Mise à jour sur la pétitionAKELIUS GmbH: Vertreiben Sie uns SeniorInnen nicht aus unserem Zuhause im Hansa-Ufer 5Unser Protest zeigt Wirkung: Akelius hat geantwortet!
Christa Kaes & Mietergemeinschaft Hansa-Ufer 5
11 août 2014
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, am späten Donnerstagabend (7. August) gab es wegen des riesigen öffentlichen Drucks eine Reaktion von Akelius: den MieterInnen am Hansa-Ufer 5 wurde in einem Schreiben mitgeteilt, dass das Unternehmen bereit sei, die Härtefall-Regelung großzügig auszulegen, so dass sie nur mit einer geringen Mieterhöhung zu rechnen hätten. Natürlich kennen wir genügend Berichte über Akelius und den Umgang des Unternehmens mit MieterInnen, um ein solches Angebot mit der gebotenen Skepsis zu prüfen. Darum haben wir uns am Freitag und Samstag bei den Beratern des Mietervereins und der Mietergemeinschaft erkundigt, wie wir dieses Schreiben einordnen können und haben erfahren, wo der Haken liegt: dieses Schreiben ist rechtlich ein völlig unverbindliches Angebot und hat nur dann Gültigkeit, wenn daraus ein Vertrag entsteht. Wenn es zu einem Vertrag über die neuen Mieten kommt, dann haben wir viel erreicht. Wir haben gemeinsam dafür gesorgt, dass kein Mietwucher droht. Allerdings geht es uns MieterInnen nicht nur um die hohen Mieten. Wir wollen mit Akelius in einen konstruktiven Dialog treten, in welcher Form die massiven Bauarbeiten statt finden. Wir möchten bei der Planung einbezogen werden und z.B. sicher stellen, dass unser Gemeinschaftsraum erhalten bleibt. Wir SeniorInnen können den Belastungen, die die derzeit geplanten Bauarbeiten mit sich bringen, am wenigsten entgehen - wir verbringen tagsüber sehr viel mehr Zeit in unseren Wohnungen als z.B. Berufstätige und sind auf funktionierende Bäder und Küchen angewiesen. Wir haben Angst, dass viele von uns den Belastungen der vorauss. 2-jährigen Bauphase nicht werden standhalten können. Wir freuen uns darüber, dass Akelius uns zuhört, aber erst jetzt startet für uns ein Dialog auf Augenhöhe. Diese vier Schritte planen wir als nächstes: 1. Wir werden einen Verein der MieterInnen Hansa-Ufer 5 gründen. 2. Wir planen zeitnah einen Dialogtag mit Akelius. 3. Wir wollen einen Modernisierungsvertrag zwischen den MieterInnen und Akelius aufsetzen, der sozialverträglich ist. 4. Wir fordern die verantwortlichen Politiker, Bau- und Stadtentwicklungssenator Michael Müller und Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, auf, diesen Dialog zu begleiten, denn natürlich hat uns die Politik überhaupt erst in diese Situation gebracht. Durch die unverantwortliche Privatisierung von sozialem Wohnungsbau werden wir MieterInnen (in ganz Deutschland) sozial unter Druck gesetzt. Beim Einzug in das SeniorInnenhaus am Hansa-Ufer war uns vertraglich (!) zugesichert, dass wir in diesem Haus einen ruhigen Lebensabend verbringen können. Es wurden sogar ganz explizit RentnerInnen aus anderen Stadtteilen angesprochen und eingeladen, am Hansa-Ufer 5 einzuziehen, mit dem Versprechen, hier seien wir sicher vor Mieterhöhung und Verlust unserer Wohnung im Alter! Und dafür setzen wir uns jetzt ein. Lieben Dank für all Eure Unterstützung - wir wären ohne Euch nie so weit gekommen! Eure MieterInnen
Copier le lien
Facebook
WhatsApp
X
E-mail