Petition updateMinister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!Hoffnung für die Seehunde? Habeck greift erneut nach Parteivorsitz!
Bettina JungWenzendorf, Germany
Dec 10, 2017
BACK TO THE ROOTS – wenn schon nicht in Schleswig-Holstein, dann eben in Berlin - Hoffnung für die Seehunde in Schleswig-Holstein?! Robert Habeck greift nach Grünen-Parteivorsitz Nein, es ist keine Meldung vom Postillion. Robert Habeck, derzeit Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein möchte Parteivorsitzender der Grünen werden und sich bei der Bundesdelegiertenkonferenz im Januar um das Amt bewerben. „Back to the roots“ und so. Näher am Volk sein, ein offenes Ohr für dessen Anliegen haben. In unserem Fall hatte das nicht so ganz geklappt. Bereits Tausende Tierfreunde aus Schleswig-Holstein, Deutschland und darüber hinaus, unterzeichneten bereits im November letzten Jahres unsere Petition für eine tierschutzgerechte Überarbeitung der Seehundrichtlinie in Schleswig-Holstein change.org/seehunde. In dem Bundesland, in dem Robert Habeck Umweltminister ist, werden Seehundjäger damit beauftragt, über den Tod und das Leben von an den Strand angespülten Tieren zu entscheiden. Und das, ohne die Inaugenscheinnahme eines Tierarztes. Und noch heftiger: Sein Ministerium verklagt sogar Tierärzt*innen, die in Not geratene Heuler länger als die erlaubten 24 Std erstversorgen. Weil wir von diesen Missständen schockiert waren, riefen wir die Petition ins Leben und adressierten sie an den zuständigen Umweltminister in Schleswig-Holstein, Herrn Robert Habeck. Wochenlang versuchten wir Kontakt zu ihm aufzunehmen. Schrieben Mails und Briefe in der Hoffnung auf ein „offenes Ohr“. Doch statt uns zu antworten und sich mit dem Problem zu beschäftigen drehte Herr Habeck lieber lässige Videos für seine „Follower und Fans“ in der Hoffnung, die Urwahl zu gewinnen und damals schon an den Parteivorsitz zu kommen, und machte wiederholt klar, Probleme und Sorgen in der Bevölkerung müsse man ernst nehmen. Erst eine Welle an Mails von Unterstützer*innen der Petiotion brachten ihn dazu diese entgegen zu nehmen. Bei einem kurzen Treffen kam Herr Habeck dann sichtlich lustlos in den Raum, warf uns kurz an den Kopf, dass er nicht wisse um was es uns eigentlich ginge und verschwand wieder – mit all seinen Beratern. Denn klar: Wer Politik ändern will, wer Politik wieder ehrlich und authentisch machen möchte der braucht eines ganz besonders: Berater. Bis heute ließ uns der aufstrebende „coole Junge aus dem Norden“ abblitzen und schlug damit den Anliegen von mittlerweile über 80.000 Tierfreund*nnenen deutschlandweit die Tür vor der Nase zu. Dafür hagelte es nicht nur Kritik von außerhalb, sondern auch von Mitgliedern der Grünen selbst. Statt sich mit unseren ganz konkreten Lösungsvorschlägen auseinanderzusetzen, lud Robert Habeck vor ein paar Monaten zu einer Pressekonferenz mit Seehundjägern, um Ihnen den Rücken zu stärken, da unsere Petition doch einige Wellen schlug. Wir werden selbstverständlich nicht eingeladen, auch, wenn unsere Petition der eigens geladenen Medienvertreter*innen zum Anlass genommen wird. Wir erfahren davon - von einem interessierten Journalisten, der unsere Seite auch interessant findet - und schlagen in Tönning zur Konferenz auf. Habeck sieht uns aus der Glasfront des "Multimar" und informiert seine "Angestellten", die Seehundjäger, die umgehend aus den Hintertüren fliehen. An der Pressekonferenz dürfen wir dann doch teilnehmen, erfahren aber von dem Umweltminister, der eigentlich ja Schriftsteller ist, in seiner beeindruckenden Eloquenz, dass es völlig egal sei, dass die einige von ihm legitimierte Seehundstation Friedrichskoog von den eigentlichen Fundstellen der Seehunde bis zu 6 Stunden entfernt sei. Außerdem scheint die einzige Auffangstation ein "Raumwunder", das seinesgleichen sucht, denn sie sei noch niemals an ihre Kapazitäts-Grenzen gelangt.... Auf von uns seine Darstellungen korrigierenden Einwürfe saght er, er führe keine Diskussion mit ETHIA, dies sei eine Pressekonferenz. Habecks Eloquenz bei unserem letzten Zusammentreffen bei einer Wahlveranstaltung in Bremen wurde dann doch "bodenständiger", als er seine gebetsmühlenartig wiederholten Lobpreisungen der Seehundjäger losgeworden war und an mich adressiert endete: "Sie gehen mir auf den Keks". Dieser Abend war auch aus anderen Gründen denkwürdig. Als unsere Petitionsinitiatorin Robert Habeck erneut mündlich - er ist der Weltbeste Mailignorant � - mit der uns unterstützenden Kritik des Leiters des Institutes für Tierschutz der TiHo Hannover konfrontierte. Da phantasierte Habeck sich ein Telefonat zusammen, das es nie gegeben hatte, wie uns Prof. Dr. Hackbarth bestätigte... Diskutieren können wir mit ihm nicht - zu keinem Zeitpunkt. Gespräche mit uns hätten bereits stattgefunden. Wann, dass weiß er in seinem Tiefsten Ich wohl selbst nicht, doch vielleicht sind damit die wenigen, völlig unmotivierten Minuten während der Petitionsübergabe gemeint. Nun möchte Herr Habeck also Parteivorsitzender seiner Partei werden. Einen Vorteil könnte die Sache haben: Packt Habeck bald seine Koffer und zieht nach Berlin, wird ein Nachfolger sein Amt in Schleswig-Holstein übernehmen. Wie dieser im Falle aller Falle mit unseren Anliegen umgehen würde bleibt abzuwarten. Für uns und die Seehunde in Schleswig-Holstein wächst die Hoffnung, es endlich mit einem ehrlich tierschutzinteressierten Umweltminister als Gesprächspartner zu tun zu bekommen - schlechter kann es NICHT werden. Wir wünschen uns einen schnellen Wechsel nach Berlin - am Liebesten vor Mai, denn da könnten schon die allerersten Seehundheuler an Schleswig-Holsteins Küsten auf das Wohl und Wehe der bisher allmächtigen Seehundjäger angewiesen sein, die ersten Kugeln aus den Pistolen ihre unschuldigen Opfer fordern und den Sand auf den Inseln nicht "GRÜN" sondern blutrot färben. #seehunde #RobertHabeck #seehundjäger #grüne #tierschutz
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