Adolf-Kolping-Haus zur Musikschule umbauen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Birgit Jansen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Leerstände und wenig Leben in der Lohner Innenstadt. Um dies zu beheben, soll die Innenstadt verändert werden.

Die Ratsmehrheit und die Verwaltung:

Wollen eine neue Musikschule in der Marktstraße bauen und einen Eventplatz neben dem Rixheimer Platz schaffen.

Für den Musikschulbau sollen die Häuser Marktstraße 3 (ehem. Frisör) und 5 bis 7 (ehem. Rießelmann) abgerissen und die Musikschule soll weiter in Richtung Kirche gebaut werden, mit der Folge, dass der Kirchplatz enger wird und die dortigen drei Linden gefällt werden müssen.

Für den Eventplatz sollen das Kolpinghaus mit Bücherei vollständig abgerissen werden.

Als Mitglied des Stadtrates werbe ich für eine besseren Lösung:

Kolpinghaus und Bücherei werden zeitgemäß renoviert aber die Grundsubstanz bleibt erhalten und wird zur Musikschule umgebaut.

Der Rixheimer Platz wird, von einem Autoparkplatz zu mehr Aufenthaltsfunktion verändert. Es bedarf einer barrierefreien Pflasterung und die Wuchsbedingungen der dortigen Bäume müssen verbessert werden. Die Musikschule erhält zudem einen Außenbereich. Aber auch Publicviewing-Veranstaltungen sollten auf dem Rixheimer Platz, wie bisher, weiter möglich sein.

Nicht die augenblickliche Planung, sondern diese Vorschläge scheinen in der Bevölkerung mehrheitlich gewollt zu sein: 

Das stadtbildprägende Kolpinghaus wird erhalten und die Erreichbarkeit der Musikschule an dem dortigen Standort wäre sehr gut, mit genügend Platz zum Kommen und Gehen, auch wenn einmal ein größeres Instrument dabei ist. Die Schülerinnen und Schüler brauchten dort nicht schalldicht isoliert zu werden, es darf durchaus etwas nach außen dringen. Das Haus bliebe zudem in der Tradition der Musikproben der Chorgemeinschaft St. Gertrud.

Die Häuser der Marktstraße 3 und 5 bis 7 werden nicht abgerissen. Haus 3 (ehem Frisör) ist besonders erhaltenswert. Wohnraum in der Innenstadt ist gefragt und belebt diese ebenfalls. Die Marktstraße wird nicht verbreitert und die jetzige Baulinie wird nicht verändert, damit der Kirchplatz nicht eingeengt wird.

Die Visualisierung der dort geplanten Musikschule zeigt die Folgen der Einengung für die denkmalgeschützte St. Gertrud-Kirche.

 

 

 

 

 

Die Linden können nach meinem Erkenntnissen durch Baumerhaltungsmaßnahmen noch sehr viele Jahrzehnte leben.

 

 

 

 

 

Meine Bedenken gegen den Eventplatz an der Vogtstraße:

Dieser Ort als Eventplatz mit Wasserläufen, Verweil- und Spielcharakter an der verkehrsreichen Vogtstraße, neben dem Parkdeck, hat kein passendes Umfeld. Die eher wenigen wetterabhängig einladenden Tage Norddeutschlands erfordern Aufenthaltsräume im Freien, die auch den Klimawandel im Blick haben. Der Kirchplatz mit seinen altern Linden hätte da mehr zu bieten. Auch der Bezug zur Innenstadt ist an der Vogtstraße kaum mehr gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

avatar of the starter
Lutz Neubauer, Dr. med.Petitionsstarter*inGründungsmitglied der Grünen. 40 Jahre Naturschutzorganisationen und, mit Unterbrechungen Kommunalpolitik in Wähler*innengemeinschaften. Natur- und Klimaschutz, Friedensbewegung, soziale Gerechtigkeit. Bezug zu weiteren Themen – Gegenteil von Lobbyismus.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Birgit Jansen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Leerstände und wenig Leben in der Lohner Innenstadt. Um dies zu beheben, soll die Innenstadt verändert werden.

Die Ratsmehrheit und die Verwaltung:

Wollen eine neue Musikschule in der Marktstraße bauen und einen Eventplatz neben dem Rixheimer Platz schaffen.

Für den Musikschulbau sollen die Häuser Marktstraße 3 (ehem. Frisör) und 5 bis 7 (ehem. Rießelmann) abgerissen und die Musikschule soll weiter in Richtung Kirche gebaut werden, mit der Folge, dass der Kirchplatz enger wird und die dortigen drei Linden gefällt werden müssen.

Für den Eventplatz sollen das Kolpinghaus mit Bücherei vollständig abgerissen werden.

Als Mitglied des Stadtrates werbe ich für eine besseren Lösung:

Kolpinghaus und Bücherei werden zeitgemäß renoviert aber die Grundsubstanz bleibt erhalten und wird zur Musikschule umgebaut.

Der Rixheimer Platz wird, von einem Autoparkplatz zu mehr Aufenthaltsfunktion verändert. Es bedarf einer barrierefreien Pflasterung und die Wuchsbedingungen der dortigen Bäume müssen verbessert werden. Die Musikschule erhält zudem einen Außenbereich. Aber auch Publicviewing-Veranstaltungen sollten auf dem Rixheimer Platz, wie bisher, weiter möglich sein.

Nicht die augenblickliche Planung, sondern diese Vorschläge scheinen in der Bevölkerung mehrheitlich gewollt zu sein: 

Das stadtbildprägende Kolpinghaus wird erhalten und die Erreichbarkeit der Musikschule an dem dortigen Standort wäre sehr gut, mit genügend Platz zum Kommen und Gehen, auch wenn einmal ein größeres Instrument dabei ist. Die Schülerinnen und Schüler brauchten dort nicht schalldicht isoliert zu werden, es darf durchaus etwas nach außen dringen. Das Haus bliebe zudem in der Tradition der Musikproben der Chorgemeinschaft St. Gertrud.

Die Häuser der Marktstraße 3 und 5 bis 7 werden nicht abgerissen. Haus 3 (ehem Frisör) ist besonders erhaltenswert. Wohnraum in der Innenstadt ist gefragt und belebt diese ebenfalls. Die Marktstraße wird nicht verbreitert und die jetzige Baulinie wird nicht verändert, damit der Kirchplatz nicht eingeengt wird.

Die Visualisierung der dort geplanten Musikschule zeigt die Folgen der Einengung für die denkmalgeschützte St. Gertrud-Kirche.

 

 

 

 

 

Die Linden können nach meinem Erkenntnissen durch Baumerhaltungsmaßnahmen noch sehr viele Jahrzehnte leben.

 

 

 

 

 

Meine Bedenken gegen den Eventplatz an der Vogtstraße:

Dieser Ort als Eventplatz mit Wasserläufen, Verweil- und Spielcharakter an der verkehrsreichen Vogtstraße, neben dem Parkdeck, hat kein passendes Umfeld. Die eher wenigen wetterabhängig einladenden Tage Norddeutschlands erfordern Aufenthaltsräume im Freien, die auch den Klimawandel im Blick haben. Der Kirchplatz mit seinen altern Linden hätte da mehr zu bieten. Auch der Bezug zur Innenstadt ist an der Vogtstraße kaum mehr gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lutz Neubauer, Dr. med.Petitionsstarter*inGründungsmitglied der Grünen. 40 Jahre Naturschutzorganisationen und, mit Unterbrechungen Kommunalpolitik in Wähler*innengemeinschaften. Natur- und Klimaschutz, Friedensbewegung, soziale Gerechtigkeit. Bezug zu weiteren Themen – Gegenteil von Lobbyismus.

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Petition am 26. Mai 2025 erstellt