Schicken Sie die PharmaziestudentInnen nicht in die Arbeitslosigkeit!

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Mit der Revision des Medizinalberufegesetzes (MedBG) werden neue Regelungen für die Apothekerinnen und Apotheker in der Schweiz eingeführt. Unter anderem besteht demnächst (ab 01.01.2018) eine Weiterbildungspflicht für die Ausübung "einer privatwirtschaftlichen Tätigkeit eines universitären Medizinalberufs in eigener fachlicher Verantwortung". Diese Regelung wurde getroffen um die Versorgungsqualität für die Bevölkerung zu verbessern (Botschaft zur Änderung des MedBG Ziff 1.2.2) und gilt auch für ApothekerInnen (Art. 36 Abs. 2 revMedBG).
Doch daraus ergeben sich für AbsolventInnen des Pharmaziestudiums ab dem Jahr 2018 ernsthafte Probleme! Sollte diese Regelung so ausgelegt werden, dass AbsolventInnen ohne Anwesenheit eines anderen Apothekers/der Apothekerin mit Weiterbildungstitel oder heute bestehender Berufsausübungsbewilligung (BAB), nicht mehr in der Apotheke arbeiten können, werden sie kaum noch Stellen finden, da sie für die Arbeitgeber somit nutzlos sind! Gleichzeitig ist es nur möglich den Weiterbildungstitel berufsbegleitend zu erlangen – womit sich eine unmögliche Situation ergibt.
Die Kantone entscheiden nun zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit darüber ob das Gesetz so ausgelegt werden soll oder nicht und wir, die UnterzeichnerInnen, fordern von den Verantwortlichen, dass eine Lösung gefunden wird, welche den AbsolventInnen erlaubt eine Stellvertretung einer verantwortlichen Fachperson stunden- oder tageweise auszuüben um uns eine Stelle in unserem Beruf zu ermöglichen!



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