Ablehnung des geplanten Verkehrskonzeptes rund um den Boxhagener Platz


Ablehnung des geplanten Verkehrskonzeptes rund um den Boxhagener Platz
Das Problem
Auf Grund einer fehlenden repräsentativen Umfrage der Einwohner*innen vom Ostkreuz-Kiez, wissen viele Bewohner*innen noch nichts von den geplanten Veränderungen.
Wir fordern daher:
1. Eine neue, umfassende schriftliche Umfrage aller Anwohner*innen des Ostkreuz-Kiezes.
2. Sicherstellung der zügigen und durchgängigen Durchfahrt für Notärzte, Polizei und Feuerwehr.
3. Neue Verkehrsplanungen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Anwohner*innen mit PKW sowie älteren und schwächeren Anwohner*innen.
4. Eine Befragung der Gewerbetreibenden und die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzepts.
5. Abwägung der Sinnhaftigkeit einer Investition mit derart hohen Steuergeld Kosten im Verhältnis zu welchem effektiven Nutzen
Als langjährige Anwohner des Südkiezes und genauer des Einzugsgebietes des Boxhagener Platzes möchten wir auf eine dringend erforderliche Neubetrachtung der geplanten Umgestaltungsmaßnahmen der umliegenden Straßen hinweisen.
Ende November 2023 erfuhren wir zufällig von einer Unterschriftensammlung von nur 1000 Unterschriften, die als Grundlage für die geplanten Veränderungen diente. Eine Randnotiz bei Google News teilte mit, dass die Beteiligung an der Umgestaltung in wenigen Tagen auslaufen würde.
Im Mai 2024 wurden Aushänge an den Hauseingängen angebracht, die eine Anhörung ankündigten, jedoch an einem Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Uhr. Dies ist eine Zeit, zu der die meisten arbeitenden Nachbarn noch auf der Arbeit sind oder Gewerbetreibende ihrem Geschäftsbetrieb nachgehen. Eine aktive Teilnahme war daher für einen Großteil nicht möglich.
Am 13. Juni 2024 wurden die Maßnahmen beschlossen und die Umsetzung soll im Herbst beginnen, alles basierend auf einer Unterschriftensammlung von lediglich 1000 Personen. Dies entspricht weniger als 4,7% der Bewohner laut Stand von Ende 2018 mit 21.280 Einwohner in unserem Kiez. Es hätte eine umfassende Anwohner-Umfrage stattfinden müssen, insbesondere da die meisten Einwohner*innen, die um den Boxhagener Platz wohnen, mit dieser Form der Umgestaltung absolut nicht einverstanden sind.
„Diese Maßnahmen dienen nicht etwa den aktuellen Anwohnern oder sind in einem „Grünen Sinne“ zu verstehen. Hiermit wird ganz klar ein Gentrifizierungsprozess in Gang gesetzt der ein weiteres schnelles ansteigen der Mieten zur Folge hat und das Leben hier für viele unbezahlbar machen wird.
Die hierfür aufzuwendenden Mittel sollten viel eher in die Erschaffung von Wohnraum, Sanierung von Schulen und Kindergarten investiert werden.“
Fußgängerzonen wie zum Beispiel an der Krossener und Gabriel-Max-Straße werden die Gegend nicht beruhigen. Die hauptsächlichen Lärmauslöser sind nicht die Autos. Das nächtliche Belagern des Boxhagener Platzes mit lauten Gesprächen, Gegröle und selbsternannten Musiker*innen und Sänger*innen wird sich dadurch nicht reduzieren, die Gehwege sind bereits jetzt jeden Morgen vermüllt und mit diversen Exkrementen versehen. Eine Fußgängerzone wird daran nichts ändern. Der Wegfall von Parkplätzen wird zusätzliches umhergefahre verursachen und den langjährigen Anwohnern weitere Wohnqualität rauben.
Ältere Mitbürger*innen, die teilweise körperlich eingeschränkt sind, aber keinen GdB erhalten, sind oft auf ihr Auto oder Fahrdienste angewiesen, um Besorgungen nach zu Hause transportieren oder Arztbesuche zu realisieren. Durch die neuen Verkehrsmaßnahmen werden diese Anwohner*innen in ihrer Mobilität eingeschränkt und diskriminiert. Argumente, dass man doch mit dem Fahrrad fahren oder sich Einkäufe liefern lassen könnte, berücksichtigen nicht die körperlichen und finanziellen Möglichkeiten aller Einwohner*innen.
Gesperrte Straßen mittels Poller stellen eine extreme Herausforderung für Einsatzkräfte wie Notarzt, Feuerwehr und Polizei dar. Notwendige schnelle Hilfeleistungen werden hierdurch unnötig zum Schaden aller verzögert.
Die geplanten Begrenzungen durch die bereits genannten Poller und Fußgängerzonen würden viele Anwohner*innen zwingen, den Kiez zu verlassen, obwohl die Wohnungslage in Berlin verheerend ist. Die aktuellen Planungen sind weder ausgereift noch sinnvoll und hätten durch einvernehmliche Vorschläge verbessert werden können.
Wir fordern eine neue schriftliche Umfrage ALLER Anwohner*innen im Ostkreuz-Kiez bezüglich der geplanten Verkehrsmaßnahmen und einen sofortigen Stopp der geplanten Verkehrseinschränkungen!
Außerdem fordern wir eine Befragung der Gewerbetreibenden sowie ein neues Tourismuskonzept, das Anwohner*innen ein ruhigeres sowie sauberes Wohnen ermöglicht. Die Lärmbelastung durch Lokalitätsgäste besteht jeden Tag und jede Nacht, und weder die Polizei noch das Ordnungsamt fühlen sich zuständig die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kontrollieren und durch zu setzen.
Auf Grund einer fehlenden repräsentativen Umfrage der Einwohner*innen vom Ostkreuz-Kiez, wissen viele Bewohner*innen noch nichts von den geplanten Veränderungen.
4.170
Das Problem
Auf Grund einer fehlenden repräsentativen Umfrage der Einwohner*innen vom Ostkreuz-Kiez, wissen viele Bewohner*innen noch nichts von den geplanten Veränderungen.
Wir fordern daher:
1. Eine neue, umfassende schriftliche Umfrage aller Anwohner*innen des Ostkreuz-Kiezes.
2. Sicherstellung der zügigen und durchgängigen Durchfahrt für Notärzte, Polizei und Feuerwehr.
3. Neue Verkehrsplanungen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Anwohner*innen mit PKW sowie älteren und schwächeren Anwohner*innen.
4. Eine Befragung der Gewerbetreibenden und die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzepts.
5. Abwägung der Sinnhaftigkeit einer Investition mit derart hohen Steuergeld Kosten im Verhältnis zu welchem effektiven Nutzen
Als langjährige Anwohner des Südkiezes und genauer des Einzugsgebietes des Boxhagener Platzes möchten wir auf eine dringend erforderliche Neubetrachtung der geplanten Umgestaltungsmaßnahmen der umliegenden Straßen hinweisen.
Ende November 2023 erfuhren wir zufällig von einer Unterschriftensammlung von nur 1000 Unterschriften, die als Grundlage für die geplanten Veränderungen diente. Eine Randnotiz bei Google News teilte mit, dass die Beteiligung an der Umgestaltung in wenigen Tagen auslaufen würde.
Im Mai 2024 wurden Aushänge an den Hauseingängen angebracht, die eine Anhörung ankündigten, jedoch an einem Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Uhr. Dies ist eine Zeit, zu der die meisten arbeitenden Nachbarn noch auf der Arbeit sind oder Gewerbetreibende ihrem Geschäftsbetrieb nachgehen. Eine aktive Teilnahme war daher für einen Großteil nicht möglich.
Am 13. Juni 2024 wurden die Maßnahmen beschlossen und die Umsetzung soll im Herbst beginnen, alles basierend auf einer Unterschriftensammlung von lediglich 1000 Personen. Dies entspricht weniger als 4,7% der Bewohner laut Stand von Ende 2018 mit 21.280 Einwohner in unserem Kiez. Es hätte eine umfassende Anwohner-Umfrage stattfinden müssen, insbesondere da die meisten Einwohner*innen, die um den Boxhagener Platz wohnen, mit dieser Form der Umgestaltung absolut nicht einverstanden sind.
„Diese Maßnahmen dienen nicht etwa den aktuellen Anwohnern oder sind in einem „Grünen Sinne“ zu verstehen. Hiermit wird ganz klar ein Gentrifizierungsprozess in Gang gesetzt der ein weiteres schnelles ansteigen der Mieten zur Folge hat und das Leben hier für viele unbezahlbar machen wird.
Die hierfür aufzuwendenden Mittel sollten viel eher in die Erschaffung von Wohnraum, Sanierung von Schulen und Kindergarten investiert werden.“
Fußgängerzonen wie zum Beispiel an der Krossener und Gabriel-Max-Straße werden die Gegend nicht beruhigen. Die hauptsächlichen Lärmauslöser sind nicht die Autos. Das nächtliche Belagern des Boxhagener Platzes mit lauten Gesprächen, Gegröle und selbsternannten Musiker*innen und Sänger*innen wird sich dadurch nicht reduzieren, die Gehwege sind bereits jetzt jeden Morgen vermüllt und mit diversen Exkrementen versehen. Eine Fußgängerzone wird daran nichts ändern. Der Wegfall von Parkplätzen wird zusätzliches umhergefahre verursachen und den langjährigen Anwohnern weitere Wohnqualität rauben.
Ältere Mitbürger*innen, die teilweise körperlich eingeschränkt sind, aber keinen GdB erhalten, sind oft auf ihr Auto oder Fahrdienste angewiesen, um Besorgungen nach zu Hause transportieren oder Arztbesuche zu realisieren. Durch die neuen Verkehrsmaßnahmen werden diese Anwohner*innen in ihrer Mobilität eingeschränkt und diskriminiert. Argumente, dass man doch mit dem Fahrrad fahren oder sich Einkäufe liefern lassen könnte, berücksichtigen nicht die körperlichen und finanziellen Möglichkeiten aller Einwohner*innen.
Gesperrte Straßen mittels Poller stellen eine extreme Herausforderung für Einsatzkräfte wie Notarzt, Feuerwehr und Polizei dar. Notwendige schnelle Hilfeleistungen werden hierdurch unnötig zum Schaden aller verzögert.
Die geplanten Begrenzungen durch die bereits genannten Poller und Fußgängerzonen würden viele Anwohner*innen zwingen, den Kiez zu verlassen, obwohl die Wohnungslage in Berlin verheerend ist. Die aktuellen Planungen sind weder ausgereift noch sinnvoll und hätten durch einvernehmliche Vorschläge verbessert werden können.
Wir fordern eine neue schriftliche Umfrage ALLER Anwohner*innen im Ostkreuz-Kiez bezüglich der geplanten Verkehrsmaßnahmen und einen sofortigen Stopp der geplanten Verkehrseinschränkungen!
Außerdem fordern wir eine Befragung der Gewerbetreibenden sowie ein neues Tourismuskonzept, das Anwohner*innen ein ruhigeres sowie sauberes Wohnen ermöglicht. Die Lärmbelastung durch Lokalitätsgäste besteht jeden Tag und jede Nacht, und weder die Polizei noch das Ordnungsamt fühlen sich zuständig die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kontrollieren und durch zu setzen.
Auf Grund einer fehlenden repräsentativen Umfrage der Einwohner*innen vom Ostkreuz-Kiez, wissen viele Bewohner*innen noch nichts von den geplanten Veränderungen.
4.170
Kommentare von Unterstützer*innen
Diese Petition teilen
Petition am 27. August 2024 erstellt