Decision Maker

Jens Spahn

  • Bundesminister für Gesundheit

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Petitioning Jens Spahn

Corona-Krise: Gemeinsamer Aufruf von Pflegefachkräften an Jens Spahn!

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn!Sehr geehrte Verantwortliche in den Ländern und Kommunen!Wir Pflegefachkräfte müssen mit Ihnen über die Corona-Krise reden!Es ist dieser Tage schon ein Trauerspiel. Noch letzte Woche wurden diejenigen, die eine Verschiebung von planbaren Operationen und eine Freiräumung von Klinikkapazitäten forderten, als Panikmacher gebrandmarkt. „Deutschland sei nicht Italien!“ oder „macht keine Panik!“ waren Nachrichten, die wir aus dem politischen Berlin erhielten.Inzwischen scheinen Sie, Herr Spahn, verstanden zu haben, dass Deutschland ganz schnell Italien sein kann und es absehbar auch sein wird.In Italien fehlten Intensivkapazitäten und Pflegekräfte, bei uns fehlt nur Letzteres. Einen Unterschied macht das jedoch nicht, denn selbst bei vorhandenen Kapazitäten an Betten und Technik, wer pflegt denn die Patienten auf den Intensivstationen, wer bedient die Maschinen?Es freut uns, dass Sie unsere Texte offensichtlich zur Kenntnis nehmen und sich zumindest partiell daran orientieren, denn die großen Player in der Pflege reagieren wie immer sehr zeitverzögert. Das ist bei einer Pandemie natürlich sehr gefährlich, denn Zeit ist hier Leben!Sie haben nun endlich verstanden, dass Pflegekräfte so rar sind, dass Sie begonnen haben, die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Kliniken anzuweisen, jetzt Rentner und Studenten ins Geschehen einzubeziehen und „anzulernen“.Wir freuen uns jetzt schon auf die Hochrisikogruppe an der Beatmungsmaschine hoch infektiöser Patienten. Eine unglaublich aussichtsreiche, durchdachte Maßnahme!Es sind zunächst einmal nicht Sie, der diese katastrophale Situation alleine zu verantworten hat, sondern ebenso Ihre Vorgänger. Aber wir Pflegekräfte (wertvolles Gut) hätten schon ein bisschen mehr Substanz in den letzten Jahren erwarten dürfen, als warme Worte, Merci-Schokolade, und Partys für die Funktionäre.Nein, Sie können sich nicht auf Tarifpartner, Kostenträger und uns Pflegekräfte herausreden, denn eines wird klarer denn je: Sie haben den Auftrag, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.Wir werden die Situation natürlich jetzt nicht retten, indem wir mit Ihren bekannten Werkzeugen (warme Worte, Merci-Schokolade…) weiterarbeiten, sondern nur dann wenn Sie jetzt ganz klare Versprechungen an die Pflege geben und diese auch umsetzen. Denn: Pflege(-fach)kräfte sind ein wertvolles Gut, dass es nun zu schützen und zu schätzen gilt! Schade, dass diese Wahrheit noch nicht bei allen durchgedrungen ist, ist (man hatte sich wohl an die devote Haltung der Pflege gewöhnt).Nur in diesem Kontext ist eine offensichtlich mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg abgestimmte Mitteilung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e.V. zu verstehen, die gestern Abend an die Pflegeeinrichtungen in diesem Land ging: „Man bemühe sich Schutzmaterial zu besorgen, aber die Verteilung müsste organisiert werden und man wisse auch nicht, wann es überhaupt vorhanden ist, und falls keines mehr organisierbar ist, sollen wir einfach ohne Schutz weiterarbeiten“. Sie werden jetzt vielleicht verwundert sein, aber genau so geht es nicht!Diese Pandemie rollt seit Wochen absehbar auf uns zu! Zudem ist es nicht die erste, sich global ausbreitende Viruserkrankung. Da hätten wir schon ein bisschen mehr Vorbereitung in den Ministerien und Behörden erwartet.Kurz vor oben zitierter Mitteilung, kam noch ein Rundbrief des gleichen Ministeriums aus Baden-Württemberg über die Heimaufsichten, man hätte keine rechtliche Grundlagen für generelle Besuchsverbote in Pflegeeinrichtungen und verweise auf die unteren Behörden. Es drohen rechtliche Konsequenzen. In anderen Bundesländern wird es ganz einfach gemacht. Gelten dort etwa andere rechtlichen Grundlagen?Warum glauben Sie in den verantwortlichen Positionen eigentlich, dass wir Pflegekräfte auch die Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Bund, Land und Kommunen auf unserem Rücken zu tragen haben?Wir alle werden nun gemeinsam Prioritäten setzen müssen, aber nicht die Pflegekräfte alleine! Wir erwarten von Ihnen ganz konkret: Eine sofortige Organisation der Beschaffung von wirksamer Schutzmaterialien unter Einbezug aller Möglichkeiten. Im Notfall auch durch die Verstaatlichung von Herstellern und deren Zulieferern, um uns Pflegekräfte zu schützen! (Bitte Schutzkleidung, die wir brauchen und die zugelassen ist!) Nein, es ist nicht wertschätzend, Kanonenfutter zu sein! Ein sofortiges Aussetzung aller Prüfungen in den Pflegeeinrichtungen dieses Landes. Erstens ist das eine mögliche Infektionsquelle und zweitens muss alles vermieden werden, was in dieser Krisensituation zusätzlich Arbeitszeit der Pflegekräfte in Anspruch nimmt, die bei der Pflege der Patienten dann fehlt. Mobilisierung aller Pflegefachkräfte aus diesen Prüfbehörden für einen Einsatz in der Praxis. Jetzt sofort eine verlässliche Zusage über eine kräftige staatlich finanzierte Lohnzulage für alle, die dieser Situation standhalten, die ihre Kinder in Notbetreuungsgruppen bringen, Überstunden machen, Pausenzeiten nicht nehmen können, Ruhezeiten nicht einhalten können. Eine sofortige Zusage über deutliche Lohnsteigerungen für Pflegefachkräfte, die bei einem Einstiegsgehalt von 4.000 Euro liegen muss. Die Refinanzierung können Sie sich für die Zeit nach dieser Krise aufheben. Wir warnen Sie eindringlich! Ohne diese Maßnahmen, werden die Beatmungsmaschinen bald nutzlos herumstehen, weil niemand mehr da sein wird, der sie bedient!Handeln Sie jetzt, Herr Spahn!

Paul-David Deike, Eva Ohlerth, Marcus Jogerst-Ratzka, Yvonne Falckner
473,882 supporters
Petitioning Jens Spahn, Bundesministerium für Gesundheit, Bärbel Bas

Lasst Pflegebedürftigen ihr Zuhause! Stoppt das Intensivpflegestärkungsgesetz

Die Bundesregierung plant, Menschen, die mit Beatmung in ihrer eigenen Wohnung leben, grundsätzlich in Heime zu verlegen. Wir sagen Nein! und fordern Wahlmöglichkeiten für Betroffene, wo sie leben und gepflegt werden wollen. Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, legt mit dem Gesetzesentwurf für ein Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz einen Vorschlag auf den Tisch, der die häusliche Krankenpflege beschneiden soll. Die häusliche Krankenpflege ermöglicht es pflegebedürftigen Patienten, vor allem aber auch behinderten Menschen die auf eine dauerhafte Beatmung angewiesen sind, ambulant und damit in den eigenen vier Wänden zu leben. Mit dem nun vorgestellten Gesetzesentwurf soll hingegen die stationäre Unterbringung in speziellen Einrichtungen für alle “Versicherte mit einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege” zur Regel werden. Das heißt konkret: Viele behinderte Menschen werden gegen ihren Willen in vollstationäre Heime oder spezielle Beatmungs-Einheiten verbracht. Einen Bestandsschutz gibt es nicht. Ausgenommen von dieser Regel sind nur Kinder und Jugendliche, die bei ihren Eltern und ihrem Zuhause bleiben dürfen. Alle anderen können nur dann in der eigenen Wohnung bleiben, wenn eine andere Unterbringung schlicht unmöglich oder für sie unzumutbar ist. Die vergangenen Gesetze der Bundesregierung hatten ähnliche Regelungen bezüglich der Unterbringung von behinderten Menschen enthalten und führten zu Willkürentscheidungen der Sachbearbeiter, die über die Zumutbarkeit zu entscheiden haben.  Zudem steht zu befürchten, dass viele Betroffene zukünftig so lange wie möglich eine Beatmung hinausschieben aus Angst, ihr ambulantes, selbstständiges Leben aufgeben zu müssen. Für einige Krankheitsbilder kann dies verheerend sein.Inge Herrmann, ALS Betroffene, schreibt: “Für mich bedeutet so eine Gesetzesänderung, falls sie wirksam wird, dass ich mich gegen eine Beatmung entscheide. Ich verspreche ihnen, ich werde lieber laut sterben als still und leise im Pflegeheim dahinzusiechen." Der vorliegende Gesetzentwurf ist ein Skandal. Er missachtet die Würde von Menschen, dringt in ihren Alltag ein und diskriminiert sie. Vordergründig möchte das Gesetz die Qualität der Versorgung verbessern. In Wirklichkeit geht es aber um Kostensenkungen, wie die Gesetzesbegründung selbst sagt. Das erkennt man schon dadurch, dass die beabsichtigte Regelung völlig ungeeignet zur Erreichung des angeblichen Gesetzesziels ist: Gegen Betrug durch Abrechnungen in so genannten Beatmung-WGs gibt es Strafgesetze, die konsequent angewendet werden müssen. Gegebenenfalls müssen hier Kontrollmechanismen etabliert werden. Es kommt auch keiner auf die Idee, Frauen in spezielle Einrichtungen zu bringen um sie vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Auch das zweite vorgeschobene Gesetzesziel erfordert keinen Heimzwang: soweit eine Beatmungsentwöhnung möglich ist, werden die Betroffenen glücklich sein, wenn hierfür Maßnahmen zur Verbesserung der Rehabilitation ergriffen werden. Warum Personen mit degenerativen Erkrankungen, die niemals entwöhnt werden können, deshalb ihr Leben in einem Heim verbringen sollen, erschließt sich nicht.Miriam, Angehörige eines ALS-Patienten, schreibt: "Nachdem mein Mann sich für die Zukunft mit invasiver Beatmung entschieden hat, haben wir noch einmal all unsere Kraft zusammengenommen und unser Leben auf den Kopf gestellt. Wir haben uns ein neues Heim geschaffen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse meines Mannes. Wir haben einen tollen Pflegedienst gefunden und fühlten uns wahrlich organisiert. Bis Sie ins Spiel kamen!"  STOPPEN SIE JENS SPAHN! Retten Sie das selbstständige Leben tausender behinderter Menschen!------------------------------ Weitere Infos: intensivpflege.abilitywatch.de FAQ zum RISG Unterstützende Vereine: ALS-mobil e.V. AbilityWatch e.V. Akse e.V. Chance zum Leben ALS e.V. ForseA e.V. Alle Lieben Schmidt e.V. Sozialhelden e.V. Diagnose ALS was nun e.V. Netzwerk Artikel 3 e.V. niemALS aufgeben e.V. nitsa e.V. ALS - der Wunsch zu Leben e.V. Rhein-Main Inklusiv e.V. LIGA Selbstvertretung e.V. Mobil mit Behinderung e.V. Allgemeine Behindertenverband in Deutschland e.V. Mobile - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. - DGM SMA Deutschland e.V. Deutsche Muskelstiftung Verein zur Förderung Behinderter fab e.V. Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V.Selbstbestimmt leben in Nordhessen – SliN e.V. SHG Glykogenose Deutschland e.V. bbe e. V. – Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern Patientenstimme SMA INTENSIVkinder zuhause e.V. Bundesverband Poliomyelitis e.V. ALS-HILFE BAYERN e.V.

ALS-mobil e.V.
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Petitioning Jens Spahn

Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!

„HartzIV bedeutet nicht Armut“, mit dieser respektlosen und verletzenden Aussage hat CDU-Politiker Jens Spahn am Wochenende Schlagzeilen gemacht. Dieser Satz tat mir weh. Mein Name ist Sandra, ich bin 40 Jahre alt, wohne in Baden-Württemberg und habe einen zehnjährigen Sohn. Leider bin auch ich Empfängerin von Sozialleistungen – sprich Hartz IV. Dies öffentlich zuzugeben, fällt mir nicht leicht. Doch der Wille, die Aussagen von Jens Spahn nicht einfach vorüberziehen zu lassen, ist stärker als die Scham. Denn mit seinen Aussagen verstärkt Herr Spahn das Bild, das viele Menschen von Menschen wie mir haben: „Das sind doch Schmarotzer!“, „Die leben von meinen Steuergeldern!“, „Die soll doch einfach arbeiten gehen!“Jens Spahns Aussagen zeugen nicht nur von Unkenntnis. Sie entlarven, wie weit Herr Spahn sich von meiner Realität und der von Millionen Deutschen entfernt hat. Deshalb lade ich Sie ein, Herr Spahn: Meistern Sie für einen Monat Ihren Alltag zum HartzIV-Grundregelsatz von 416,00 EUR im Monat. Ich erhalte vom Jobcenter im Monat 950 EUR plus Kindergeld i.H. von 194 EUR. Davon zahle ich selbst Miete, Strom und Gas – rund 620 EUR. Dazu kommen die Kosten für Telefon, Medikamentenzuzahlungen, Essensgeld und Ausflüge im Hort meines Sohnes. Für Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Fahrtkosten bleiben mir in guten Monaten 350 bis 400 EUR. An Freizeitgestaltung, Hobbies, Freunde treffen, Kino, Urlaub oder Restaurantbesuche mag ich gar nicht erst denken. Es ist unglaublich hart.Vielleicht verhungere ich nicht, aber wehe meine Waschmaschine geht kaputt oder eine Klassenfahrt steht an. Dann wird es richtig eng. Zudem teile ich mir das Sorgerecht mit dem Kindsvater, das heißt ich bin zur Hälfte alleinerziehend. Insgesamt bleiben mir rund 10 EUR am Tag zum Leben für mich und meinen Sohn. Das bedeutet finanzielle Armut. Deshalb fordern wir Sie auf: Zeigen Sie uns für nur einen Monat, wie Sie auf Basis des HartzIV-Grundregelsatzes Ihren Alltag meistern. Dann gehen wir beide einen Kaffee trinken und unterhalten uns noch einmal darüber, was Armut bedeutet.

Sandra Schlensog
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Victory
Petitioning Jens Spahn

Keine #Rasterpsychotherapie, Herr Spahn!

Auf Antrag des Gesundheitsausschusses des Bundestags soll Psychotherapien in Deutschland künftig ein Rastersystem auferlegt werden. Je nach Krankheitsbild soll ein vorgegebenes Raster über Beginn, Dauer, Art und Aufwand der Therapie bestimmen. Als Betroffener weiß ich, dass psychische Erkrankungen in ihrer Ausprägung und Behandlung sehr individuell sind. Eine Festlegung von festen Therapiestunden für bestimmte Krankheitsbilder ist kontraproduktiv und gefährlich. Es erschwert die Heilung und Hilfe für Betroffene und bringt sie damit unnötig in Gefahr. Ich selbst war in drei psychiatrischen Einrichtungen. Hätte man mir in der Zeit meiner größten Krise nicht individuell und auf meine spezielle Situation abgestimmt geholfen, wäre ich heute gesundheitlich nicht wieder stabiler als zuvor.  Jens Spahn, die Änderung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) darf nicht durchgesetzt werden!  Mit Unterstützung der Deutschen Depressionsliga e.V., bei der ich selbst Mitglied bin, fordere ich die Ablehnung der Ergänzung des Sozialgesetzbuchs mit dem folgenden Satz (§ 92 SGB V): „Der Gemeinsame Bundesausschuss prüft bis zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der Versorgung nach Absatz 6b, wie die Versorgung von psychisch kranken Versicherten bedarfsgerecht und schweregradorientiert sichergestellt werden kann". Statt Therapien in strenge Raster zu pressen ist eine Verbesserung der Versorgung insgesamt notwendig. Mit diesem Vorhaben wird die sinnvolle und ergebnisorientierte Hilfe für betroffene Menschen erschwert bis unmöglich gemacht und damit Leben gefährdet.  Helfen Sie mit und stoppen Sie die #Rasterpsychotherapie!

Uwe Hauck
212,203 supporters
Victory
Petitioning Angela Merkel (CDU), Jens Spahn

Gemeinsam für die Wiedereröffnung der Fitnessstudios - denn Gesundheit braucht Fitness!

  Unser Anliegen Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Spahn, bitte regen Sie an, dass der Bundestag und insbesondere die Bundesregierung das Training im Fitnessstudio umgehend nach dem Abflauen der derzeitigen Infektionswelle wieder ermöglichen, damit wir unsere mentale und körperliche Gesundheit stärken können. In Zeiten des Corona-Virus sind Fitnessstudios Teil der Lösung, nicht Teil des Problems! Begründung Wir nehmen die Corona-Pandemie und deren Folgen sehr ernst. Die Monate nach dem ersten Lockdown haben bewiesen, dass dank verantwortungsvoller Hygiene- und Belüftungskonzepte in Fitnessstudios ein sicheres Training auch während der Pandemie möglich ist. Fitnessstudios sind grundsätzlich keine Orte der Ansteckung! Wir haben aber die Sorge, dass wir an dem Corona-Virus aufgrund von Kontakten an anderen Orten, wie z. B. am Arbeitsplatz, eher erkranken könnten, weil unsere Abwehrkräfte sich ohne das regelmäßige Training immer weiter verschlechtern. Die positiven Effekte eines regelmäßigen Fitnesstrainings sind von unschätzbarem Wert – sowohl was die körperliche als auch die mentale Gesundheit angeht. Beides ist in der aktuellen Krisensituation wichtiger denn je. Wir haben zuhause weder die räumlichen oder technischen Möglichkeiten, noch die fachliche Unterstützung, um unser Training im notwendigen Umfang aufrechterhalten zu können. Das Training in öffentlichen Grünanlagen ist gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit keine Alternative. Nur im Fitnessstudio finden wir alle optimalen und sicheren Trainingsbedingungen. Wir wehren uns auch dagegen, dass unser Training als „Freizeitbeschäftigung“ herabgewürdigt wird. Fitnesstraining zur gezielten Förderung der Gesundheit ist eine sehr verantwortungsbewusste Lebensweise, die mehr Respekt verdient. Wir möchten für unsere Gesundheit selber vorsorgen können – und das geht nur mit geöffneten Fitnessstudios. Da wir gesund bleiben möchten, werden wir auch darauf achten, dass alle Hygiene- und Abstandsregelungen strikt eingehalten werden. Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung! Hier finden Sie die UN-Resolution und Studien zum Thema Bedeutung von Sport und Fitness in der Covid-19-Pandemie: www.gesundheitbrauchtfitness.de https://www.olympic.org/news/ioc-welcomes-un-resolution-recognising-positive-impact-of-sport-for-covid-19-recovery  

"Gesundheit braucht Fitness"
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Petitioning Jens Spahn, Jens Spahn

Leben retten: Einführung der Widerspruchsregelung!

WICHTIGE INFO! Bitte neue Petition beachten: Um an der bundesweiten Volksabstimmung Abstimmung21 teilzunehmen, mussten wir diese Petition noch einmal neu anlegen und bitten um Eure Unterschrift. HIER IST DER LINK zur neuen Petition: change.org/Organspende-A21   Helfen Sie mit, Leben zu retten. Wir fordern die Widerspruchsregelung, JETZT! Ich heiße Dennis Günther-Gemeinhardt, bin 41 Jahre, komme aus der schönen Stadt Hamburg und bin seit 13 Jahren Herztransplantiert. Bereits mit 20 hatte ich Herzinfarkte und mein Herz war stark geschwächt. Hätte ich 8 Jahre später nicht das Glück, dass mein Spender einen Organspendeausweis hatte, wäre ich heute nicht mehr am Leben! Wir brauchen in Deutschland wie in vielen Ländern Europas ein Bewusstseinswandel und eine emotionale Aufklärung „Pro Organspende“! Was ist die Widerspruchsregelung? Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, ist nach dem Ableben, aber nur im Falle eines Hirntodes, automatisch Organspender. Zur Zeit gilt in Deutschland die Entscheidungslösung, Die Entnahme von Organen und Geweben nach dem Tod ist nur zulässig, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten oder stellvertretend die Angehörigen zugestimmt haben. Das führt dazu, dass seit Jahren ein Mangel an Spenderorganen in Deutschland herrscht, da man sich zu Lebzeiten nicht unbedingt mit dem Thema Organspende auseinandersetzen muss! In 2017 stellten nur 797 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe zur Verfügung. Erstmals seit 2010 war die Zahl der Organspender in 2018 wieder auf 955 Menschen gestiegen. Aber auch das reicht lange nicht aus, um den knapp 10.000 schwer kranken Menschen auf der Organ-Warteliste das Leben zu retten. In Deutschland wartet man z.B. durchschnittlich 7 - 10 Jahre auf eine Nierentransplantation. Damit liegen wir im europäischen Vergleich auf einem der hintersten Plätze. In Spanien wartet man nur ca. ein Jahr, weil dort das Widerspruchsrecht gilt. Die Widerspruchsregelung gilt bereits in 18 Ländern Europas (Bulgarien, Frankreich, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Türkei, Ungarn und Zypern). Deutschland bekommt Organe über den Verbund von Eurotransplant zugewiesen. Dort sind 8 Länder vereint und alle haben die Widerspruchslösung, nur Deutschland hat sie nicht. Wenn wir nicht bei Eurotransplant wären, würde es bei uns noch katastrophaler aussehen. Deutschland profitiert von der Widerspruchsregelung der anderen Länder. Aus all diesen Gründen setzen wir uns dafür ein, dass auch in Deutschland die Widerspruchsregelung eingeführt wird. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen und das vieler Mitpatienten mit Ihrer Unterschrift, damit die Regierung endlich eine entsprechende Gesetzesänderung vornimmt und sich die Warte- und Leidenszeiten verkürzen. Denn jeder kann in die Lage kommen ein Spenderorgan zu benötigen! Wir respektieren die Entscheidung derjenigen, die sich bewusst und gut informiert gegen eine Spende entscheiden. Aber sich zumindest einmal in seinem Leben mit diesem Thema auseinandersetzen zu müssen, halten wir nicht für eine Zumutung – sondern für eine Chance, den Wert des eigenen Lebens neu zu entdecken. Für uns wäre es im Übrigen ein Zeichen der Konsequenz, dass ein Gegner der Organspende dann auch selbst kein Spenderorgan annehmen würde. ▶ VIDEO-SERIE: Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit ist Chefarzt in der Neurochirurgie und beantwortet Fragen zu Organtransplantationen und der Widerspruchsregelung. 

Dennis Günther-Gemeinhardt
168,157 supporters
Petitioning Jens Spahn, Dr. Franziska Giffey, Pharmaindustrie , Klara Geywitz

Verhütung für alle besser machen!

Es ist 2021, die Antibabypille ist in Deutschland seit 60 Jahren erhältlich und wir fragen uns: Wäre es nicht an der Zeit für nebenwirkungsfreie Verhütungsmethoden für Männer und Frauen? Jeder Mensch hat das Recht, über den eigenen Körper, seine Sexualität und damit einhergehende Verhütung zu bestimmen. Sexualität muss ohne Angst vor ungewollten Schwangerschaften auslebbar sein. UNSERE FORDERUNGEN Gleichberechtigt verhüten!Männer haben heutzutage neben dem Kondom keine massentaugliche Option zu verhüten. Auch deshalb liegt die Verantwortung häufig alleine bei den Frauen. Wir fordern mehr Solidarität! Den Markt erweitern!Verhütungsgel, Hormonspritze, Samenleiterventil... an männlicher Verhütung wurde viel geforscht, dennoch hat es bisher kein Produkt auf den breiten Markt geschafft. Wir fordern eine größere Vielfalt an Verhütungsmethoden für den Mann auf dem Markt! Bessere Aufklärung!Es besteht dringender Nachholbedarf an Aufklärung über verschiedene Verhütungsmöglichkeiten sowie deren mögliche Nebenwirkungen. Gerade junge Menschen müssen gezielter aufgeklärt werden. Das ermöglicht ihnen sich ihrer Verantwortung als auch ihren Optionen besser bewusst zu werden. Forschung fördern!Verhütungsmittel haben sich seit 1960 kaum verbessert. Wir fordern, dass Politik und Pharmaindustrie mehr Geld in die Entwicklung von Verhütung für Männer und Frauen investieren. Systemwandel!Ein großer Teil der Männer hat Interesse daran, sich an der Verhütung zu beteiligen und selbst Verhütung anzuwenden. Dennoch gibt es Stigmata gegenüber männlichen Verhütungsmethoden. Wir brauchen gesamtgesellschaftliches Umdenken. Sustainable Development Goals erfüllen!Laut Sustainable Development Goal 3.7 soll bis 2030 der allgemeine Zugang zu sexual- und reproduktionsmedizinischer Versorgung, einschließlich Familienplanung, Information und Aufklärung, und die Einbeziehung der reproduktiven Gesundheit in nationale Strategien und Programme gewährleistet werden. Deutschland und Europa müssen diesem Ziel nachkommen. 100% Kostenübernahme!Verhütung kostet Geld! Die Krankenkassen übernehmen die Kosten i.d.R. nur bis zum 22. Lebensjahr. Danach sind die Kosten selbst zu tragen – also meist durch Frauen. Wir wollen, dass alle Verhütungsmittel kostenfrei zugänglich sind. Helft uns, diese Forderungen umzusetzen und einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu dieser Thematik anzuregen. Lasst uns dafür sorgen, dass Verhütung für alle Menschen besser wird. Wir, das sind Jana Pfenning und Rita Maglio aus Berlin. Wir studieren Internationale Beziehungen bzw. Politikwissenschaft und haben uns Anfang 2020 im Europäischen Parlament kennengelernt. Gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Unterstützer*innen setzen wir uns für eine bessere Verhütung für alle ein. Vielen Dank für Eure Unterstützung! Jana und Rita von Better Birth Control *Nicht alle Menschen, die schwanger werden können, sind Frauen. Nicht alle Menschen, die Spermien produzieren, sind Männer. Mehr Informationen Website: www.betterbirthcontrol.org Instagram: @betterbirthcontrol Twitter: @betterbirthctrl TikTok: @betterbirthcontrol

Better Birth Control
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Petitioning Jens Spahn

Verbot von Conversion Therapy („Homo-Heilung“) in Deutschland - JETZT!

(Bildbeschreibung im Sinne der Barrierefreiheit: Mann sitzt auf einem Sofa und hält die Hand vors Gesicht. Im Hintergrund sind die Regenbogenfarben. In der Mitte der Text: VERBOT VON "HOMO-HEILUNG" IN DEUTSCHLAND) English | German #HomoBrauchtKeineHeilung   Die Conversion Therapy, auch „Homo-Heilung" genannt, ist eine menschenverachtende „Therapieform“ bei der Homosexuelle „heterosexuell gemacht werden sollen“.  Als ich mich mit 17 geoutet habe, wusste ich schon lange, dass ich mich eher zu Männern als zu Frauen hingezogen fühle. Der Prozess zu sagen, „Mama oder Papa, ich bin schwul.“ hat drei Jahre gedauert. Ich bin sehr dankbar, dass meine Familie und Freunde mich unterstützen und mein Outing zum größten Teil positiv aufgenommen haben. Doch eine Vielzahl der Outings verläuft nicht so harmonisch, viele werden von ihren Eltern verstoßen, Kontakte zu Freunden brechen ab, der Boden unter den Füßen wird weggezogen. Noch schlimmer wird es jedoch dann, wenn Eltern ihre Kinder sogenannten „Homo-Heilern“ anvertrauen, die vorgeben Kinder und Jugendliche von der Homosexualität heilen zu können, sie „normal“ zu machen. Die Methoden dazu sind vielfältig und hinterlassen bei den Betroffenen z.T. lebenslange schwere geistige und körperliche Schäden, die sich irreversibel und unabdingbar auf die Zukunft der Betroffenen auswirken. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung, Panorama, Tagesspiegel, Zeit und Bento reichen die Methoden von Nackttänzen zu Trommelschlägen und eiskalten Duschen bis hin zu Gesprächstherapien in denen den „Betroffenen“ verdeutlicht werden soll, dass ihre sexuelle Orientierung falsch sei. In extremsten Fällen werden den „Patienten“ Videos von homosexuellen Handlungen gezeigt, wobei ihnen körperliche Schmerzen zugefügt werden. Dadurch soll die eigene Homosexualität mit Schmerzen in Verbindung gebracht werden. Es ist Zeit, dem ein Ende zu bereiten. Die in Fachkreisen Reparativ- oder Reorientierungstherapie genannte „Therapieform“ ist in der Europäischen Union bisher nur in Malta und in einigen Regionen Spaniens verboten. Die Deutsche Bundesregierung hat noch im März 2017 das Verbot abgelehnt. Die Deutsche Bundesärztekammer sowie der 117. Deutsche Ärztetag, sowie eine Vielzahl von Mediziner*innen und Expert*innen verurteilen diese Therapieform jedoch bereits seit Jahren. Wir fordern den zuständigen Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn (CDU) und die zuständige Bundesministerin für Recht und Verbraucherschutz, Katharina Barley (SPD) und jede Abgeordnete und jeden Abgeordneten im Deutschen Bundestag dazu auf, sich gegen diese Form der seelischen und psychischen Körperverletzung in Form der sogenannten „Homo-Heilung“ einzusetzen! In einem toleranten, progressiven Land wie Deutschland, sollte diese Praxis weder ausgeübt werden noch erlaubt sein! Zusammen setzen wir dem ein Ende!Nicht nur in Deutschland ist die Conversion Therapy noch immer erlaubt. Auch in anderen Ländern formt sich Protest gegen die unmenschliche Praxis. Zusammen können wir eine globale Bewegung starten:  Kanada Frankreich USA   Quellen:  Beschluss 117. Deutscher Ärztetag (Düsseldorf/2014) zur "Konversions-" bzw. "reparative" Verfahren bei Homosexualität (Seite 275) Beschlüsse der 64. Generalversammlung des Weltärztebundes vom 16. – 19. Oktober 2013 im brasilianischen Fortaleza zur "Konversionstherapie" Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen zur "Konversionstherapie" und Antwort der Bundesregierung (2017)   Presseberichte zum Thema:  Bento Panorama FAZ Tagesspiegel Vice Zeit

Lucas Hawrylak
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Petitioning Jens Spahn

Mensch vor Profit: Ökonomisierung an deutschen Krankenhäusern abschaffen!

Jeder wird irgendwann in seinem Leben Patient sein. Dann sind wir auf Ärzte angewiesen, die ihr medizinisches Können nicht hinter dem Gewinngedanken anstellen. Das passiert leider täglich an deutschen Kliniken. Leidtragende der Ökonomisierung an deutschen Krankenhäusern sind alle Patienten, an denen man nicht viel verdienen kann. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den im stern erschienenen Ärzte-Appell zu unterstützen, der für Furore sorgt. 36 ärztliche Organisationen und mehr als 1500 Ärzte haben ihn schon unterzeichnet. Er richtet sich „gegen das Diktat der Ökonomie an deutschen Krankenhäusern“ und geht uns alle an. Schließen Sie sich an, indem Sie hier auf Change.org meine Petition unterschreiben!  Ich weiß, wovon ich rede. Mein Name ist Ludwig Hammel, ich leide an einer rheumatischen Erkrankung, so wie 1,5 Millionen andere Patienten in Deutschland. Meine Krankheit heißt Morbus Bechterew, sie befällt vor allem die Wirbelsäule und führt unbehandelt dazu, dass diese komplett versteift. Morbus Bechterew ist schwer zu diagnostizieren, weil die ersten Symptome unspezifisch sind. Ich litt sieben Jahre unter starken Rückenschmerzen im tiefen Lendenbereich und irrte von Arzt zu Arzt, bis ich endlich bei einem Rheumatologen landete, der die Diagnose sofort stellte. Ein Röntgenbild, Labor ein paar Funktionsteste reichten dafür. Ich war Leistungssportler, Ski- und Surflehrer, konnte aber wegen der Schmerzen keinen Sport mehr ausüben. Meine Krankheit war weit fortgeschritten, als die Diagnose endlich stand. Je früher aber rheumatologische Krankheiten diagnostiziert werden, desto weniger Spätfolgen erleiden die Betroffenen. Durch den hohen ökonomischen Druck hat sich die Situation für alle Patienten verschlechtert. Ich weiß das, weil ich seit 31 Jahren in der Patientenselbsthilfe tätig bin und mir täglich am Telefon neue Schauergeschichten meiner Schicksalsgenossen anhöre. Morbus-Bechterew-Kranke irren durchschnittlich zehn Jahre von Arzt zu Arzt, bis die Diagnose steht. Viele werden wegen „Bandscheibenvorfall“ unnötig operiert. Warum? Weil damit viel Geld zu verdienen ist. Denn das Fallpauschalensystem, nach dem alle Krankenhausbehandlungen abgerechnet werden, belohnt jegliche Form von Aktionismus. Auch unnötige Operationen und Behandlungen. Das aber, was wir wirklich brauchen, bringt Kliniken kein Geld: Zeit für das ärztliche Gespräch und die nötigen Untersuchungen. Zeit, die Ärzte brauchen, um wie Detektive nach der richtigen Diagnose zu fahnden. Medikamentöse Therapie, Krankengymnastik und viel Bewegung.  Deshalb unterstütze ich als Patient den Ärzte-Appell im stern von ganzem Herzen und habe diese Petition gestartet, um allen Patienten die Möglichkeit zu geben sich den Forderungen anzuschließen.  Ich fordere den Gesundheitsminister Jens Spahn auf, die drei zentralen Forderungen des Ärzte-Appells im stern zu erfüllen: Beenden Sie die ökonomisch gesteuerte gefährliche Übertherapie (= die Verordnung unnötiger medizinischer Behandlungsmaßnahmen) sowie Unterversorgung von Patienten. Schaffen Sie das Abrechnungssystem nach „Fallpauschalen“ mit seinen vielen Fehlanreizen ab, die dazu führen, dass wir Patienten nicht die notwendige Diagnostik und Therapie bekommen, sondern oft nur das, was sich fürs Krankenhaus am besten rechnet. Oder reformieren Sie dieses System grundlegend. Sorgen Sie dafür, dass es überall in Deutschland leistungsfähige Krankenhäuser gibt, die einen hohen Versorgungsstandard für Patienten sicherstellen. Und zwar auch für Patienten mit chronischen Krankheiten wie mich, deren Behandlung keine hohen Gewinnmargen verspricht. Die von mir geschilderte Über- bzw. Unterversorgung ist mir auch bei anderen chronischen Krankheiten wie z.B. Diabetes, Multiple Sklerose, Psoriasis, Asthma oder Morbus Crohn bekannt. Und selbstverständlich gibt es auch Ärzte, leider zu wenige, die sich die nötige Zeit und Zuwendung für den Patienten nehmen. Dennoch: Es muss sich jetzt was ändern! Hinter mir weiß ich die 15.000 Mitglieder der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. Das ist ein Anfang, wir gehen voran. Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Selbsthilfeverbände, liebe Bürgerinnen und Bürger, folgt unserem Beispiel und unterschreibt meine Petition!  Den Original-Ärzteappell finden Sie hier. Der Ärzteappell wird bislang unterstützt von: Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland e.V. (AcSD) Adipositas Verband Deutschland e.V.  Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) Arbeitskreis der Chefärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern (ACKPA) Arbeitsgemeinschaft leitender gastroenterologischer Krankenhausärzte e.V. (Der Vorstand) Attac – AG Soziale Sicherungssysteme Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V.  Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (Präsidium) Berufsverband Deutscher Neuroradiologen e.V.  Bezirksärztekammer Nordbaden (Vorstand) Bezirksärztekammer Südwürttemberg (Vorstand) Bundesdirektorenkonferenz als Verband der Leitenden Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie (BDK) e.V. Bundesverband für Ambulantes Operieren e.V. (BAO) Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland (BVMD) Deutsche Adipositas-Gesellschaft Deutscher Ärztinnenbund e.V. (DÄB) Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG) Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (DGIIN) Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ) Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e.V.  Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Rehabilitation und Prävention e.V. (DGPRP) Deutsche Gesellschaft für Patientenwürde e.V. Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktivenund Ästhetischen Chirurgen (DGPRäC) Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall und Akutmedizin e.V. (DGINA) Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI, Präsidium)     Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (DNEbM) Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG) diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe Förderverein Existenzielle Psychotherapie (FVEP) Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD) German Brain Council e.V. German Society of Residents in Urology (GeSRU) Konvent der Krankenhaus-, Kur- und Reha-Seelsorgenden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Landesärztekammern Berlin Landesärztekammer Westfalen-Lippe Landesärztekammer Niedersachsen Landesärztekammer Hamburg (Vorstand) Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern Liste Junge Ärztinnen & Ärzte (Ärztekammer Nordrhein) Marburger Bund, Landesverband Hamburg Marburger Bund, Landesverband Niedersachsen Marburger Bund, Landesverband Schleswig-Holstein Mezis e. V. – Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte Stiftung Kindergesundheit Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) Verband der niedergelassenen Diabetologen Niedersachsens e.V. Verein der Demokratischen Ärztinnen und Ärzte (VDÄÄ) Verein #twankenhaus Mindestens 2000 Ärztinnen und Ärzte, die den Appell namentlich untergezeichnet haben.

Ludwig Hammel
129,392 supporters
Petitioning Jens Spahn, Die Bundesregierung, Angela Merkel (CDU)

Wir fordern Jens Spahns Rücktritt! - Minderwertige Masken für "Menschen zweiter Klasse"

Wir fordern Jens Spahns Rücktritt! - Gesundheitsminister Spahn (CDU) wollte minderwertige Masken an Menschen mit Behinderung, Wohnungslose und Hartz4 Empfänger:innen verteilen. Wer wir sind: Wir sind ein kleines Bündnis aus Betroffenen und nicht Betroffenen aus ganz Deutschland. Wir wollen uns mit all denjenigen solidarisieren, die durch die vergangene und aktuelle menschenverachtende (Gesundheits-)Politik nicht berücksichtigt und benachteiligt werden. Und vor allem für diejenigen die Stimme erheben, die in unserer politischen Landschaft keine Stimme und Vertretung haben. Wir beobachten mit großer Sorge die Entwicklungen in der deutschen Politik, die immer weniger die Gesamtheit der deutschen Bevölkerung berücksichtigt - und sogar in vollem Bewusstsein Menschen, die aus Sicht der CDU scheinbar weniger Wert sind, in Lebensgefahr bringt. Das ist leider kein ungeahntes Maß an Arroganz und Menschenverachtung in Deutschland. Und wir wollen die deutsche Bevölkerung für diese Tendenzen sensibilisieren. #SpahnRücktritt Am Samstag den 04. Juni 2021 wurde durch Spiegel-Recherchen bekannt, dass das Gesundheitsministerium Millionen mangelhafte Masken an Menschen mit Behinderung, Wohnungslose und Hartz4 Bezieher:innen verteilen wollte. Gesundheitsminister Jens Spahn hat, laut dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Spiegel Recherchen, Masken im Wert von 1 Milliarde Euro bestellt, ohne diese zuvor auf ihre Sicherheit zu überprüfen.Nachdem festegestellt wurde, dass die Masken defekt sind, hatte er die unsagbare Idee, sie an Menschen mit Behinderung, Wohnungslose und Hartz4 Empfänger:innen zu verteilen. Das Vorgehen sollte als eine Sonderaktion getarnt werden. Was die perfide und menschenverachtende Denkweise noch auf die Spitze treibt. So wollte er sich, mit einer schrecklichen, potenziell tödlichen Tat noch als Wohltäter feiern lassen. Die Sonderaktion wurde, laut Medienberichten nicht genehmigt. Da es, zum Beispiel aus dem Arbeitsministerium u.a. von Hubertus Heil (SPD), Gegenstimmen gab. Er bestand auf einwandfreie Masken für alle Menschen. Und damit hörte das krimminelle Spiel des Gesundheitsministers nicht auf. Der wollte daraufhin die meheren 100 Millionen Masken in der nationalen Notreserve des Bundes lagern. Und sie nach Ablaufdatum entsorgen/verbrennen lassen. So wollte man den Fehler, der auf Kosten der Steuerzahler ausgegebenen 1 Milliarde Euro, weiter vertuschen. Dennoch wurde zuvor am 01. Juni 2021 über T-Online veröffentlicht, dass Jens Spahn „offenbar mangelhafte Masken an Pfegeheime“ ausliefern ließ. Obwohl nun gesagt wird, dass keine defekten Masken vergeben wurden. Auch laut Recherchen der "Zeit" sind unsichere Masken vom Gesundheitsministerium versendet worden. (Quelle: Aktuelle Stunde des WDR) Seit Jahren leistet sich der Gesundheitsminister Spahn grobe Fehler, nun ist das Maß voll!Es ist fraglich, ob sich Spahns ethische Richtlinien mit seinem Amt als Gesundheitsminister noch vereinen lassen. Betrachtet man in Deutschland die gesellschaftliche Missachtung von Menschen mit Behinderung, Wohnungslosen und „Sozialhilfe - Emfängern:innen“ geschichtlich, so erinnert Spahns vorgehen an vergangene Verbrechen an der Menschlichkeit. Man denke an die NS-Propaganda gegen die damals so betitelten Ballastexistenzen. Auch heute denken hochprofilierte Politiker, die eigentlich im Dienste der Bevölkerung stehen, noch so abwertend. Jetzt muss Schluss sein! Was dürfen sich unsere Politiker:innen noch mutwillig erlauben, und wir müssen es hinnehmen! Wir fordern #SolidarischGegenJensSpahn seinen Rücktritt! Unterschreibt die Petition und setzt euch mit uns für mehr Menschlichkeit und ethisches Verhalten in der Politik ein. Lasst uns solidarisch mit den Menschen stehen, die von der Politik absichtlich wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Solidarisch gegen Spahn!Danke!Wichtiger Nachtrag: Dass Jens Spahn nun, mit Rückendeckung durch unsere Kanzlerin und Armin Laschet, in populistischer Manier mit dem Finger auf die SPD zeigt, lässt den Rückschluss ziehen, dass die Offenlegungen der neuen Verfehlung von Spahn zutreffen. So verhält sich eine Person, die politisch wirklich etwas zu verlieren hat. Gerade die deutsche Gesundheitspolitik kann einen solchen menschenverachtenden Fehler nicht zugeben. Dazu kommt, dass Spahn mit keinem Wort tatsächlich dementiert hat, dass es diese Überlegungen seinerseits gegeben hat. Er erkennt nicht einmal seinen menschlichen und ethischen Fehler. Statt dessen begeht er den nächsten Fehler und begründet sein Vorhaben, in dem er sagt, die Masken seien sicher gewesen. Wenn die Masken also sicher gewesen seien - hätten sie auch in den normalen Verkauf gehen können! Aber das ging wohl nicht. Und so hatte er die Überlegung, sie an Menschen mit Behinderung, Menschen ohne Wohnung und Hartz4-Empfänger:innen zu verteilen. Er versteht also nicht einmal worum es geht!  Er steht mit dem Rücken zur Wand. Und muss sich nun für seine Fehler verantworten. Es ist bezeichnend für die Regierungspolitik, dass Frau Merkel und Herr Laschet hinter ihm stehen. Und traurig, dass sie sich nicht einmal neutral verhalten können. Wenn man bedenkt, dass sie nun behaupten, es sei wahlpolitisches Kalkül der SPD, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Damit wollen sie offensichtlich nur von ihrem eigenen Versagen ablenken. Und das machen sie auch noch falsch! Wie schon beschrieben, hätten die Masken, wenn sie sicher waren, in den Verkauf gehen können. 1 Milliarde Euro Steuergelder lässt nicht mal die CDU einfach verpuffen, ohne triftigen Grund. Zumal es Beweise gibt, die zeigen, dass das Gesundheitsministerium 7 mal durchlässigere Masken an Pflegeheime verteilen lies. (siehe oben)Dass hier etwas nicht stimmt, merken also alle. Herr Spahn, es wäre so einfach gewesen den Fehler zuzugeben!Aber so haben Sie nun mehrfach gezeigt, wer sie wirklich sind. Und zwar kein geeigneter Gesundheitsminister. (Man denke an Ihren Antrag zur Rastertherapie, die Maskendeals und einige andere gefährliche Verfehlungen) (Bildquelle: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license. Bildtitel: Jens Spahn auf dem CDU Bundesparteitag Dezember 2014 in KölnDatum: 9 Dezember 2014, 17:38:44Autor: Olaf Kosinsky)

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