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Hansa Ufer 5: Große Demo in Berlin - Bilder ansehen! So geht es weiter...

Christa Kaes & Mietergemeinschaft Hansa-Ufer 5

Aug 29, 2014 — Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

in die Angelegenheit der SeniorInnen aus dem ehemaligen Seniorenwohnhaus am Hansa-Ufer 5 in Berlin-Moabit kommt Bewegung! Bei den kommenden Verhandlungen mit dem Investor geht es um das Wesentliche: den Erhalt der Gemeinschaft der SeniorInnen im Haus.

Um dafür stark zu sein, brauchen wir mehr denn je Ihre Unterstützung!

Am Dienstag haben alle Senioren mit einem großen Medienaufgebot vor dem Abgeordnetenhaus und vor der Berlin-Niederlassung von Akelius demonstriert!

Hier die Bilder ansehen und liken: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.805281646170619.1073741839.530905320274921&type=1

Akelius hat ein Angebot unterbreitet, das ein erster kleiner Schritt in die von uns gewünschte Richtung bedeutet. Die Mieterhöhungen nach der Modernisierung würden reduziert und die Bauarbeiten könnten um 3-5 Jahre verschoben werden. Das ist für uns alle ein großer Teilerfolg, aber noch keine akzeptable Gesamtlösung.

Denn was wäre dann nach dieser Frist? Dann stünde unser gutes Miteinander erneut vor dem Aus. Dann hätten die SeniorInnen, die dann noch im Haus leben, mit denselben Einschränkungen zu kämpfen, gegen die sie jetzt zu Felde ziehen: Verlust der sozialen Gemeinschaft durch die Verlegung des Gemeinschaftsraumes in den jetzigen Waschraum (der, entgegen den Behauptungen des Investors, deutlich zu klein und NICHT behindertengerecht ist) – und erneut die 2-jährige Bauphase mit allen Belastungen und Einschränkungen vor sich.

Sinnvolle Instandsetzungsarbeiten am Haus würden alle Mieter – auch die SeniorInnen- begrüßen. Es gäbe eine Menge, was hier gemacht werden könnte, um die Energie-Effizienz des Hauses deutlich zu heben würden: z.B. Einbau eines neuen Heizkessels / Brenners und neue Heizkörper (statt nur neue Ventile an die alten Heizkörper zu schrauben, wie Akelius das vorhat). Alle Geräte und Bauteile sind nämlich noch aus der Bauzeit des Hauses in den Siebzigern. Auch gegen neue Fenster vorne UND zur Küchenseite würde niemand einen Einwand erheben, denn auch die sind so alt wie das Haus; die Holzrahmen sind in fast überall verzogen und undicht. Die Fassade brauchte eine Reinigung und einen neuen Anstrich - und an einigen wenigen Stellen eine kleine Reparatur.

Jedoch sind solche Bauarbeiten – so sinnvoll sie für die Energie-Effizienz und für den Erhalt des Gebäudes sind, für den Investor wenig attraktiv. Die entstehenden Kosten kann er nicht oder nur zum geringen Teil auf die Mieter umlegen.

Verhandlungen mit Akelius: Wir würden sehr gerne mit Akelius über die weiteren Schritte sprechen. Darum haben wir nun mehrere Gesprächstermine angeboten und hoffen und wünschen uns, dass wir bald mit dem Investor ins Gespräch kommen können. Ralf Spann, der Prokurist von Akelius Berlin, hat selbst davon gesprochen, dass die Lösungsfindung für die Situation am Hansa-Ufer ´ein gemeinsamer Prozess´ sein sollte. Daran würden wir gerne anschließen.

Um gut mit Akelius verhandeln zu können, benötigen wir mehr denn je die Unterstützung der Öffentlichkeit! Auch wenn das Thema der hohen Mieten (vorläufig) vom Tisch zu sein scheint: durch die Pläne von Akelius ist die Gemeinschaft der SeniorInnen nach wie vor bedroht. Die SeniorInnen wollen aber ihre Gemeinschaft und ihren sozialen Zusammenhalt nicht verlieren, denn das ist ein wichtiges Stück ihrer Lebensqualität.

Das soziale Miteinander der SeniorInnen soll erhalten bleiben! Dafür setzen wir uns ein und dafür benötigen die Alten im Haus am Hansa-Ufer 5 weiterhin Ihre Unterstützung.

Vielen Dank! Ihre Christa Kaes und alle SeniorInnen


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