam in München. Jetzt ist der richtig Zeitpunkt ein Zeichen gegen LGBTQIA+ Feindlichkeit zu setzen und die Allianz Arena in München in Regenbogenfarben aufleuchten zu lassen! Die Arena erstrahlte schon einmal in Regenbogenfarben, zum Christopher Street Day 2016. Es geht also. Laut Pressemitteilung der Allianz ist das dank des LED-Beleuchtungssystems möglich.

Ich gehöre selbst zur LGBTIQA+Community und die Tatsache, dass Ungarn zu der EU gehört bedeutet auch, dass die restlichen Bürger:innen der EU davon nicht unbetroffen bleiben.

Die UEFA und die Allianz reden viel über Diversity und Respekt. Ich fordere Taten:
#AllianzArena in Regenbogenfarben leuchten lassen – Ungarn ein Zeichen senden!

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Seit dem 22. Juni 2021 wird diese Kampagne auch von der Initiative Sportpride mitgetragen. Die SportPride findet 2021 am 26. Juni statt. Die digitale Demonstration für die Sichtbarkeit und zur Unterstützung von LGBTIAQ+-Menschen im Sport vereint Akteur*innen, Fans und Aktive, Vereine, Verbände und Medien und setzt ein wichtiges gemeinsames Zeichen gegen Ungleichheiten, Hass und Diskriminierung. Bisher haben u.a. bereits der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und der Deutsche Hockey Bund (DHB) ihre aktive Unterstützung zugesagt.

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Die Entscheidungsträger*innen

Rainer Koch
1. DFB Vizepräsident
Beantwortet
Auch ich bedauere es sehr, dass die Arena heute nicht in Regenbogenfarben erstrahlen darf. Der DFB setzt sich entschieden für Vielfalt und Diversität ein - symbolisiert durch unseren Kapitän Manuel Neuer mit dem Tragen der Regenbogen-Kapitänsbinde. Und das nicht erst seit heute. Die deutsche Sicht ist anders als die Perspektive der UEFA. Sie hat neben der klaren Haltung gegen jeden Form von Diskriminierung im Rahmen eines europaweiten Turniers auch zu berücksichtigen, dass ein politisches Statement gegen eine Parlamentsentscheidung eines Teilnehmerlandes abgegeben werden soll. Aus unserer nationalen deutschen Sicht ist unsere Haltung klar: die Entscheidung des ungarischen Parlaments entspricht in keiner Weise unseren Überzeugungen und unserer Haltung, sie ist aus unserer Sicht ein absolutes 'No-Go'. Die UEFA hat deutlich gemacht, dass ein politisches Statement am Spieltag für sie als Veranstalter der EURO nicht möglich ist. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt sehr klar machen, dass wir in Deutschland deutlich sichtbare Zeichen setzen wollen. Dazu ist morgen beim Spiel gegen Ungarn für alle Zuschauer die erste Gelegenheit. Und das können wir alle gemeinsam beeinflussen. Deswegen unterstützen wir auch den CSD Deutschland bei der Organisation der Verteilung von 10.000 Regenbogenfahnen am Stadion. Bild: Thomas Boecker/DFB
Dieter Reiter (SPD)
Oberbürgermeister der Stadt München
Beantwortet
Ich finde es beschämend, dass die UEFA es uns verbietet, hier in München ein Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und Solidarität mit der LGBTQI+-Community zu setzen. Ich bin auch sehr enttäuscht, dass der DFB, trotz der unglaublich deutlichen Positionierung hier in München, in Bayern und auch in der Bundesrepublik nichts erreicht hat oder erreichen wollte. Der Alternativvorschlag, die Allianz Arena an einem anderen Tag zu beleuchten, konterkariert doch jegliche Botschaft, die von einer Regenbogenbeleuchtung ausgehen soll. Wir werden als Stadt München morgen trotzdem ein deutliches Zeichen für unsere Solidarität und unseren Respekt für sexuelle Gleichberechtigung nach Ungarn und in die Welt senden: Wir werden nicht nur das Münchner Rathaus mit Regenbogenfahnen beflaggen - ich gehe davon aus, dass der Stadtrat das morgen mit breiter Mehrheit so beschließen wird - sondern auch das Windrad an der Arena bunt leuchten lassen und den Münchner Olympiaturm. Denn es geht uns um ein Signal für ein nicht verhandelbares Grundrecht aller Menschen: um Gleichberechtigung und Toleranz.
Aleksander Čeferin
Aleksander Čeferin
UEFA Präsident
Andreas Jung
Andreas Jung
FC Bayern Vorstand
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